Hmmm.......

Warum hat sich das von mir angesprochene Problem (wenige Rennen in Deutschland und darurch auch geringere Chancen für den deutschen Nachwuchs) in eine so merkwürdige Richtung entwickelt?
Mir ging es überhaupt nicht um Startmöglichkeiten für Continentalteams allgemein, sondern ausschließlich um Nachwuchfahrer in Teams wie z. Bsp. dem LKT Team oder dem TET. Da nützen Vergleiche mit NSP oder Nutrixxion und deren Rennprogramm wenig, da diese überwiegend mit voll ausgebildeten Fahrern der Eliteklasse besetzt sind. NSP hat einen und Nutrission zwei Fahrer der Klasse U23 unter Vertrag. Das LKT-Team hat mit Bommel und Bartko zwei die nicht mehr der U23 angehören. Und genau diese Konstellation sorgt für einen großen Unterschied. Die Fahrer der U23 befinden sich sportlich noch in der Entwicklung. Und auch neben dem Leistungssport sind sie oft noch "unfertig", besuchen entweder die Schule bis zum Abitur oder machen eine Ausbildung. Das alles muss mit dem Rennprogramm koordiniert werden und man kann ihnen auch nicht beliebig jedes Rennen mit jedem Schwierigkeitsgrad zu jedem Zeitpunkt aufdrücken. Und dazu kommen dann noch Reisezeitaufwand und die anfallenden Kosten. Das alles spielt vermutlich auch keine unwichtige Rolle, warum z. Bsp. das LKT Team oft im osteuropäischen Raum unterwegs war und ist. Noch günstiger wäre die Anreise zu Rennen in Deutschland, aber davon gibt es ja nicht mehr so viele. Mein Punkt war, dass Nachwuchsfahrer aus z. Bsp. Italien, Belgien, Frankreich und den Niederlanden diesbezüglich deutlich besser gestellt sind als deutsche Junioren und U23 Fahrer.
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Zitat JML: "Sicher bewundere ich den Perfektionisten Armstrong, doch ich bewundere auch die athletische und ästhetische Perfektion von Ullrich, der in dieser Hinsicht sogar Indurain noch übertrifft. Jan ist der Prototyp des modernen Rennfahrers."
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von panni: 12.09.2012 10:11.