Von Oberrasen durch das Antholzer Tal. Die ersten Km teilweise flach , dann einige Steigungen. Eine Biathletin beim Training auf Rollenskier überholt.
Ab Antholzer See dann steil , die rote Ampel für Autos ignoriert und nach einigen Serpentinen den Staller Sattel auf 2052 m erreicht.
Da es frisch war sofort die Jacke angezogen und mit Schwung zurüch nach Oberrasen.
42 km und 992 Höhenmeter.
Von Oberrasen über Welsberg ins Altprager Tal. Ab Vallone kontinuierliche Steigung bis nach Altenplätz, allerdings gut zu fahren. Mit leichtem Regen weiter hoch bis nach Plätzwiesen, die letzten Kehren nun im starken Regenschauer. Beim Dürrenstein auf 1933 Meter in einer Schutzhütte schnell in die Windjacke geschlüpft und wieder im Platzregen hinab ins Tal.
Durchgefroren und plitschnaß dann im trockenen Pustertal

zurüch nach Oberrasen.
57 km mit 1120 Höhenmetern
Von Oberrasen rüber nach Olang und dann hinauf zum Furkelsattel auf1784 Metern.
Wunderschöne Strasse mit vielen Kehren, traumhaften Ausblicken und steilen Abschnitten. Wollte eigentlich noch von der anderen Seite hochfahren , aber einige schwarze Wolken bewogen mich zur Rückkehr.
34 km und 962 Höhenmeter
Das Auto in La Villa abgestellt und dann Richtung Corvara geradelt. Die erste Steigung zum Passo di Campolongo auf 1875 m schnell bewältigt und oben kurz ein Foto gemacht. Auf dem Passschild steht nicht mal die Höhe , naja, war wirklich nicht sehr anspruchsvoll für einen Alpenpass.
Abfahrt nach Arraba und nach der Ortsdurchfahrt sofort wieder in der Steigung. Diese Steigung deutlich anstrengender aber mit recht gleichmäßigen Steigungsprozenten. Auf 2239 m den Passo Pordoi erreicht und dann erst mal die imposante Bergwelt der Sellagruppe bewundert,
Dann ging es wieder hinab und kaum war ich unten ging es sofort wieder nach oben , keinen Meter Erholung...

Die Auffahrt zum Sellajoch ähnlich der Pordoisteigung , gut zu fahren , auf 2214 m war der Pass erreicht.
Altes Spiel , Abfahrt und anschließende Kletterei zum letzten Pass der Sellarunde, zum Grödner Joch auf 2121 m Höhe. Wieder runter nach Corvara , dort kleine Stadtrunde gedreht und von dort abwärts zum Startpunkt La Villa rollen lassen.
62 Km mit 1774 Höhenmetern
Hatte gehörigen Respekt vor den Bergen in Südtirol da mir die Landkarte doch einige Steigungen von über 15 % versprach. Da die Auffahrten jedoch recht kurz sind im Vergleich z.B. zu den Savoyer Alpen, kam ich gut zurecht. Störend ist allerdings der enorme Verkehr. Im August ist diese Gegend nicht zu empfehlen.
Hier noch ein Geheimtipp, das Würzjoch ist knorke. Bin ich zwar nur mit dem Autogefahren , aber diese Bergstrasse ist sensationell schön und verkehrsarm.
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Irrwege erhöhen die Ortskenntnis