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Geschrieben von Chiappucci am 25.08.2018 um 17:03:

  RE: Endlich wieder...

Zitat:
Original von Damn True
Zitat:
Original von Ocaña
Komischer Sturz aber. Kapiere gerade nicht, wer das wie verursacht hat.

Sah aus als ob der Bora Fahrer einfach umfällt.


Einfache Physik.
Der Borafahrer hat kurz raus genommen, um sich nicht am Hinterrad des Goldhelms aufzuhängen, dadurch war der BMCfahrer etwas schneller, Zudem hat der das kommen sehen und daher die Muskeln angespannt, als sein sein rechter Arm mit dem linken Arm des Bora Fahrers kollidiert.
Dadurch wurde auf das das Vorderrad des Borafahreres ein Schlag verübt => Kreiseileffekt => Auslenkung im rechten Winkel.
Da im Sprintmodus das Vorderrad gerade fast unbelastet war hat es ihn gelegt.



Geschrieben von Doggie am 26.08.2018 um 10:08:

  RE: Endlich wieder...

Zitat:
Original von Ocaña
Zitat:
Original von Damn True
Meinst du auch nicht für IHN würden sie ein 40 Kilometer Zeitfahren machen?


Hoffentlich nicht. SEINE Zeit ist vorbei was sowas angeht.

Seh ich nicht so. großes Grinsen

Ich bin allerdings gespannt, ob/wie sich die Verhältnisse nach dem Tramadol-Verbot verschieben.



Geschrieben von casalla am 26.08.2018 um 16:41:

  RE: Endlich wieder...

Pascal "Peter" Ackermann weiß nicht wohin mit seiner Kraft großes Grinsen



Geschrieben von Faser am 26.08.2018 um 17:01:

  RE: Endlich wieder...

Schachmann hat echt alles versucht, aber wenn vorne jeder nur passiv fährt, gewinnen die Gott sei Dank auch keinen Blumentopf. Trotzdem sau stark.
Freut mich aber für Politt.



Geschrieben von gardener am 26.08.2018 um 17:05:

  RE: Endlich wieder...

Boah, diese dämlichen Suggestivfragen der ARD-Fritzen... neverever hoffnungslos



Geschrieben von ogkempf am 26.08.2018 um 18:04:

 

Erster Profisieg (!) fuer Politt. Schon 4. Saisonsieg fuer Katusha.



Geschrieben von Ocaña am 26.08.2018 um 18:50:

 

Zitat:
Original von ogkempf
Schon 4. Saisonsieg fuer Katusha.


Das ist bei Quickstep eine normale Woche.



Geschrieben von Damn True am 27.08.2018 um 01:28:

 

Sowas von verdient für Politt Gut gemacht



Geschrieben von Ocaña am 27.08.2018 um 08:25:

 

Zitat:
Der Verband müht sich dagegen noch auf viel kleineren Baustellen. Beispielsweise war es ihm nicht gelungen, in diesem Jahr einen Ausrichter für die deutschen Meisterschaften zu finden. Bis sich keine vier Monate vor dem Termin ein weit mehr als 70-jähriger Veranstalter erbarmte und das Event mit alten Mitstreitern im südhessischen Ort Einhausen stemmte. Derselbe Veranstalter war es auch, der den Deutschland-Tour-Machern aus der Patsche half und den Start der Schlussetappe im südhessischen Lorsch mitorganiserte. Denn leicht tat sich auch die A.S.O. nicht, Städte zu gewinnen.

Das mag im nächsten Jahr einfacher werden. Die Bilder vom Peloton vor dem Deutschen Eck in Koblenz, der Porta Nigra in Trier oder dem Stuttgarter Schlossplatz waren einprägsam. Auf neun Etappen, so wie einst in den Jahren von 1999 bis 2008, soll das Event wohl noch nicht ausgebaut werden. „Es muss erst einmal eine gesunde Basis da sein. Wir schauen auf die Qualität und nicht die Quantität“, sagte A.S.O.-Mann Rach. Der Termin Ende August habe sich bewährt, so der Luxemburger.


FAZ



Geschrieben von PassoGiovo am 27.08.2018 um 10:38:

 

Kann man nur hoffen, dass sie sich in 3 Jahren auch noch daran erinnern, dass Qualität vor Quantität geht. Von der Struktur her sollte man sich maximal in Richtung Romandie oder Baskenland orientieren, schön kompakt bleiben und, wenn man entsprechende Ausrichterstädte findet, lieber über die Jahre im Land rotieren als krampfhaft alle Regionen in eine Ausrichtung zu pressen.



Geschrieben von ogkempf am 27.08.2018 um 10:43:

 

Auf jeden Fall war das ein ziemlich gransioser Neustart. Die Profile waren toll, die Rennen demnach fast selbstverstaendlicherweise auch.
Wetter war super, das Feld fuer 2.1 unfassbar, die Stars haben sich zum groessten Teil nicht geschont. Lokale Fahrer haben das Rennen mitbestimmt und landschaftlich hat man Einiges zeigen koennen.

Problematisch war vor allem die Fernsehuebertragung... Raus! Buh! Pfui!



Geschrieben von schnippler^2 am 27.08.2018 um 11:24:

 

Zitat:
Original von ogkempf
Problematisch war vor allem die Fernsehuebertragung... Raus! Buh! Pfui!


Da ist aber keine Besserung zu erwarten. Die Art und Weise, wie die deutschen ÖR inzwischen den Radsport moderieren, verdient eigentlich ein eigenes, international gebräuchliches Wort. Ist halt Folklore.



Geschrieben von Faser am 27.08.2018 um 11:34:

 

Zitat:
Original von ogkempf
Auf jeden Fall war das ein ziemlich gransioser Neustart. Die Profile waren toll, die Rennen demnach fast selbstverstaendlicherweise auch.
Wetter war super, das Feld fuer 2.1 unfassbar, die Stars haben sich zum groessten Teil nicht geschont. Lokale Fahrer haben das Rennen mitbestimmt und landschaftlich hat man Einiges zeigen koennen.

Problematisch war vor allem die Fernsehuebertragung... Raus! Buh! Pfui!


Kann also 2.1 bleiben. Die Nachwuchsfahrer brauchen definitiv Rennen und die anderen guten Fahrer kommen auch so. Für die Etappengestaltung wie dieses Jahr finden sich sicher andere Regionen. Vielleicht liest der Wegmann ja mit. smile



Geschrieben von Doggie am 27.08.2018 um 12:22:

 

Zitat:
Original von ogkempf
Problematisch war vor allem die Fernsehuebertragung... Raus! Buh! Pfui!

Das Problem war Jens Voigt. Florian Naß hingegen ist ein sehr kompetenter Kommentator für Lokalrennen, das passt schon. Beim ZDF habe ich ihn glatt vermisst. großes Grinsen



Geschrieben von krishiigonzalez am 27.08.2018 um 14:22:

 

Zitat:
Original von Doggie
Zitat:
Original von ogkempf
Problematisch war vor allem die Fernsehuebertragung... Raus! Buh! Pfui!

Das Problem war Jens Voigt. Florian Naß hingegen ist ein sehr kompetenter Kommentator für Lokalrennen, das passt schon. Beim ZDF habe ich ihn glatt vermisst. großes Grinsen


wenn er denn ein paar fahrer erkennen würde...



Geschrieben von fassa am 27.08.2018 um 15:12:

 

Ich hatte eher den Eindruck, das die Kommentatoren die D-Tour künstlich erhöht und gleich nach der Tour 'platziert' haben. War schon etwas überheblich.



Geschrieben von Faser am 27.08.2018 um 16:14:

 

Das war schon immer so laut lachen



Geschrieben von Ocaña am 27.08.2018 um 17:07:

 

Zitat:
Original von Faser
Für die Etappengestaltung wie dieses Jahr finden sich sicher andere Regionen. Vielleicht liest der Wegmann ja mit. smile


So sicher liest sich das nicht. Auch, dass man das Ding mit Lorsch nur recht kurzfristig hingezimmert bekommt. Andererseits müssen die Leute, die Tour de Berlin, Bayern-Rundfahrt, Thüringen-Rundfahrt, Rothaus Regio-Tour, Sachsen Tour, Hessen Rundfahrt, Niedersachsen Rundfahrt usw. usw. mal organisiert haben und entsprechend vernetzt sind, ja noch irgendwo sein.

Zitat:
Wie haben Sie das geschafft?

Wegmann: Wir sind seit September vergangenen Jahres die Strecke drei Mal abgefahren. Wir hatten außerdem die Vorschläge der Radsport-Fans, die sich bei “Deutschland Deine Tour” beteiligt haben. Manches davon konnten wir tatsächlich nutzen, anderes nicht. Auf der ersten Etappe zum Beispiel geht es von Koblenz aus rund 30 Kilometer am Rhein entlang und dann links weg. Da hatte ein Fan, einen bis zu 20 Prozent steilen Anstieg auf einer schmalen, schlechten Straße vorgeschlagen. Das konnten wir nicht machen, weil wir nicht wollen, dass es da schon Stürze gibt und sich alles auseinander zieht. Und dann ließ sich auch nicht alles umsetzen, was aus sportlicher Sicht gut gewesen wäre.

Warum nicht?

Wegmann: Naja, da spielen oft andere Aspekte eine Rolle. Wenn man zum Beispiel bei der Zielanfahrt in einen Ort eine sichere, große, breite Straße hat und wir gesagt haben, da wollen wir reinfahren, dann hieß es schon mal: Das geht nicht, da fährt eine Bahn, die können wir nicht anhalten. Dann muss man eben eine Alternative finden. Ich denke, dass ist uns auch sehr, sehr gut gelungen, das hat Albrecht Röder übernommen.

Was waren die größte Schwierigkeiten bei der Gestaltung der Strecke?

Wegmann: Das Klein-Klein mit den Behörden. Wir haben es mit mehr als 60 Kommunen zu tun und jeder sieht natürlich nur seinen Abschnitt. In Frankreich bei der Tour de France etwa geht das dagegen über die jeweiligen Departments, da gibt es einen Ansprechpartner, nicht 30. Es ist dabei gar nicht so, dass die Leute hier nicht gewillt sind, aber es ist eben nicht so wie in Frankreich und Belgien, wo sie mehrmals im Jahr mit Radrennen zu tun haben. Das war früher, als es in Deutschland noch mehr Rennen gab, auch anders. Aber heute wissen die Leute oft nicht, was Radrennen bedeutet, und dass die Strecken nicht den ganzen Tag, sondern nur für einen kleinen Zeitraum gesperrt sind. Das mussten wir denen oft erst erklären. Aber um all die Genehmigungen musste ich mich zum Glück nicht kümmern.


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