In der Vergangenheit wurde ja mächtig ja der Bahn-Disziplin rumgedoktert, um diese aus ihrer Agonie zu reissen. Viele Maßnahmen wurden damals eher skeptisch kommentiert, als Beispiel hier mal ein
RSN-Artikel von 2002.
Nun hat die UCI eine Meldung herausgegeben, nämlich
hier, der ein sehr positives Zwischenfazit zieht.
Könnte man vielleicht mal diskutieren, denn so sehr man es gewohnt ist, auf die UCI einzudreschen, hier würde ich der positiven Sichtweise weitgehend zustimmen. Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass Bahn-Wettbewerbe wieder mehr Aufmerksamkeit genießen, wenn auch weiterhin auf dürftigem Niveau. Dass Eurosport Weltmeisterschaften und WCs wenigstens auszugsweise überträgt, mag als positives Beispiel herhalten.
Auch sonst scheint mir die Disziplin auf einem recht guten Weg, wenn auch noch lange nicht über den Berg. Der WM-Termin im Frühjahr hat sich nach meinem Empfinden übrigens bewährt, auch wenn das viele anders sehen und deren Agrumente durchaus Gewicht haben.
Das weltweite Verstreuen der WCs wurde ja auch wieder einigermaßen korrigiert, es bräuchte nun einfach ein paar mehr dieser exponierten Veranstaltungen, die das undurchsichtige Geflecht aus Sechstagerennen und sonstigen privaten Bahnkriterien überragen.
Das derzeitge Progamm finde ich ebenfalls nicht verkehrt. Die angesprochenen Wettbewerbe: Scratch finde ich in Ordnung, kein Höhepunkt, aber kann man mitnehmen, Keirin mag ich, also müssen auch Frauen das fahren dürfen. Und überhaupt...
Also, wie seht die Anwesenden das?