Rückkehrer Iljo Keisse, vom höchsten belgischen Berufungsgericht rechtzeitig von der lästigen Sperre befreit (ein Vorgang, der höchst bemerkenswert ist: seit wann können nationale Gerichte Entscheidungen des CAS umschmeissen? Wann wird Valverde in Spanien freigewaschen, von willfährigen Richtern), hat natürlich auch die Six Days von Gent gewonnen. Schliesslich muss die Posse so richtig überladen daher kommen.
Damit auch weniger am D-Wort und Keisse's Problemen damit Interessierte mit der Nase drauf gedrückt werden, laufen nun die Sixdays-Fahrer gegen eine Dopingkontrolle während des Events Sturm. Wohlgemerkt, hier geht's um eine Wettkampf-Kontrolle - das normalste Ding der Welt, sollte man annehmen.
Aber wenn bei Six Days schon letztinstanzlich abgeurteilte Doper während ihrer Sperre mitfahren und die Heimpaarung für den Sieg gesetzt ist, muss man ja auch nicht mehr von Sport sprechen. Das ist dann eher Unterhalltung und Show, und da haben Dopingkontrollen nix verloren. Alles klar, aber seid doch bitte so konsequent, das auch deutlich zu sagen...
Quelle:
Meldung CN
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