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Geschrieben von kuestentanne am 23.11.2011 um 17:13:

  RE: Neues aus Spabananien

Haha, bei der nächsten Herabstufung Spaniens durch Rating-Agenturen wird das Verfahren eingespart.
Fuentes müsste man doch eher wegen Steuerhinterziehung rankriegen können.
Das würde sich wenigstens für Beruhigung der Märkte sorgen. Tränen lachen Tränen lachen



Geschrieben von fassa am 23.11.2011 um 17:23:

  RE: Neues aus Spabananien

Ob die dabei wohl nach seinen Kunden fragen? Ich meine, nach den restlichen 150 Kunden.



Geschrieben von maillot noir am 05.12.2011 um 14:33:

 

Howman zur Aussage von Landis, es wurden Labors, hier das Schweizer WADA-Labor, korrumpiert.

Zitat:
I’ve got nothing against the lab director in Switzerland and I don’t think he’s a bad guy but the pressure that may have been put on him in 2001 may have been different to now because he’s now more protected by us. In those days he might have been more isolated. So anything is possible and we’ll see what the investigators make of those suggestions.”


Und das geht in Richtung UCI und Hein Verbruggen:

Zitat:
we’re talking about millions of dollars and involving people higher up than athletes so it’s pretty important we get it right.”


Und auch da kann man gespannt sein. Wobei man nicht vergessen sollte,dass der letzte Präsident von Interpol in seinen Heimatland Südafrika wegen Korruption für 15 jahre in den Knast gehen musste.

Zitat:
the FDA has received collaboration from Interpol in order to assist their work.



http://www.cyclingnews.com/news/howman-landis-allegations-could-be-possible



Geschrieben von blaireau am 05.12.2011 um 15:17:

 

Letztlich ist es so, das ein Laboratorium nur den Befund zu melden hat. Wenn die UCI eine solche Sache unterschlägt, dann besteht keine Pflicht, an die Öffentlchkeit zu gelangen. Zeugt nicht von Zivilcourage, aber Frau, Kinder, Hypothek gegen die Mafia auf's Spiel setzen wegen einem Dopingbefund in einem ziemlich verseuchten Umfeld, in dem nicht mal die echt Geschädigten (die Konkurrenten) den Mumm haben, das Maul aufzumachen?

Es gab nicht wenige Fahrer, die LA zugegrinst haben sollen nach dessen Testosteron-aufgeladenen Jagd auf Simeoni 2004. Für solche Ärsche irgendwas riskieren?



Geschrieben von maillot noir am 06.12.2011 um 11:24:

 

Zitat:
Original von blaireau
Letztlich ist es so, das ein Laboratorium nur den Befund zu melden hat. Wenn die UCI eine solche Sache unterschlägt, dann besteht keine Pflicht, an die Öffentlchkeit zu gelangen. Zeugt nicht von Zivilcourage, aber Frau, Kinder, Hypothek gegen die Mafia auf's Spiel setzen wegen einem Dopingbefund in einem ziemlich verseuchten Umfeld, in dem nicht mal die echt Geschädigten (die Konkurrenten) den Mumm haben, das Maul aufzumachen?

Es gab nicht wenige Fahrer, die LA zugegrinst haben sollen nach dessen Testosteron-aufgeladenen Jagd auf Simeoni 2004. Für solche Ärsche irgendwas riskieren?


Ja, im Antidopingkampf geht es an jedem Ort und zu jeder Zeit auch um Moral und Ethik, um Mut, Zivilcourage und zivilisierte Umgangsformen. Wird im blinden Streben nach scheinbarer Gerechtigekit zu schnell vergessen. Und dabei ist keiner frei von Irrtümern und Fehlern, ganz gleich auf welcher Seite er sich fühlt.



Geschrieben von Joe Turner am 20.12.2011 um 13:47:

Aus der beliebten Rubrik

Was machen eigentlich die OP-Involvierten heute ?

Hay vidas después de la 'Operación Puerto'

babelfish



Geschrieben von Papa Razzo am 03.01.2012 um 16:36:

  Der Radsport und die 7 Dopingzwerge

Aller guten Dinge sind drei - und der unguten Dinge dann wohl sieben?

Auf jeden Fall wurden jetzt gleich mal sieben Dopingfälle aus Südamerika bekannt gemacht - leider ohne Angaben der betroffenene Substanzen.

In Brasilien wurden bei zwei verschiedenen Rennen die brasilianischen Fahrer iago Damasceno, Flavio Reblin, Wagner Alves und Elton Silva sowie der Chilene Manuel Villalobos positiv getestet.
Bei der Bolivien-Rundfahrt flogen der Peruaner Ronald Luza und der Bolivianer Fernando Espindola auf.

Haben sicher alle Hühnchen aus Mexiko verputzt? fiesgrins

Quelle: Meldung hln.be



Geschrieben von Micha am 03.01.2012 um 20:01:

  RE: Der Radsport und die 7 Dopingzwerge

Zitat:
Original von Papa Razzo
Auf jeden Fall wurden jetzt gleich mal sieben Dopingfälle aus Südamerika bekannt gemacht - leider ohne Angaben der betroffenene Substanzen.


Da könnte der Radsport glatt noch vom Fußball "lernen"! fiesgrins

Zitat:

Damasceno, Reblin und Alves sowie Villalobos sollen während der Tour do Rio und der Brasilien-Rundfahrt des vergangenen Jahres verbotene Substanzen eingenommen haben. Im Urin der Fahrer wurde ein synthetisches, anaboles Steroid nachgewiesen. Silva soll bei der Brasilien-Rundfahrt unter anderem mit Amphetaminen gedopt haben. In Luzas und Espindolas Urin wurde während der Bolivien-Rundfahrt unter anderem Kokain gefunden.


Quelle: http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_73104.htm



Geschrieben von gardener am 03.01.2012 um 20:08:

würg RE: Der Radsport und die 7 Dopingzwerge

Völlig unbekannte Leute, teilweise nichtmal mit cq-Eintrag. In jeder anderen Sportart wäre das nichtmal eine Meldung in Fachmedien wert, wenn viertklassige Provinzamateure in Südamerika positiv getestet werden. Aber Radsportler schaffen es sowas sogar in das Zweirad-Fachblatt Financial Times. Augen rollen großes Grinsen



Geschrieben von raser am 06.01.2012 um 19:29:

  RE: Der Radsport und die 7 Dopingzwerge

Offredo 3x missed

Cavendish nur einmal. Da geht noch was....



Geschrieben von Hansi.Bierdo am 06.01.2012 um 19:58:

 

Zitat:
Original von blaireau
Letztlich ist es so, das ein Laboratorium nur den Befund zu melden hat. Wenn die UCI eine solche Sache unterschlägt, dann besteht keine Pflicht, an die Öffentlchkeit zu gelangen.


So mal vier Wochen später eine Anmerkung dazu: der WADA-Code besagt, dass die Labore an die jeweilige NADA (bzw. WADA) _und_ an den jeweiligen Sportverband melden müssen, dort auch wieder national, international. Der entsprechende Verband kann somit alleine gar nichts vertuschen. Aber wenn man es nur oft genug schreibt, wird es wohl schon wahr werden...



Geschrieben von blaireau am 06.01.2012 um 20:07:

 

Zitat:
Original von Hansi.Bierdo
Zitat:
Original von blaireau
Letztlich ist es so, das ein Laboratorium nur den Befund zu melden hat. Wenn die UCI eine solche Sache unterschlägt, dann besteht keine Pflicht, an die Öffentlchkeit zu gelangen.


So mal vier Wochen später eine Anmerkung dazu: der WADA-Code besagt, dass die Labore an die jeweilige NADA (bzw. WADA) _und_ an den jeweiligen Sportverband melden müssen, dort auch wieder national, international. Der entsprechende Verband kann somit alleine gar nichts vertuschen. Aber wenn man es nur oft genug schreibt, wird es wohl schon wahr werden...


Hansi, wir reden von 2001. In Worten: zweitausendundeins.

Da galt kein WADA-Code, oder? Der kam einen Tag nach der Tour 2004. Die Tour, als Lenzi fäusteschwingend über Ziellinien fuhr und Simeoni jagte. Die Tour, als sein mangelndes Testosteron ihm half, völlig durchzudrehen. Die Tour, nach der er (unter dem neuen WADA-Code) im ganzen Rest der Saison kein Rennen mehr fuhr.


Hey, verschonts mich mit der Scheisse. Guttenberg hat auch nur die Übersicht verloren.



Geschrieben von Hansi.Bierdo am 07.01.2012 um 12:00:

 

Zitat:
Original von blaireau
Hansi, wir reden von 2001. In Worten: zweitausendundeins.

Da galt kein WADA-Code, oder? Der kam einen Tag nach der Tour 2004.


Okay, hast Recht. Mein Fehler.



Geschrieben von blaireau am 07.01.2012 um 12:15:

 

Prosit!

Der WADA-Code soll ja grad den Verbänden die Alleinkompetenz aus der Hand nehmen. Man ahnt, warum.



Geschrieben von Joe Turner am 11.01.2012 um 14:14:

 

Geargwöhnt wird, dass finstere Machenschaften am Werke sind, um Contadors Freispruch zu sichern. Nicht nur gibt es Verflechtungen zwischen mehreren CAS-Richtern und Contadors Anwälten, sondern auch zum im Contador-Fall dritten unabhängigen Richter Ephraim Barak. Bjarnes Trainingslager in Israel, die Förderung einer dortigen Sportschule, der Empfang bei der Regierung ... überall sind vor unseren Blicken gut verborgene lautlose Maschinerien im Gang Dazu sag ich nix mehr!



Geschrieben von raser am 11.01.2012 um 14:23:

 

Hierzu auch: klick



Geschrieben von blaireau am 11.01.2012 um 14:28:

 

Ob es gelingt, mit der Weisswaschung Contadors auch den Radsport weisszuwaschen?



Geschrieben von raser am 13.01.2012 um 20:42:

 

Ist doch noch gar keine Tour de Franze.....

Ursprungstext



Geschrieben von Joe Turner am 16.01.2012 um 16:51:

 

Zitat:
CYCLING - STATUS OF THE ARBITRATION WADA & UCI V/CONTADOR & RFEC

Unfortunately, this regrettable incident has slightly delayed the work of the Panel and the publication of the final decision should now take place during the week of 31 January 2012.



Geschrieben von Hansi.Bierdo am 16.01.2012 um 22:37:

  Pechstein die zweite?

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1652910/

Zitat:
Brisante Akten in Erfurt

Blutdoping-Fall bringt Nationale Antidoping-Agentur in Bedrängnis

Im deutschen Sport entfaltet sich ein neuer Dopingskandal - die Dimensionen sind bisher nur im Ansatz zu erahnen. Auslöser ist ein laufendes Ermittlungsverfahren der Erfurter Staatsanwaltschaft gegen einen Mediziner. Der Doktor war Vertragsarzt am Olympiastützpunkt Thüringen und soll Blutdoping bei Topathleten praktiziert haben.


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