Tour de France 2016 - 15. Etappe Bourg-en-Bresse › Culoz (160 km) |
18.07.2016 10:49
Ocaña
Whore Kategorie

Dabei seit: 14.05.2006
Fan von: Guillaume Martin
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von gardener
Poels hat mit 22 schon Grand-Colombier-Etappen gewonnen... |
Eigentlich ist da keiner im Team, der nicht in irgendeiner Form früh und stark auf sich aufmerksam machen konnte. Alles andere sind Glaubenssätze, die kann man verändern oder eliminieren.
Andere müssen schauen, wo und wie sie ihr Leicester City erfinden können.
__________________ "You can easily tell a Northener: he/she feels guilty doing nothing. Even doing nothing for them is programmed, labeled, and has to be learned using some Yoga instructor."
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Ocaña: 18.07.2016 10:51.
|
|
|
|
|
18.07.2016 11:04
schnippler^2
Ochse

Dabei seit: 23.07.2009
Herkunft: Berlin
OFFLINE
 |
|
Irgendwie lustig, dass jedes Jahr in der Tour ein offener Kampf an der Spitze erwartet wird (wie bei Giro und Vuelta). Man sollte doch meinen, dass die Menschen nach 30 Jahren "Langweile" irgendwann passend konditioniert sind.
Und nein, früher war das nicht besser. Vielleicht ganz früher, zu schwarz-weiß Zeiten ...
__________________ Ich hab die Tour 1997 nicht gesehen. Sachsen Tour war interessanter. Ganz ehrlich.
|
|
|
|
|
18.07.2016 11:15
Herr Doepfel unregistriert
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von Ocaña
Eigentlich ist da keiner im Team, der nicht in irgendeiner Form früh und stark auf sich aufmerksam machen konnte. |
Der Patron himself?
Außer natürlich, man zählt Salzburg 2006.
|
|
|
|
|
18.07.2016 11:40
Ocaña
Whore Kategorie

Dabei seit: 14.05.2006
Fan von: Guillaume Martin
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von Herr Doepfel
| Zitat: |
Original von Ocaña
Eigentlich ist da keiner im Team, der nicht in irgendeiner Form früh und stark auf sich aufmerksam machen konnte. |
Der Patron himself?
Außer natürlich, man zählt Salzburg 2006. |
Stimmt. 
Da war wenig.
| Zitat: |
Original von schnippler^2
Irgendwie lustig, dass jedes Jahr in der Tour ein offener Kampf an der Spitze erwartet wird (wie bei Giro und Vuelta). Man sollte doch meinen, dass die Menschen nach 30 Jahren "Langweile" irgendwann passend konditioniert sind.
Und nein, früher war das nicht besser. Vielleicht ganz früher, zu schwarz-weiß Zeiten ... |
Wenn die Tour einen Dominator hatte, war das doch immer in irgendeiner Form wenig spannend. Jedenfalls um den Gesamtsieg. Der Unterschied war, dass z.B. die Kolumbianer unter Hinault oder Fignon auf den Flachetappen so viel an Zeit verloren hatten, dass sie in den Bergen fahren durften und so für Unterhaltung sorgten. Das suggerierte irgendwo Spannung, wird heute vielleicht verklärt und dennoch war der Dachs doch nie wirklich in Gefahr. Die erste Woche siebte alles aus.
Am Ende ist es an uns. Bemessen wir dem Kampf um den Etappensieg eine hohe Bedeutung zu, dann war das gestern eine wirklich tolle Etappe mit einer interessanten Gruppe & vielen kleinen Duellen, die sich immer wieder neu auftaten. Am Ende unterliegt der bessere Bergfahrer gegen den besseren Abfahrer. Das kann man kaum besser schreiben.
Schaut man nur auf die Gesamtwertung, dann war das gestern eine recht zähe Etappe. Also vielleicht auch mal anders schauen und bewerten. 
Also weniger Star-Fixierung.
__________________ "You can easily tell a Northener: he/she feels guilty doing nothing. Even doing nothing for them is programmed, labeled, and has to be learned using some Yoga instructor."
|
|
|
|
|
18.07.2016 13:28
xxEntexx
Zeitfahr-Weltmeister

Dabei seit: 01.03.2007
OFFLINE
 |
|
War Hajo Seppel nicht zuletzt auch in Kenia unterwegs....? 
:froomboi:
__________________ Ente Gelänte
|
|
|
|
|
18.07.2016 14:02
Herr Doepfel unregistriert
OFFLINE
 |
|
|
|
|
|
18.07.2016 17:00
Nuclear11
Lokomotive
Dabei seit: 18.05.2014
Fan von: Marco Pantani, Alberto Contador, Alessandro Petacchi, Vincenzo Nibali, Ivan Basso
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von Bugno
Außerdem war Froome bis jetzt noch nicht gezwungen, seine tatsächliche Stärke zu zeigen, wer weiß also, ob er wirklich der Dominator ist? Rauf nach Andorra konnte er jedenfalls niemanden distanzieren. |
Das ist die richtige Einstellung. 2015 und insbesondere 2013 hat Froome gleich alles zersägt. Dieses Jahr greift er an, hat aber nicht den letzten Kick. Nicht nur Quintana scheint etwas schwächer, auch Froome. Dafür ist die 2. Garde teilweise näher aufgerückt.
Ich verstehe einen Mollema auch noch. Aber Quintana muss hier gewinnen. Vergleichen wir ihn mit Froome. In den Abfahrten ist Froome mindestens genauso gut, im ZF sowieso besser. Bei Windkanten auch. Trotzdem liegt Quintana nur 3 Minuten zurück. Wo könnte Nairo einen leichten Vorteil haben? In den Bergen...richtig...dann muss er auch alles auf eine Karte setzen, seine einzige große Stärke voll ausspielen und JEDE Bergetappe dazu nutzen, Froome auf den Zahn zu fühlen.
Damit meine ich auch nicht Etappen wie die auf den Ventoux - Berg am Ende, Wattzahlen auf die Pedale.
Etappen der alten Schule...wie nach Andorra...nach Culoz...da MUSS Nairo die Etappe in einen Höllenritt verwandeln.
Jetzt bleibt ja eigentlich nur noch Morzine, denn nach dem beinharten Bisanne sind 30 km flach bis zum Mont Blanc.
Kann ja durchaus mal nach hinten losgehen. Dann verliert Quintana mal 5 Minuten und landet aufm 7.Platz, statt auf Platz 3. Na und?
Schade, dass in den 90ern das Doping so hochdosiert war (so weit verbreitet ist ja heute auch noch). Ich bin mir sicher....mit den gleichen Mitteln wie heute...das Feld hätte solch eine Teamdominanz niemals so hingenommen. Einstellungssache.
|
|
|
|
|
|
Impressum
Datenschutzerklärung
|