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26.02.2016 18:38

Herr Doepfel
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cool
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26.02.2016 19:05

TEVC
Legende der Landstrasse

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Zitat:
Original von Herr Doepfel
Eh... der Stichprobenumfang war 14.


14 Biere. Jedes mit n=1. Siehe link ganz unten! Wie gesagt- an deren Stelle würde ich meinen Zulieferern mal kräftig auf die Finger hauen.

Zitat:
Original von Herr Doepfel
Tevi, bist du unter die Abstinenzler gegangen? Das glaub ich ja nicht!


Seit fast zwei Jahren komplett trocken.

Zitat:
Original von Herr Doepfel
An der MH habe ich gelernt, dass maßvoller Alkoholgenuß wegen der positiven Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System netto zur Lebenszeitverlängerung beiträgt. Ich würde allerdings nicht die Hand ins Feuer legen, dass das heute auch noch gelehrt wird. Augenzwinkern


Nein. Mit Sicherheit nicht. Die Korrelation zwischen Krebs der Verdauungsorgane und Alkohol ist weit deutlicher als bei Lungenkrebs und Rauchen. Das gängige "ein Glas Rotwein pro Tag ist gut"... stimmt schlicht nicht. Bei Dosen über einem Glas (!) Rotwein pro Woche sollte man sich klar sein, dass man sich ernsthaft schadet. Edith: Das mit dem Herzen kommt hin. Alkoholiker sterben seltener am Herzinfarkt. Ob's das Wert ist?

Zitat:
Original von Herr Doepfel
Das mag so sein und wäre auch mein Kenntnisstand. Das Problem noch jeder positiven technischen Entwicklung war, dass sie durch die Gier der Menschheit früher oder später in ihr Gegenteil verwandelt wurde. Wenn man sieht, dass Kartoffeln und Getreide vor der Ernte zwecks Effizienzsteigerung mit Herbiziden vergiftet werden, bezeichne ich das als eine perverse Entwicklung.


Dürrenmatt. Die Physiker...
Schon klar. Da bin ich auch schnell bei Dir. Das ist pervers. Das ist aber nicht das Problem des Herbizides sondern klipp und klar ein "user error".

@Wortwahl:
Ich will nicht leugnen, dass ich Greenpeace für ne faschistische Verbrecherorganisation halte großes Grinsen ABER oben (und grade auch) hab ich die Worte bewusst und zur Provokation verwandt. Was auch geklappt hat.

@Kampagne:
Zur Klarstellung: Ich bin sehr wohl für eine Kontrolle der Lebensmittel. Ich bin auch sehr wohl dafür, dass Missstände von der Presse publik gemacht werden. ABER: Ich will, dass sich die Kontrolle von wissenschaftlichen Standards orientiert. Und (da dürft ihr mich gerne korrigieren, wenn das mittlerweile bekannt ist) der Name des testenden Institutes genannt wird. Ausserdem hätte ich gerne, dass eine Presse auch etwas wie die Ertragssteigerung nennt. Denn - wie oben gesagt - das Problem ist nicht das Herbizid. Es ist die Art der Benutzung durch manche Bauern. Die Konsequenz sollte nicht sein, das Herbizid zu verbieten sondern den Bauern drastische Strafen aufzuerlegen. Aber das ist weit weniger opportun als auf Monsanto dreschen.
Weiteres zur Kamagne und warum das eine ist darf man gerne in der SERIÖSEN Presse nachlesen. Zum Beispiel hier:
http://www.spektrum.de/news/meinung-glyp...aschine/1400943




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28.02.2016 06:30

KitKat
Tour-Sieger

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ich will jetzt als aktiver bauer und braugerstenerzeuger hier auch mal was zu schreiben...mir ist das teilweise etwas zuviel halbwissen und populismus was man so liest.

wenn man braugerste anbaut unterschreibt man in deutschland in der regel einen anbauvertrag. darin ist klar geregelt das die "sikkation" des bestandes nicht erlaubt ist. die mälzereien schreiben das so vor.
sikkation beteutet das hier schon beschriebene behandeln des feldbestandes etwa 14 tage vor der ernte. ziel ist die ernteerleichterung.
hintergrund ist das die keimfähigkeit des kornes durch glyphosat geschädigt wird.

glyphosat an sich halte ich für eine tolle sache. die völlig legale anwendung zur sikkation gehört jedoch schon lange die zulassung entzogen.
mein gesunder menschenverstand sagt mir das man derart kurz vor der ernte nix mehr zu behandeln hat aufm acker.
ein grossteil meiner ernte wandert ins tierfutter für die eigenen tiere und ich würde nicht auf die idee kommen da 14 tage vor der ernte mit glypohsat drüberzusprühen.

es ist halt leider auch so das ein grossteil der benötigten braugerste importiert wird und ich habe keine ahnung wie das ganze im ausland so gehandhabt wird...




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28.02.2016 19:39

Cadenhead
Jeff! Ich heiße Jeff!

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Zitat:
Original von KitKat
es ist halt leider auch so das ein grossteil der benötigten braugerste importiert wird und ich habe keine ahnung wie das ganze im ausland so gehandhabt wird...

Tja, wär schön wenn da jetzt mal ein bisschen Bewegung in die öffentliche Debatte kommt und ein bisschen mehr Licht ins Dunkel gebracht wird. Deswegen wars ja so wichtig dass die Presse überhaupt was zu dem Thema gebracht hat. Jetzt ist es auf dem Tisch, und jetzt können die unangenehmen Frage gestellt werden.

Dem (wahrscheinlich) chronisch unterfinanzierten Umweltinstitut mach ich übrigens keine Vorwürfe, dass deren Studie ein paar Mängel aufweist. Die großen Brauereien oder die Agrarlobby werden nicht gerade allzu große Kooperationsbereitschaft gezeigt haben.

Albern find ichs halt, wenn manche Leute die Ergebnisse der Studie komplett ignorieren und stattdessen nur auf Spitzfindigkeiten rumreiten. Oder eben gleich von einer böswilligen Kampagne reden.
Offenbar gehts nur darum die Diskussion mit möglichst viel Krawall zu ersticken, und dazu ist scheinbar jedes Mittel recht. Dann wird halt von "hirntoten Ökolügnern" gesprochen, Greenpeace (was haben die eigtl mit dem aktuellen Fall zu tun?) pauschal als "faschistische Verbrecherorganisation" bezeichnet oder die Lügenpresse für ihre ach so reißerische Berichterstattung aufs Korn genommen. Ist in manchen Kreisen halt leider mindestens genauso opportun, wie für andere auf Monsanto einzudreschen schläfrig


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28.02.2016 20:39

Pedalritter
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Ist mir so wieso unverständlich, wie man Glyphosat "toll" finden kann. Der Einsatz von Glyphosat reduziert die Artenvielfalt und trägt damit indirekt zum Bienensterben bei. SO ist es, dass es den Bienen in den Städten mittlerweile besser geht als auf dem platten Land. Mich als angehenden Imker macht das einfach nur traurig.


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28.02.2016 20:48

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Legende der Landstrasse

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Hast Du den Artikel nicht gelesen oser nicht begriffen?
Ich frag nur... Wegen armes Institut auslachen




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29.02.2016 12:47

TEVC
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Zitat:
Original von Cadenhead
Tja, wär schön wenn da jetzt mal ein bisschen Bewegung in die öffentliche Debatte kommt und ein bisschen mehr Licht ins Dunkel gebracht wird. Deswegen wars ja so wichtig dass die Presse überhaupt was zu dem Thema gebracht hat. Jetzt ist es auf dem Tisch, und jetzt können die unangenehmen Frage gestellt werden.


Ich hab mir seit gestern Abend überlegt ob ich reagieren soll... ich versuch's mal. Ich habe - mehrfach - gesagt, dass ich es nicht schlecht finde, wenn kontrolliert wird. Aber dann mass schon auch Die Frage erlaubt sein, OB da Licht ins Dunkel gebracht wurde oder nicht. Und in dem Fall ist das eben nicht viel Licht gewesen. BTW. ich kann das beurteilen. So was ist exakt mein Arbeitsgebiet.

Zitat:
Original von Cadenhead
Dem (wahrscheinlich) chronisch unterfinanzierten Umweltinstitut mach ich übrigens keine Vorwürfe, dass deren Studie ein paar Mängel aufweist. Die großen Brauereien oder die Agrarlobby werden nicht gerade allzu große Kooperationsbereitschaft gezeigt haben.


Wegen der Aussage mit dem (wahrscheinlich) chronisch unterfinanziereten Umweltinstitut hab ich gestern schon gelacht. Nochmal: Das ist eine Lobbygruppe und hat als solche eine Absicht. Es ist einfach falsch und unlogisch zu sagen "Agrarlobby" und das wie eine Schuldzuweisung zu verwenden, andererseits aber das andere "Insititut" als den armen David gegenüber dem Goliath anzusehen...

Zitat:
Original von Cadenhead
Albern find ichs halt, wenn manche Leute die Ergebnisse der Studie komplett ignorieren und stattdessen nur auf Spitzfindigkeiten rumreiten. Oder eben gleich von einer böswilligen Kampagne reden.
Offenbar gehts nur darum die Diskussion mit möglichst viel Krawall zu ersticken, und dazu ist scheinbar jedes Mittel recht. Dann wird halt von "hirntoten Ökolügnern" gesprochen, Greenpeace (was haben die eigtl mit dem aktuellen Fall zu tun?) pauschal als "faschistische Verbrecherorganisation" bezeichnet oder die Lügenpresse für ihre ach so reißerische Berichterstattung aufs Korn genommen. Ist in manchen Kreisen halt leider mindestens genauso opportun, wie für andere auf Monsanto einzudreschen schläfrig


Albern find ich es, wenn Leute sich in eine Diskussion einmischen und den Hintergrund nicht kennen. Respektive nicht wissen wie man wissenschaftliche Daten analysiert und anderen - die das wissen - dann Spitzfindigkeiten vorwerfen. Dass die Studie mangelhaft ist wird in der seriösen Presse übrigens nirgends mehr angezweifelt. Genauso wie das mit der Kampagne oder Agitation auch oft so genannt wird. Muss man halt lesen.
Das mit der Wortwahl hab ich erklärt. Und mit Greenpeace auch nur für Dich eingebaut. Und wieder drauf angesprungen. An Deiner Stelle würde ich mich mal fragen ob es, wenn es mit casalla rumpelt, mit blaireau rumpelt und mit mir rumpelt, an den bösen anderen liegt und die nen Sandkasten brauchen - oder du...




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29.02.2016 12:56

TEVC
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Original von Pedalritter
Ist mir so wieso unverständlich, wie man Glyphosat "toll" finden kann. Der Einsatz von Glyphosat reduziert die Artenvielfalt und trägt damit indirekt zum Bienensterben bei. SO ist es, dass es den Bienen in den Städten mittlerweile besser geht als auf dem platten Land. Mich als angehenden Imker macht das einfach nur traurig.


Dass ein Herbizid die Artenvielfalt reduziert ist richtig und so gewollt. Die Konsequenzen (ich habe übrigens auch nen Bienenstock) leider auch. Vermutlich wird mir jetzt wieder von den Flachlesern (bzw. dem Flachleser) vorgeworfen, Totschlagargumente zu bringen aber ich hoffe, dass es auch noch Foristen gibt, die zu mehr in der Lage sind...
Ich persönlich kaufe fast ausschliesslich regional, saisonal und vom Bauern um die Ecke. Diese kleinzellige Struktur ist super. Der Bauer hat viele Sorten, die auch geschmacklich ne Menge mehr können als das einheitliche Supermarktgemüse. Leider funktioniert das alles nur bis zu nem gewissen Massstab. Unsere Lebensmittelpreise sind zu niedrig und der typische Verbraucher kann und will sich das auch nicht leisten. Die moderne Landwirtschaft kommt ohne Agrochemie nicht aus. Das ist aber IMHO hauptsächlich durch das Verbraucherverhalten zu erklären. Glyphosat "toll" finden tu ich nicht- ich sage nur (und wie gesagt, Pflanzenbiochemie ist mein Arbeitsgebiet), dass es kein besseres Herbizid gibt. Das kleinste Übel. Dass es ein Übel ist stell ich nicht in Abrede. Wenn die Gesellschaft billige Agrarprodukte will, dann kann sie sich aber nicht über die Konsequenzen wundern.




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29.02.2016 13:15

hermann
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Original von Pedalritter
Ist mir so wieso unverständlich, wie man Glyphosat "toll" finden kann. Der Einsatz von Glyphosat reduziert die Artenvielfalt und trägt damit indirekt zum Bienensterben bei. SO ist es, dass es den Bienen in den Städten mittlerweile besser geht als auf dem platten Land. Mich als angehenden Imker macht das einfach nur traurig.


Dass ein Herbizid die Artenvielfalt reduziert ist richtig und so gewollt. Die Konsequenzen (ich habe übrigens auch nen Bienenstock) leider auch. Vermutlich wird mir jetzt wieder von den Flachlesern (bzw. dem Flachleser) vorgeworfen, Totschlagargumente zu bringen aber ich hoffe, dass es auch noch Foristen gibt, die zu mehr in der Lage sind...
Ich persönlich kaufe fast ausschliesslich regional, saisonal und vom Bauern um die Ecke. Diese kleinzellige Struktur ist super. Der Bauer hat viele Sorten, die auch geschmacklich ne Menge mehr können als das einheitliche Supermarktgemüse. Leider funktioniert das alles nur bis zu nem gewissen Massstab. Unsere Lebensmittelpreise sind zu niedrig und der typische Verbraucher kann und will sich das auch nicht leisten. Die moderne Landwirtschaft kommt ohne Agrochemie nicht aus. Das ist aber IMHO hauptsächlich durch das Verbraucherverhalten zu erklären. Glyphosat "toll" finden tu ich nicht- ich sage nur (und wie gesagt, Pflanzenbiochemie ist mein Arbeitsgebiet), dass es kein besseres Herbizid gibt. Das kleinste Übel. Dass es ein Übel ist stell ich nicht in Abrede. Wenn die Gesellschaft billige Agrarprodukte will, dann kann sie sich aber nicht über die Konsequenzen wundern.


Ich schliesse mich voll und ganz Deiner Meinung an.
Allerdings muss man schon wissen, dass Glyphosat Gift ist. Einer meiner Arbeiter hat die Sicherheitsvorschriften beim Ausbringen nicht beachtet (kein Mundschutz und gegen den Wind gesprüht) und hatte direkt danach ein Leberversagen da er allergisch war, hat alles Gott sei Dank nochmal gutgegangen, aber gefährlich ist dieses Zeug schon.


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01.03.2016 12:57

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Ich hab mir seit gestern Abend überlegt ob ich reagieren soll... ich versuch's mal. Ich habe - mehrfach - gesagt, dass ich es nicht schlecht finde, wenn kontrolliert wird. Aber dann mass schon auch Die Frage erlaubt sein, OB da Licht ins Dunkel gebracht wurde oder nicht. Und in dem Fall ist das eben nicht viel Licht gewesen. BTW. ich kann das beurteilen. So was ist exakt mein Arbeitsgebiet.

Dann kritisier doch bitte dass da kein Licht ins Dunkel gebracht wurde und nicht die Studie, die nur den verfilzten Teppich weggezogen hat. Das Licht ins Dunkel bringen wär jetzt übrigens Aufgabe der Presse. Oder eben der Bierbrauer die jetzt mal genauer erklären können/müssen, wie genau das mit dem Glyphosat abläuft (Sikkation etc.) Wenn die versuchen sich herauszuwinden oder nur mit Schuldzuweisungen an die Gegenseite kommen, dann sind sie an der derzeitigen Situation doch sehr viel mehr Schuld.
Sie sollten den Verbrauchern halt klipp und klar sagen, dass es völlig glyphosatfreies Bier nicht gibt. Oder jedenfalls nicht zu den derzeitigen Preisen.

Zitat:
Wegen der Aussage mit dem (wahrscheinlich) chronisch unterfinanziereten Umweltinstitut hab ich gestern schon gelacht. Nochmal: Das ist eine Lobbygruppe und hat als solche eine Absicht. Es ist einfach falsch und unlogisch zu sagen "Agrarlobby" und das wie eine Schuldzuweisung zu verwenden, andererseits aber das andere "Insititut" als den armen David gegenüber dem Goliath anzusehen...

Erklär doch mal bitte wie es mit der finanziellen Ausstattung des Umweltinstituts München und bspw der von Monsanto aussieht. Wie viele Dimensionen dazwischen liegen, und wer letztlich mit seiner Art der Lobbyarbeit mehr erreicht hat. Und ob der Vergleich David gegen Goliath wirklich so weit hergeholt ist.

Ich finds halt ein Armutszeugnis, wenn der finanziell deutlich besser gestellten Gegenseite nichts besseres einfällt als sich hinzustellen und weinerlich nur die Art der Lobbyarbeit zu kritisieren. Und dabei eben auf Spitzfindigkeiten herumreitet. Und wenn man dabei noch auf provokante Wortwahl zurückgreifen muss, macht das die Sache garantiert nicht besser auch wenn du dir dafür selbst auf die Schulter klopfst.

Zitat:
Albern find ich es, wenn Leute sich in eine Diskussion einmischen und den Hintergrund nicht kennen. Respektive nicht wissen wie man wissenschaftliche Daten analysiert und anderen - die das wissen - dann Spitzfindigkeiten vorwerfen. Dass die Studie mangelhaft ist wird in der seriösen Presse übrigens nirgends mehr angezweifelt. Genauso wie das mit der Kampagne oder Agitation auch oft so genannt wird. Muss man halt lesen.

Ich hab doch gar nicht angezweifelt dass die Studie mängelbehaftet ist. keine ahnung Wie du selber oben geschrieben hast, gings bei der Studie doch nicht um exakt wissenschaftliches Arbeiten sondern um Lobbyarbeit. In dem Fall eben klarzumachen, dass sich im Bier Glyphosat befindet. Und der Spiegel hat gleich dazugeschrieben, dass die Konzentration laut BfR erst bei Konsum von 1000L bedenklich werden würde. Ich lese da keine Kampagne heraus.

Zitat:

Das mit der Wortwahl hab ich erklärt. Und mit Greenpeace auch nur für Dich eingebaut. Und wieder drauf angesprungen. An Deiner Stelle würde ich mich mal fragen ob es, wenn es mit casalla rumpelt, mit blaireau rumpelt und mit mir rumpelt, an den bösen anderen liegt und die nen Sandkasten brauchen - oder du...

Das mit der Wortwahl ist halt so eine Sache. Die AFD spricht bei der Flüchtlingsdebatte auch von Invasoren und freut sich über die gelungene Provokation. Wenn das dein Diskussionsniveau ist, dann solltest du dich nicht wundern wenn es mit anderen halt mal rumpelt.

Mit Casalla hatte ich übrigens noch nie irgendwelche Probleme.


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01.03.2016 13:02

Cadenhead
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Zitat:
Original von TEVC
Dass ein Herbizid die Artenvielfalt reduziert ist richtig und so gewollt. Die Konsequenzen (ich habe übrigens auch nen Bienenstock) leider auch. Vermutlich wird mir jetzt wieder von den Flachlesern (bzw. dem Flachleser) vorgeworfen, Totschlagargumente zu bringen aber ich hoffe, dass es auch noch Foristen gibt, die zu mehr in der Lage sind...
Ich persönlich kaufe fast ausschliesslich regional, saisonal und vom Bauern um die Ecke. Diese kleinzellige Struktur ist super. Der Bauer hat viele Sorten, die auch geschmacklich ne Menge mehr können als das einheitliche Supermarktgemüse. Leider funktioniert das alles nur bis zu nem gewissen Massstab. Unsere Lebensmittelpreise sind zu niedrig und der typische Verbraucher kann und will sich das auch nicht leisten. Die moderne Landwirtschaft kommt ohne Agrochemie nicht aus. Das ist aber IMHO hauptsächlich durch das Verbraucherverhalten zu erklären. Glyphosat "toll" finden tu ich nicht- ich sage nur (und wie gesagt, Pflanzenbiochemie ist mein Arbeitsgebiet), dass es kein besseres Herbizid gibt. Das kleinste Übel. Dass es ein Übel ist stell ich nicht in Abrede. Wenn die Gesellschaft billige Agrarprodukte will, dann kann sie sich aber nicht über die Konsequenzen wundern.

Bevor du mir wieder unterstellst ich würde nur mit dir streiten wollen. Diesem Beitrag von dir kann ich zB weitgehend zustimmen.

Mien Kritikpunkt ist halt der, dass es nicht Sinn der Sache sein kann die Verbraucher über Glyphosatrückstände im Bier im Unklaren zu lassen.
Dann soll man die Leute halt vor die Wahl stellen: Wollt ihr billiges Bier, oder wollt ihr völlig glyphosatfreies Bier. Aber den Verbraucher als unmündigen Bürger behandeln wollen den man über sowas besser nicht informiert, das darf ich kritisieren.


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01.03.2016 13:28

TEVC
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Zitat:
Original von Cadenhead
Mien Kritikpunkt ist halt der, dass es nicht Sinn der Sache sein kann die Verbraucher über Glyphosatrückstände im Bier im Unklaren zu lassen.
Dann soll man die Leute halt vor die Wahl stellen: Wollt ihr billiges Bier, oder wollt ihr völlig glyphosatfreies Bier. Aber den Verbraucher als unmündigen Bürger behandeln wollen den man über sowas besser nicht informiert, das darf ich kritisieren.


Klar. Ich glaube, dass wir dann auch nicht weit auseinander sind. Ich finde auch nicht, dass man den Verbraucher im unklaren lassen soll. Man tut es aber, wenn man nicht sagt, woher die Rückstände kommen und die Tatsache, dass es so ist überproportional aufbläst und verwendet um ein Verbot der Substanz zu bewirken. Da geht es nicht um Verbraucherschutz sondern es gibt ein ganz anderes Ziel. Und im Sinne der Definition läuft das unter Kamagne smile




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01.03.2016 19:18

Pedalritter
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Original von TEVC
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Original von Cadenhead
Mien Kritikpunkt ist halt der, dass es nicht Sinn der Sache sein kann die Verbraucher über Glyphosatrückstände im Bier im Unklaren zu lassen.
Dann soll man die Leute halt vor die Wahl stellen: Wollt ihr billiges Bier, oder wollt ihr völlig glyphosatfreies Bier. Aber den Verbraucher als unmündigen Bürger behandeln wollen den man über sowas besser nicht informiert, das darf ich kritisieren.


Klar. Ich glaube, dass wir dann auch nicht weit auseinander sind. Ich finde auch nicht, dass man den Verbraucher im unklaren lassen soll. Man tut es aber, wenn man nicht sagt, woher die Rückstände kommen und die Tatsache, dass es so ist überproportional aufbläst und verwendet um ein Verbot der Substanz zu bewirken. Da geht es nicht um Verbraucherschutz sondern es gibt ein ganz anderes Ziel. Und im Sinne der Definition läuft das unter Kamagne smile


Es ist nicht am Umweltinstitut, die Herkunft des Glyphosates zu nennen. Das ist Sache des Brauer-Bundes, der die Messungen in Frage stellt. Kampagnen von allen Seiten.

@TEVC
Machen wir einen Imkerthread auf oder per PN?


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01.03.2016 19:20

Offi
mit der aussagekraft eines smilies

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Original von Pedalritter
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Machen wir einen Imkerthread auf oder per PN?


Thread! Mädchen




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Ich möchte auch einen Stock für meinen Hintern. :hechel:
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01.03.2016 19:37

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Viel sagen kann ich leider noch nicht... meine große Tochter hat das vor 2 Jahren in der Schule als Wahlpflicht Fach belegt. Letztes Jahr sind wir dann in einen Imkereiverein eingetreten und haben einen Stock im Garten zwischen Mirabellen und Apfelbaum gestellt. Und aktuell überwintern sie auf eigenem Honig... Richtig los geht's erst im Frühling. Dann gern als Thread smile




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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von TEVC: 01.03.2016 19:38.

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01.03.2016 19:44

Pedalritter
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Original von TEVC
Viel sagen kann ich leider noch nicht... meine große Tochter hat das vor 2 Jahren in der Schule als Wahlpflicht Fach belegt. Letztes Jahr sind wir dann in einen Imkereiverein eingetreten und haben einen Stock im Garten zwischen Mirabellen und Apfelbaum gestellt. Und aktuell überwintern sie auf eigenem Honig... Richtig los geht's erst im Frühling. Dann gern als Thread smile


Fein. fröhlich
Du bist mir ein Bienenjahr voraus. Ich "bekomme" meine ersten Bienen (vom Verein) in diesem Frühjahr.


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01.03.2016 21:31

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Original von TEVC
Klar. Ich glaube, dass wir dann auch nicht weit auseinander sind. Ich finde auch nicht, dass man den Verbraucher im unklaren lassen soll. Man tut es aber, wenn man nicht sagt, woher die Rückstände kommen und die Tatsache, dass es so ist überproportional aufbläst und verwendet um ein Verbot der Substanz zu bewirken. Da geht es nicht um Verbraucherschutz sondern es gibt ein ganz anderes Ziel. Und im Sinne der Definition läuft das unter Kamagne smile


Es ist nicht am Umweltinstitut, die Herkunft des Glyphosates zu nennen. Das ist Sache des Brauer-Bundes, der die Messungen in Frage stellt. Kampagnen von allen Seiten.
?
Das seh ich auch so.
Und vor dem zweiten Schritt brauchts halt immer erstmal den ersten. Bevor man also über die Herkunft von Glyphosatrückständen reden kann, muss man zunächst mal wissen dass es überhaupt welche gibt.


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02.03.2016 06:45

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die chemieindustrie hat halt bereits seit langem ein grosses interesse daran glyphosat in verruf zu bringen und somit ein verbot zu erwirken.
der grund liegt wie ich meine auf der hand....sämtliche patente sind seit jahren abgelaufen und hinz und kunz können es billig nachproduzieren.
ist gar nicht gut für den gewinn von monsanto, basf und co




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03.03.2016 21:14

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Original von Pedalritter
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Original von TEVC
Viel sagen kann ich leider noch nicht... meine große Tochter hat das vor 2 Jahren in der Schule als Wahlpflicht Fach belegt. Letztes Jahr sind wir dann in einen Imkereiverein eingetreten und haben einen Stock im Garten zwischen Mirabellen und Apfelbaum gestellt. Und aktuell überwintern sie auf eigenem Honig... Richtig los geht's erst im Frühling. Dann gern als Thread smile


Fein. fröhlich
Du bist mir ein Bienenjahr voraus. Ich "bekomme" meine ersten Bienen (vom Verein) in diesem Frühjahr.


Jemand vom Verein oder Du hat doch sicher mal reingeschaut? Wie sieht es mit der Varroa aus? Der Winter war für Radfahrer sicher cool, aber nicht für die Bienen.


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04.03.2016 18:30

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Bei uns zum Glück kein Problem. Wir haben als Tip bekommen Thymian in den Stock zu tun. Haben wir erstens gemacht und zweitens wächst der bei uns im Garten wie Unkraut. Obs allerdings daran liegt?




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