06.10.2008 18:31
kartoffeljäger
Adjutant
Dabei seit: 30.05.2008
Fan von: Pantani, Cunego, Offredo, Voeckler, Andy Schleck
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jetzt geht es los
l'Equipe
__________________ roude Léiw, huel se!
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10.04.2013 21:51
Scorpio
ezezagun
Dabei seit: 06.11.2004
Herkunft: Clan = Masovian; Existenz z.Zt. = NRW Fan von: Euskaltel-Euskadi, Isfahan xx, VfL Bochum; Querdenken, Renitenz + Aufsässigkeit; Leben und Leben lassen, groovin´; alles andere ist PRIVAT !!!
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aktuell findet vor dem lg stuttgart ein prozess gegen schumacher statt.
anklagevorwurf: (doping)betrug.
hintergrund: in den verträgen von gerolsteiner stand eine anti-dopingklausel.
google nennt mehre artikel zu dieser thematik.
__________________ First and Last and Always
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Scorpio: 10.04.2013 22:43.
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06.10.2008 18:37
vmart77
Brownie

Dabei seit: 30.04.2003
Herkunft: Beverungen Fan von: Sechsundneunzig, Cleveland Browns, Depeche Mode, Tocotronic, Ronja Räubertochter
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Mal schauen was Mami diesmal aus dem Rezeptschränkchen zaubert...
__________________ Es gibt nur cool und uncool und wie man sich fühlt.
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06.10.2008 18:42
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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| Zitat: |
Original von Rieper
naja...war zu rechnen mit...jetzt bin ich noch gespannt wer die restlichen fahrer sind...14 noch oder? oder von wie viel war die rede? |
Piepoli wurde schon vor Schumacher bekannt
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
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06.10.2008 18:43
jonas

Dabei seit: 05.08.2002
Herkunft: Schweiz Fan von: JOHANN TSCHOPP
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Sauber, Piepoli und Schumi, was für ein schöner Tag.
Jetzt noch Canci und ein paar weitere CSC's, dann bin ich überglücklich.
__________________ --
jonas
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06.10.2008 18:49
MrsFlax
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Dabei seit: 09.03.2003
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06.10.2008 18:45
Weischwurschtl
Co-Kapitän

Dabei seit: 28.07.2007
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06.10.2008 18:46
Don Renato
Kapitän

Dabei seit: 15.11.2007
Herkunft: Schweiz Fan von: Velits Twins / Steven Cozza / Juan Pelota
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Der hat früher zuviel Red Bull geschlürft...
ah, seit wann nehmen Gerolsteiner Fahrer Dopingmittel?
Papa HMH schaut doch genau auf seine Buben!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Don Renato: 06.10.2008 18:47.
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06.10.2008 18:49
xxEntexx
Zeitfahr-Weltmeister

Dabei seit: 01.03.2007
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| Zitat: |
Original von Don Renato
ah, seit wann nehmen Gerolsteiner Fahrer Dopingmittel?
Papa HMH schaut doch genau auf seine Buben! |
Während der Sponsorensuche ist halt jedes Mittel recht. Aus dieser Perspektive irgendwie verständlich. Daher wird es wohl auch Kohl noch erwischen...
__________________ Ente Gelänte
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06.10.2008 18:52
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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Vorausgesetzt, die Meldung wird bestätigt, wird Quickstep sich sicher sehr freuen, sich für Schumacher anstelle Bettinis entschieden zu haben. Da kann man nur gratulieren...
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
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21.12.2008 15:06
brauser
Wasserträger
Dabei seit: 29.08.2006
Herkunft: wilder Süden
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| I bins net, na, na,na, i bins net
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Ich nehme nicht den Hut und gehe"
21. DEZEMBER 2008
Erschienen in: Sonntag Aktuell
Nach seinem positiven Dopingtest auf das Epo- Präparat Cera Anfang Oktober hat Stefan Schumacher geschwiegen. Im Interview mit Sonntag Aktuell schildert der Nürtinger Radprofi jetzt seine Sicht der Dinge und zeigt sich enttäuscht über seinen ehemaligen Chef Hans Holczer und BDR- Präsident Rudolf Scharping.
Herr Schumacher, seit am 6. Oktober zwei positive A-Proben veröffentlicht wurden, haben Sie zu den Vorwürfen geschwiegen. Warum gehen Sie jetzt bei einem schwebenden Verfahren in die Öffentlichkeit?Ganz einfach, es gibt nicht mal ein schwebendes Verfahren. Ich wurde von zwei angeblich positiven Blutproben in Kenntnis gesetzt, und das war es. Ich höre nichts. Aus Frankreich kamen tatsächlich kürzlich die Befunde, das war es aber auch schon. Vom Bund Deutscher Radfahrer habe ich nichts gehört, auch nicht von der Staatsanwaltschaft, die bei mir eine Hausdurchsuchung durchführen ließ. Jetzt habe ich in der Zeitung gelesen, dass ich irgendwann im Frühjahr in Frankreich angehört werden soll. Offiziell weiß ich davon aber nichts und eine Anhörung ist doch eigentlich der erste Schritt. Der soll jetzt Monate nach der Veröffentlichung der Tests am 6. Oktober kommen. Das ist doch ein Witz.
Sie behaupten also, dass sich seit 6. Oktober niemand mit Ihnen in Verbindung gesetzt hat?
Ja, von meinen angeblich positiven Befunden habe ich aus der Presse erfahren. Ich hatte den ersten Schock noch nicht richtig verdaut, da hat schon BDR-Präsident Rudolf Scharping mich öffentlich rasiert. Nie wieder Nationalmannschaft, Doping-Höchststrafe und so weiter. Kurz danach geht mein Teamchef Hans Holczer an die Öffentlichkeit und erklärt, dass er mich bis auf den letzten Euro auf Schadenersatz verklagen will. Keiner der beiden hat es für nötig befunden, vorher wenigstens einmal bei mir anzurufen und zu fragen: Schumacher, was ist da los?
Nun ja, es gibt aus der Zeit der Tour de France zwei positive A-Proben von Ihnen auf das Epo-Präparat Cera.
Das habe ich auch gehört, viel mehr aber bisher nicht. Und so geht das nicht.
Haben Sie sich nun mit Cera gedopt?
Nein, definitiv nicht.
Sie können aber verstehen, dass Ihnen das keiner glauben will? Ihr Zimmerkollege Bernhard Kohl fährt eine überraschend starke Tour, wird Dritter und positiv auf Cera getestet. Kohl gesteht sofort. Sie fahren ebenfalls überragend, gewinnen beide Zeitfahren und schlüpfen sogar kurzzeitig ins Gelbe Trikot. Auch Sie werden positiv auf Cera getestet, wollen es aber nicht gewesen sein?
Ich war es auch nicht. Es gab während der Tour von mir zwölf Urintests und fünf Bluttests, wobei drei der fünf Bluttests Dopingtests waren. Die und die Urintests waren alle negativ. Die anderen zwei Bluttests waren für den Gesundheitspass des Rad-Weltverbandes UCI.
Ja und?
Diese Tests werden sofort auf den Hämatokrit-Wert und die Anzahl der jungen roten Blutkörperchen (Retikulozyten - die Redaktion) hin untersucht - beides Indikatoren für mögliches Epo-Doping. Ich hatte die Ergebnisse immer sofort am nächsten Tag. Bei all diesen Tests lag ich unter den erlaubten Grenzwerten. Und zwar deutlich, ich habe komplett unauffällige Befunde in der Hand, die kann man nachlesen. Beim mitentscheidenden Off-Score-Wert, der aus Hämoglobin- und Retikulozytenwert besteht, sind 132 erlaubt, ich hatte 98 und 102. Beim Hämatokrit ist der Grenzwert 50, ich lag bei 43 und 45. Und in diesem Blut soll Cera sein? Wenn es so wäre, dann wäre das höchstens der Beweis dafür, dass das Zeug nichts bringt. Aber das ist nicht das Problem.
Sondern?
Die Proben waren bereits entsiegelt und monatelang geöffnet, bevor sie nachuntersucht wurden. Sie sind teilweise bei plus 18 Grad gelagert worden, was nicht erlaubt ist. Das geht aus den wenigen Protokollen hervor, die ich mittlerweile habe. Das Blut war mehrmals zwischen Lausanne und Paris unterwegs. Ich könnte jetzt tausend Theorien aufstellen, was da alles passiert sein könnte. Und dann steht in dem Protokoll auch noch drin, dass die Probe einmal positiv und einmal negativ war. Und das Komischste - nach meinem ersten Zeitfahrsieg hat man mir auch Blut abgenommen, und da war ich negativ . . .
. . . negativ auf was? Auf Cera?
Ja, und jetzt heißt es, dass ich zu Beginn der Tour Cera-positiv gewesen sein soll, beim Zeitfahren nicht und am Ruhetag dann wieder doch. Und das auf ein Mittel, das lange nachweisbar sein soll. Das gibt doch alles keinen Sinn.
Wenn Sie sich so sicher sind, dass Ihr Blut rein ist, warum beantragen Sie nicht einfach die Öffnung der B-Probe? Dann hätte der Spuk so oder so ganz schnell ein Ende.
Weil ich kein Vertrauen in diese Tests mehr habe. Nach all dem was mir passiert ist, nach all den Ungereimtheiten bei der A-Probe, nach all den Fragen, die mir bis heute keiner beantwortet hat, traue ich denen einfach nicht mehr.
Was Ihre Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit sicher nicht stärkt.
Auf den ersten Blick vielleicht. Aber jeder, der über lange Zeit so behandelt worden ist, würde so handeln.
Sie haben also den Verdacht, dass Ihre Proben manipuliert worden sind?
Das würde ich so nicht sagen, zumal es auch durch falsche Lagerung, Vertauschen oder Verunreinigung zu falschen Ergebnissen kommen kann. Und auch die Validität der Tests ist höchst fragwürdig. Für mich ist klar, dass bei der Sache etwas nicht stimmt, was, kann ich allerdings nicht sagen.
Ihr Teamkollege Sebastian Lang hat gesagt, als bei der Tour de France im Juli bekannt wurde, dass Cera nachweisbar ist, hätten alle Gerolsteiner-Profis im Teambus gejubelt - nur Sie nicht?
Klingt gut, was? Im Ernst. Ich kann mich genau an diese Situation erinnern. Wir standen mit dem Bus neben dem Team von Saunier Duval und haben durch die Fenster gesehen, wie sie Ricardo Ricco in Handschellen abgeführt haben. Das ist kein Spaß, Ricco war nie mein Freund, aber wenn ein Kollege derart öffentlich vorgeführt wird, da juble ich nicht, das ist respektlos. Das habe ich den anderen damals auch gesagt. Und mit Sebastian Lang bin ich fast zehn Jahre Rennen gefahren. Da finde ich es eine Frage des Umgangs, dass er sich erst in der Presse äußert, wenn er mit mir persönlich gesprochen hat.
Sie sind enttäuscht?
Von manchen schon. Bei der Tour hat sich mein Chef Hans Holczer nach meinen Siegen mit mir feiern lassen und nach dem 6. Oktober sich nicht ein einziges Mal bei mir gemeldet. Das ist schon bitter. Aber ich habe auch Unterstützung bekommen. Meine Freundin, meine Freunde und meine Familie stehen hinter mir, und ich habe auch Post von Fans bekommen, die mich wieder im Sattel sehen wollen. Und ich habe auch in meiner Heimatstadt Nürtingen gespürt, dass man hinter mir steht.
Für die meisten im Land sind Sie aber jetzt so etwas der Totengräber des deutschen Radsports.
Das wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Bin ich jetzt schuld, dass das Stuttgarter Sechstagerennen seit Jahren Probleme hat und jetzt abgeschafft werden soll? Ich bin da nie gefahren. Oder die Deutschland-Tour nicht mehr rollt, weil ein Labor behauptet, ich hätte gedopt. So wichtig bin ich sicher nicht. Ich lasse jedem seine Meinung - aber man sollte sich auch an die Fakten halten.
Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor, für den Fall, dass Sie nicht gesperrt werden?
Ich habe in der vergangenen Woche beim BDR eine Lizenz für 2009 beantragt, weil es ja noch nicht einmal ein Verfahren gegen mich gibt. Es gibt keinen Grund, warum mir die Lizenz verweigert werden sollte. Aber für meinen neuen Arbeitgeber Quickstep ist das natürlich auch keine leichte Situation.
Quickstep-Manager Patrick Lefevere hat schon vor Wochen erklärt, dass er Sie nicht in seinem Team haben will.
Wenn ich eine Lizenz bekomme, werden wir uns sicher noch einmal an einen Tisch setzen. Und klar ist: Ich werde die Lizenz bekommen, habe einen gültigen Vertrag und ganz klar das Ziel, mit Quickstep erfolgreich zu sein.
Stellen Sie mal vor, Sie bekämen tatsächlich eine neue Lizenz und auch Ihren Job bei Quickstep. Glauben Sie, dass den Rennfahrer Stefan Schumacher in Deutschland einer sehen will?
Warum nicht? Ich bin unschuldig, ich liebe diesen Beruf, und ich bin erst 27 Jahre alt und heiß. Ich war noch nie in einem Dezember so gut in Form wie jetzt, und ich will wieder Rennen gewinnen. So kann meine Karriere nicht zu Ende gehen. Ich nehme jetzt nicht einfach meinen Hut und gehe. Das darf nicht sein.
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