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Zum Ende der Seite springen Wetter-Thread
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03.09.2007 15:30

schnippler
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RE: @Arno

Zitat:
Original von teufelsberg
niemand hat die insekten positiv bewertet, nur mal so.

dass diverse länder vom menschengemachten klimawandel profitieren, ist dagegen klar. landwirtschaft in grönland ist sicher das augenfälligste beispiel, eisfreie häfen und eisfreie nordost- oder nordwestpassagen wirtschaftlich sicher um größenordnungen bedeutender, von der leichteren erschließbarkeit von ungeheuren rohstoffvorkommen ganz zu schweigen.

und: stimmt, cool ist es da immer noch.

ob bei den profitierenden gegenrechnungen bzgl. kosten für die abwehr von umweltflüchlingen aufgemacht werden, kann bezweifelt werden, zumal diese länder auch davon wenig betroffen sein werden.



beifall


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03.09.2007 16:03

Arno
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RE: @Arno

Zitat:
Original von schnippler
Den Klimawandel als positiv zu bezeichnen, weil der Wein jetzt sogar auf Gotland wächst und es jetzt neue Insekten gibt, denen hier die natürlichen Feinde fehlen, hat was Cooles ...

Soo cool?

Zitat:
Original von Donishäusle
Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Ich sehe es positiv. Mitlerweile kann man Weisswein von der Elbe geniessen und es gibt konkurrenzfähigen Roten Burgunder aus Baden. Das war vor 10 Jahren noch anders.

Den teilweise ausgezeichneten Chardonnay nicht zu vergessen
Gut gemacht

Und unsere Kinder dürfen dann den Le Danse Macabre Du Enfer degoustieren ... meine Tochter ist jetzt übrigens anderthalb. Wenn die so alt ist wie ich, kann man vielleicht gar kein Rad mehr draußen fahren.


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03.09.2007 16:11

schnippler
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RE: @Arno

Zitat:
Original von Arno
Und unsere Kinder dürfen dann den Le Danse Macabre Du Enfer degoustieren ... meine Tochter ist jetzt übrigens anderthalb. Wenn die so alt ist wie ich, kann man vielleicht gar kein Rad mehr draußen fahren.


Dafür aber überall surfen. Wobei das ja laut einigen Wissenschaftlern auch nicht stimmt.


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03.09.2007 18:12

Arno
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RE: @Arno

Ich denke, bezüglich der Klimaerwärmung gibt es inzwischen einen sehr breiten Konsens in der Wissenschaft - anders als noch vor zehn Jahren. Andere Meinungen können da inzwischen ruhig als verschroben oder ideologisch gesteuert bezeichnet werden.

Wie das dann im Detail aussieht, ob wir hier dann mit Flossen rumlaufen und z.B. versuchen, die mit The Wall umringte Ruhrgebiets-Hallig zu verteidigen - man wird sehen.

Heute war ich mit der Kleinen im Keller und habe ihr gezeigt, wie ich das alte Holland-Rad meiner Frau aufgepumpt und wieder fit gemacht habe. Investition in die Zukunft?


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03.09.2007 18:59

Kalmit
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RE: @Arno

Zitat:
Original von Arno
Ich denke, bezüglich der Klimaerwärmung gibt es inzwischen einen sehr breiten Konsens in der Wissenschaft - anders als noch vor zehn Jahren. Andere Meinungen können da inzwischen ruhig als verschroben oder ideologisch gesteuert bezeichnet werden.

Da wären wir dann wieder bei den Fahrradhelmen, nicht wahr, da gibt es ja auch einen "breiten Konsens"? Mir wiederholt BILD-Argumentationen zu unterstellen (obwohl diese Zeitung Klimahysteriker No. 1 ist) macht dich mir einfach nicht symphatischer... Ich bin wahrlich kein Experte auf dem Gebiet (und du auch nicht) und lasse da lieber die selbigen streiten - und die machen das ja auch immer noch - trotz Einschüchterungen, Nachplappereien und Herdentrieb. Ist nicht ganz einach, sich da dem Bild-Niveau zu entziehen und überhaupt erst einmal andere Meinungen zu hören zu bekommen...

Das vorhandensein eines "beiten Konsens" muss ja auch nicht unbedingt was mit der Realität zu tun haben - schließlich galt es auch lange Zeit als "breiter Konsens", dass die Welt eine Scheibe ist. Sonstige wissenschaftliche Irrtümer mit eingeschlossen.

Wir Menschen und unsere Zeit auf diesem Planeten entspricht erdgeschichtlich betrachtet nur ein Wimpernschlag, ich halte es einfach für etwas überheblich, zu behaupten wir könnten oder würden aktiv einen besonders maßgeblichen Einfluss auf's Klima nehmen, indem wir Autofahren oder Heizen - und alle anderen Ursachen für die Veränderlichkeit des Weltklimas ausgeschlossen sind. Das Wetter, das Klima ist so komplex, dass mimimale Abweichungen in Modellrechnungen ganz andere Ergebnisse liefern; der Flügelschlag des Schmetterlings. Dennoch gilt als seriös, heute die golbale Erwärung für in 50 Jahren Regiongenau vorherzusagen...

Und unser Wohlstand basiert nunmal auf Ressourcenverbrauch. Den einzuschränken wird niemand ernsthaft in Erwägung ziehen, der nicht wieder in die Höhlen ziehen will. An der Klimaerwärmung sind schließlich auch immer nur die anderen "Schuld", nicht wahr...?! Nicht die Stars, die aus ihren vollklimatisierten Villen zu Live-Earth jetten - oder Kanzlerinnen nach Grönland zum Klima-Betroffenheits-Presseshooting?

Zitat:
Original von Arno
Heute war ich mit der Kleinen im Keller und habe ihr gezeigt, wie ich das alte Holland-Rad meiner Frau aufgepumpt und wieder fit gemacht habe. Investition in die Zukunft?


eher eine schlechte Investition, solltest ihr dann schon eher beibringen, wie man Schlauchboote aufpumpt...


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kalmit: 03.09.2007 19:08.

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03.09.2007 21:41

Arno
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... was willst Du eigentlich immer mit Deinem Helmthema?

Zitat:
... entspricht erdgeschichtlich betrachtet nur ein Wimpernschlag, ich halte es einfach für etwas überheblich, zu behaupten wir könnten oder würden aktiv einen besonders maßgeblichen Einfluss auf's Klima nehmen ...

Zufälligerweise ist genau der Zeitraum, in dem die Temperaturen sozusagen sprunghaft angestiegen sind, auch als ein "erdgeschichtlicher Wimpernschlag" zu bezeichnen und fallen noch zufälliger in den Zeitraum, nachdem der Mensch schon so einige Jahrzehnte industriell usw. zugange ist. Eine Eis- oder Warmzeit braucht schon so ein paar Jahrhündertchen, bis sie Temperaturschwankungen dieser Art erzeugt.

Zitat:
Original von Kalmit
Mir wiederholt BILD-Argumentationen zu unterstellen (obwohl diese Zeitung Klimahysteriker No. 1 ist) macht dich mir einfach nicht symphatischer...

Habe ich ja gar nicht - folgend noch mal mein Originalbeitrag. Du kannst mir allerdings Informationen aus diesem Blatt getrost vorenthalten, wenn Du willst.

Zitat:
Original von Arno

Zitat:
Original von Kalmit
Aber die klimahysterische Presse verkauft jedes zehntel Grad gleich wieder als "zu warm"... Wenn der Sommer "zu warm" war, dann weiß ich nicht, was gewisse Leute als Sommer bezeichnen. Die Tage mit >30 Grad kann ich an einer Hand abzählen...

Wir können ja dann ab jetzt über das Wetter diskutieren, denn so bild-trivial wie in Deinem Posting ist das ja nicht.

Die definitiv stattgefundene und stattfindende Klimaerwärmung bedeutet nicht, daß wir hier in Deutschland dann im Sommer schönes Wetter haben ... im Gegenteil ist aufgrund der höheren Temperatur größeren Wasseraufnahmefähigkeit der Atmosphäre hier mit mehr Regen und Sturm im Sommer zu rechnen.

Und falls die Großwetterlage dann mal stimmt, was bei uns dieses Jahr ausgefallen ist, wirds so knalleheiß, wie Du das gar nicht gerne hast. Und frag mal die Leute am Mittelmeer, was die von ihren letzten Sommern so halten ... teils ist das für die schon Katastrophe. Nur so viel dazu.

Nochmal: natürlich haben wir mit dem "Klimawandel" einen Medienhype wie mit dem "Waldsterben" in den 80ern. Das Thema wurde halt damals ausgemelkt. Trotzdem haben wir heute immer noch kaputte Wälder, insbesondere auch global gesehen. Eine Haltung wie Deine "Es nützt ja sowieso alles nix, deswegen kann man auch gleich weiter 'heizen'" ist der Grund dafür.

Zitat:
Das Wetter, das Klima ist so komplex, dass mimimale Abweichungen in Modellrechnungen ganz andere Ergebnisse liefern; der Flügelschlag des Schmetterlings. Dennoch gilt als seriös, heute die golbale Erwärung für in 50 Jahren Regiongenau vorherzusagen...

Anhand von einer Erwärmung von 3 - 5 Grad z.B. die Desertifizierung des Mittelmeerraums hochzurechnen, hat nichts mehr mit "einem Flügelschlag eines Schmetterlings" zu tun. Ich rate Dir, vor weiteren Äußerungen oder hier quasi rumzupolitisieren, Dich erstmal etwas mit dem Thema zu beschäftigen. Alles andere hieße außerdem, Du lügst Dir selber in die Tasche.


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03.09.2007 21:50

diamant
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RE: @Arno

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Dass sich das Klima in Dland geändert hat, erkennt man im übrigen auch daran, dass hier mitlerweile Insekten leben, dies es vor 20 Jahren nur in Süditalien gab.

Mal nur auf die Temperatur bezogen:
Gab es nichtmal irgendwo Daten dazu, um wieviel sich z.B. die durchschnittliche
- Jahrestemperatur
- Januar-Temperatur
- August-Temperatur
in den letzten 10/20/50/100 Jahren in Deutschland verändert hat? Zumindest bei den Sommern habe ich den - zugegebenermaßen subjektiven - Eindruck, daß die früher im Schnitt auch schonmal wärmer waren *herumrätsel* .

(Daraus, daß es global wärmer geworden ist, folgt ja nicht zwingenderweise, daß das hier, also lokal, auch so war/ist keine ahnung .)




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03.09.2007 21:56

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RE: ... was willst Du eigentlich immer mit Deinem Helmthema?

Zitat:
Original von Arno
Zitat:
Original von Kalmit
Das Wetter, das Klima ist so komplex, dass mimimale Abweichungen in Modellrechnungen ganz andere Ergebnisse liefern; der Flügelschlag des Schmetterlings. Dennoch gilt als seriös, heute die golbale Erwärung für in 50 Jahren Regiongenau vorherzusagen...

Anhand von einer Erwärmung von 3 - 5 Grad z.B. die Desertifizierung des Mittelmeerraums hochzurechnen, hat nichts mehr mit "einem Flügelschlag eines Schmetterlings" zu tun.

Ich glaube, es geht ihm nicht darum, daß es, falls es 3 - 5 Grad wärmer wird, zur Desertifizierung z.B. des Mittelmeerraums kommt. Sondern darum, ob die Temperaturerhöhung überhaupt so hoch ausfallen wird. Oder sind die 3 - 5 Grad Temperaturerhöhung bereits erfolgt *herumrätsel* ?




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03.09.2007 23:08

Arno
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RE: Wetter-Thread

Ich weiß nicht, worum es ihm geht, es scheint auf jeden Fall sehr unausgegoren. Das Beispiel Mittelmeerdesertifikation bei 3-5 Grad ist aktueller denn je.

Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte

Die Klimaforschung geht heute davon aus, dass die Menschen seit Beginn der Industrialisierung den natürlichen Treibhauseffekt verstärken und damit einen zunehmenden Einfluss auf das Klima ausüben. Die globalen Durchschnittstemperaturen haben im Lauf des 20. Jahrhunderts um 0,74 °C ± 0,18 °C zugenommen.

Am ausgeprägtesten ist die Erwärmung von 1976 bis heute. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts rechnet der zwischenstaatliche Ausschuss über den Klimawandel IPCC mit einer Erderwärmung um 1,1 bis 6,4 °C, je nach Ausmaß des weiteren Ausstoßes von Treibhausgasen wie CO2 durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe. Diese Erwärmung ist von zum Teil schweren Folgen begleitet, die sich mit zunehmender Erwärmung weiter verstärken werden.

Das IPCC ist übrigens keine Frittenbude. Der letzte IPCC-Report von 2001 sagte allerdings noch deutlich niedrigere Temperatursteigerung voraus, im globalen Schnitt bis 2100 um 1,4 bis 5,8 Grad ...

Zitat:
Artikel Magazin des Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen

Das Magazin: Wie kommt es, dass unter den Forschern Uneinigkeit darüber herrscht, ob der Temperaturanstieg außergewöhnlich, zumindest ob er menschengemacht ist?

Latif: Sehr viel Uneinigkeit herrscht nicht. Die meisten Klimaforscher sind sich einig, dass man heute den menschlichen Einfluss auf das Klima nachweisen kann. Die Ergebnisse unserer Arbeit werden alle fünf Jahre in dem IPCC-Bericht[1] dokumentiert, an dem etwa tausend der weltweit führenden Klimaforscher mitarbeiten. Es gibt also einen großen Konsens in der Wissenschaft. Aber es gibt immer Leute, die andere Ansichten vertreten, das ist sicherlich in jedem Fach so.

Guter Artikel übrigens auch, um sich in das Thema einzulesen.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arno: 03.09.2007 23:30.

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03.09.2007 23:41

teufelsberg
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aktuelle meldung

Zitat:
Bisher hatten die Forscher angenommen, die Arktis werde erst in 30 bis 40 Jahren den Sommer über eisfrei sein. „Wenn die jetzige Entwicklung weitergeht, wird es vielleicht nur 15 bis 20 Jahre dauern“



die diskussion entzündete sich ja heute am "zu warmen" sommer 2007.

  1. der vergleichswert des DWD ist der schnitt 1961-1990, also sagt "zu warm" wenig über den sommer im erwartbaren temperaturentwicklungspfad.
  2. "zu warm" sind für mich viele extreme sommertage, aber kein frühling oder herbst insgesamt. und den meisten sind 17,2 grad im sommer durchaus nicht "zu" warm.



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04.09.2007 00:12

diamant
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RE: Wetter-Thread

Zitat:
Original von Arno
Das Beispiel Mittelmeerdesertifikation bei 3-5 Grad ist aktueller denn je.

Wenn(!) man davon ausgeht, daß es in den nächsten n Jahren tatsächlich 3-5 Grad wärmer wird, und nicht um einen anderen Betrag.

Zitat:
Original von Arno
Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte

Die Klimaforschung geht heute davon aus, dass die Menschen seit Beginn der Industrialisierung den natürlichen Treibhauseffekt verstärken und damit einen zunehmenden Einfluss auf das Klima ausüben. Die globalen Durchschnittstemperaturen haben im Lauf des 20. Jahrhunderts um 0,74 °C ± 0,18 °C zugenommen.


Ich will jetzt nicht die Industrialisierung durch die rosarote Brille betrachten und/oder verharmlosen, aber das ist - bis jetzt - noch nicht mal 1°C.

Zitat:
Original von Arno
Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte
Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts rechnet der zwischenstaatliche Ausschuss über den Klimawandel IPCC mit einer Erderwärmung um 1,1 bis 6,4 °C, je nach Ausmaß des weiteren Ausstoßes von Treibhausgasen wie CO2 durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe.


Das ist der Kernpunkt der ganzen Sache, sie rechnen mit bis zu 6,4° weiterer Erwärmung in den nächsten n Jahren. Nun wäre die Frage: Wie sicher ist die Prognose, daß es tatsächlich bis zu 6,4° sind, und nicht vielleicht nur 5,2° oder gar nur 2,3°? Oder vielleicht gar noch mehr als 6,4°?
In diesem Zusammenhang wäre interessant zu wissen, was z.B. vor 10 (oder meinetwegen 20) Jahren für eine Erwärmung für 2007 prognostiziert wurde - und wie die tatsächliche Erwärmung war. Leider habe ich dazu noch nirgendwo was gelesen/gehört keine ahnung .

Zitat:
Original von Arno
Das IPCC ist übrigens keine Frittenbude.

Aha, da steht u.a. ein Detail, das ich als Laie schon immer irgendwie vermutet hatte:
"...Die stärksten Temperaturerhöhungen erwarten die Forscher in den hohen nördlichen Breitengraden..."
Bzw. vermutlich ist es schon heute so, wenn man sich z.B. Grönland betrachtet Grübelnd .
D.h. von einem globalen Temperaturanstieg werden wir hierzulande nicht zwangsläufig was mitbekommen (bzw. bekommen nicht mit).




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04.09.2007 00:34

Arno
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RE: Wetter-Thread

Zitat:
Ich will jetzt nicht die Industrialisierung durch die rosarote Brille betrachten und/oder verharmlosen, aber das ist - bis jetzt - noch nicht mal 1°C.

Schau mal hier: "Verglichen mit den Schwankungen der Jahreszeiten sowie beim Wechsel von Tag und Nacht erscheinen die genannten Zahlen gering, als globale Änderung des Klimas bedeuten sie jedoch sehr viel."

Auch von da: Die 10 wärmsten Jahre 1880-2006 mit Jahr und Abweichung zum Mittelwert 1951–1980

1. 2005 0,63 °C
2. 1998 0,57 °C
3. 2002 0,56 °C
4. 2003 0,55 °C
5. 2006 0,54 °C
6. 2004 0,49 °C
7. 2001 0,48 °C
8. 1997 0,40 °C
9. 1995 0,38 °C
10. 1990 0,38 °C

Zitat:
Wie sicher ist die Prognose, daß es tatsächlich bis zu 6,4° sind, und nicht vielleicht nur 5,2° oder gar nur 2,3°? Oder vielleicht gar noch mehr als 6,4°?

Auf der einen Seite werden solche Ausgangsgrößen genommen wie die derzeitige Entwicklung des CO2 Ausstoßes, die zu erwartende Entwicklung von Ländern wie China usw. (lese es Dir bitte mal in dem oben verlinkten Artikel aus dem Magazin des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen durch), auf der anderen Seite sind die genannten Zahlen ja das Endergebnis politischer Verarbeitung wissenschaftlicher Arbeit im IPCC-Report:

Zitat:
Problematisch ist der Umstand, dass die Endredaktion der im politischen Prozess besonders stark beachteten Themenzusammenfassungen stark von der großen Zahl der von den Regierungen entsandten Politiker und Juristen dominiert wird. Kritiker sehen deshalb in der Zusammensetzung dieses Gremiums die Gefahr, dass die Berater mit den zu Beratenden verschmelzen.[2] So wurde im Zusammenhang mit dem Vierten Sachstandsbericht bekannt, dass einige Regierungen (unter anderen USA und China) eine deutliche Abschwächung des von den Wissenschaftlern vorgelegten Berichtsentwurfes durchgesetzt haben. [Quelle]



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04.09.2007 09:03

Kalmit
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RE: Wetter-Thread

Zitat:
Original von Arno
Ich weiß nicht, worum es ihm geht, es scheint auf jeden Fall sehr unausgegoren. Das Beispiel Mittelmeerdesertifikation bei 3-5 Grad ist aktueller denn je.


Ach Arno, ich mag dich ja auch... ojojojoj Im Prinzip hab ich alles dazu gesagt, aber dann bliebe noch die Frage, was Arno persönlich so alles für Maßnahmen trifft, den Klimagau zu verhindern? Jeden Tag Pro7 ContraCo²? großes Grinsen

Zitat:
Zufälligerweise ist genau der Zeitraum, in dem die Temperaturen sozusagen sprunghaft angestiegen sind, auch als ein "erdgeschichtlicher Wimpernschlag" zu bezeichnen und fallen noch zufälliger in den Zeitraum, nachdem der Mensch schon so einige Jahrzehnte industriell usw. zugange ist.


Schaust du dir die Klimageschichte des Planeten an, wirst du unzählige ähnlich sprunghafte Anstiege und Abstürze der Temperatur entdecken - und da waren auch noch keine Menschen zu Gange. Sonnenaktivität, Kometenimpacts, gigantische Vulkanausbrüche, Veränderungen der Erdkruste, Vernänderungen der Meeresströme, El Nino... Ich sage ja nicht, dass der Mensch absolut keinerlei Einfluss nimmt, ich halte ihn aber für minimal (ähnlich dramatisch wie die Methan-Ausstöße von Kühen...) - allerdings regt mich dieses aktuelle aktionistische Getue auf, mit dem man einem weißmachen will, man könnte das Rad nun einfach zurückdrehen. Was bitte wird denn nicht mehr mit dem Etikett "klimaschonend" beworben? Welcher Politiker setzt beim Thema nicht eine höchstbetroffene Miene auf? Dann wird es halt wärmer für ein paar Jahre, einige Regionen wird es freuen, einige weniger - irgendwann erfolgt wieder der Downswing, spätestens dann, wenn irgendwo ein riesiger Vulkan explodiert und genügend dicken Dreck in die Atmophäre pustet.

Der Mensch mag zwar nach einer stabilen Umgebung streben und suchen, die gibt es aber nicht und wird es auch nie geben, solange er das Klima nicht künstlich kontrollieren kann. Weder Klima, Wetter noch Universum sind Konstanten. Es wird immer natürliche Veränderungen geben. Es gab auch schon eine außerordentlich warme Mittelalterliche Warmzeit. Und erdgeschichtlich war es schon unzählige Male deutlich wärmer als heute, wir leben immer noch - ob man das nun wahrnemen will oder nich - in einer abklingenden Eiszeit!

http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Warmzeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Eiszeit

Wozu das ganze unnütze Eis, dass eine Insel vom Ausmaße Grönlands oder gar einen ganzen Kontinent unbewohnbar macht großartig nützlich sein soll, hat sich mir eh noch nicht erschlossen. Früher war in den Alpen nicht viel mit Pässefahren, da war alles komplett vereist...

Zitat:
Auch von da: Die 10 wärmsten Jahre 1880-2006 mit Jahr und Abweichung zum Mittelwert 1951–1980


Etwas manipulativ, oder? Warum nimmt man den Mittelwert von 1951 bis 1980 für einen deutlich später liegenden Zeitraum? Doch nicht etwa deshalb, weil der Mittelwert dann auch ansteigen würde und sich nicht eine so "spektakuläre" Rangliste ergeben würde? *herumrätsel*


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04.09.2007 09:13

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RE: Wetter-Thread

Hast Du schon mal überlegt, Deine Unterlagen zum Hauptverband der aluminiumverarbeitenden Industrie zu schicken?




__________________

2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9

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04.09.2007 09:28

Kalmit
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RE: Wetter-Thread

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Hast Du schon mal überlegt, Deine Unterlagen zum Hauptverband der aluminiumverarbeitenden Industrie zu schicken?


Warum? Ich nehme die Industrie ja nicht in Schutz... Es gibt genug Krankheiten, die durch Abgase oder sonstige Umweltsünden ausgelöst werden - und die gilt es weiter zu reduzieren.


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04.09.2007 09:29

falzarego
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Herkunft: Südbayer, wurde in SLH zum 'Landesverräter'

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RE: @Arno

Zitat:
Original von teufelsberg
Zitat:
Original von schnippler
[quote]Original von Michelin-Männchen
Ich sehe es positiv. Mitlerweile kann man Weisswein von der Elbe geniessen und es gibt konkurrenzfähigen Roten Burgunder aus Baden. Das war vor 10 Jahren noch anders.

Dass sich das Klima in Dland geändert hat, erkennt man im übrigen auch daran, dass hier mitlerweile Insekten leben, dies es vor 20 Jahren nur in Süditalien gab.

Aber macht nur weiter mit Eurem BILD Bashing.


Den Klimawandel als positiv zu bezeichnen, weil der Wein jetzt sogar auf Gotland wächst und es jetzt neue Insekten gibt, denen hier die natürlichen Feinde fehlen, hat was Cooles ...


niemand hat die insekten positiv bewertet, nur mal so.

dass diverse länder vom menschengemachten klimawandel profitieren, ist dagegen klar. landwirtschaft in grönland ist sicher das augenfälligste beispiel, eisfreie häfen und eisfreie nordost- oder nordwestpassagen wirtschaftlich sicher um größenordnungen bedeutender, von der leichteren erschließbarkeit von ungeheuren rohstoffvorkommen ganz zu schweigen.

und: stimmt, cool ist es da immer noch.

ob bei den profitierenden gegenrechnungen bzgl. kosten für die abwehr von umweltflüchlingen aufgemacht werden, kann bezweifelt werden, zumal diese länder auch davon wenig betroffen sein werden.[/quote]

Die "Weine" aus Elbregionen... mehr noch als das Klima haben sich die Herstellmöglichkeiten und damit die gesamten Geschmacksgestaltungen geändert.
Vielleich kommst mal nach Südtirol...unterhalte dich dort mal mit den echten, bewußt KLEIN gebliebenen Weinbauern!
Ein solcher sagte. "Das Dümmscht, wos gscheachn isch, woar füer uns de Entdeckung vo deam Amerika..." das hat zwar mit den Elbweinen direkt nichts zu tun, doch mit den Herstellungsverfahren. Die Naturweine sind weitgegehend versaut!




__________________
"Alles, was nicht weh tut, kannst du schon..."
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04.09.2007 10:09

Moreau
Achtervolger

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Auf jeden Fall regnet es wie Otter. Jörg Ludewig




__________________
Irrwege erhöhen die Ortskenntnis
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04.09.2007 10:11

schnippler
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Zitat:
Original von Moreau
Auf jeden Fall regnet es wie Otter. Jörg Ludewig


Dafür gab es im Gebiet um Bremen im August auch nur 40-50 % der normalen Regenmenge (wie sie neulich im ARD-Wetterstudio erzählt haben).


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04.09.2007 11:05

Michelin-Männchen
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RE: Wetter-Thread

Zitat:
Original von Kalmit
Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Hast Du schon mal überlegt, Deine Unterlagen zum Hauptverband der aluminiumverarbeitenden Industrie zu schicken?


Warum? Ich nehme die Industrie ja nicht in Schutz... Es gibt genug Krankheiten, die durch Abgase oder sonstige Umweltsünden ausgelöst werden - und die gilt es weiter zu reduzieren.

Naja, die Klimaveränderung zu leugnen ist für mich in etwa so sinnvoll wie die Gefahr des gesteigerten Lungenkrebsrisikos bei regelmäßigem Rauchen. Deshalb meine Frage.

"Thank you for Smoking" ist ein sehr guter Film, der die Wirkungsweise von Lobby-Arbeit in satirischer Form erklärt. Absolut sehenswert.




__________________

2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9

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04.09.2007 11:07

Moreau
Achtervolger

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Dabei seit: 04.10.2002
Herkunft: Bremen

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Zitat:
Original von schnippler
Zitat:
Original von Moreau
Auf jeden Fall regnet es wie Otter. Jörg Ludewig


Dafür gab es im Gebiet um Bremen im August auch nur 40-50 % der normalen Regenmenge (wie sie neulich im ARD-Wetterstudio erzählt haben).


Dann möchte ich nicht die normale Regenmenge erleben... winkend




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