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Geschrieben von peso am 04.10.2009 um 18:36:
"Sören" blies heute mächtig in die Leipziger Tieflandsbucht. Auf dem Hinweg benötigten wir für 41,2 km/h lauschige 150 W...dann wurde es ganz bitter: 280 W bei bescheidenen 28 km/h. Peso hatte mitunter gehörige Probleme, sein Rad auf der Straße zu halten und die Kollegen nicht in den Graben zu kegeln.
80 km / 250 hm
Geschrieben von peso am 05.10.2009 um 18:31:
Ich bin ja ein recht nachsichtiger Mensch, der, wenn die motorisierten Verkehrsteilnehmer mal wieder Jagd auf Zweiräder machen, schon froh ist, nach dem Überholvorgang noch am Leben zu sein. Aber heute riß selbst mir die Helmschnur. Das waren keine fünf Zentimeter mehr zwischen meinem Lenker und dem Radkasten des 7,5-Tonners. Das Ergebnis sieht man in der angehängten Graphik. Ein Intervall wider Willen, das uns aber nach ein paar Kilometern auf Augenhöhe mit dem Idioten brachte.
Nach kurzer Diskussion zeigte er sich sogar einsichtig und entschuldigte sich.
65 km / 200 hm
Geschrieben von Michelin-Männchen am 05.10.2009 um 20:09:
Bei meiner heutigen Radtour (15 min bei Sonnenschein hin, 15 min bei Dauerregen zurueck) erlebte ich auf dem Rueckweg, wie direkt vor mir ein Bus aus FL einen Singlespeed-Radkurier abdraengte. Der hatte zum Glueck sein Rad im Griff und konnte die Situation ohne Sturz und ohne Kontakt mit dem Fahrzeug gestalten. Waere ich an seiner Stelle gewesen, haette ich mich mindestens auf die Strasse gelegt.
Nass geworden sind aber heute Abend alle Radfahrer im Frankfurter Raum.
Geschrieben von Moreau am 08.10.2009 um 16:50:
vermutlich die letzte runde in kurzer hose in diesem jahr. 51 km gestrampelt. zwei brenzlige situationen, ein überforderter autofahrer im kreisverkehr und ein bellender köter auf einem bauernhof.
Geschrieben von Moreau am 09.10.2009 um 16:54:
im goldenen oktober eine schleife über fischerhude und sagehorn gedreht. einige rehe gesehen. 54 km.
Geschrieben von Checker am 12.10.2009 um 11:27:
Alterserscheinungen (?) ...
Habe gestern sämtliche Wettervorhersagen ignoriert und mich mal wieder auf den Weg nach Tschechien gemacht. Nicht nur die äußeren Bedingungen mit Regen, Wind (teilweise Sturm) und 10°C sorgten dafür, dass die Runde eine eher bescheidene Ausdehung erfuhr. Mein linkes Knie fing plötzlich an zu streiken. Am einzigen bedeutenden Anstieg des Tages,
Telnice-Adolfov (eigentlich ein herrlicher Rollerberg) musste ich über weite Strecken im Stehen fahren, weil das Knie dabei noch am wenigsten schmerzte. Die Rückfahrt gestaltete ich so leicht wie möglich - Müglitztal komplett - trotzdem konnte ich manchmal kaum noch die Kurbel herumdrehen vor Schmerzen. 4 km vor Ende dann noch ein Platten mit Ansage - auf dem Elberadweg erschien pötzlich ein Teppich aus Glasscherben, Ausweichen oder Anhalten unmöglich.
Die Kniebeschwerden sind heute immer noch ziemlich stark vorhanden. Laufen geht problemlos, aber auf dem Rad kann ich keinen Druck aufs Pedal bringen. Andi, was soll ich tun?
Geschrieben von peso am 12.10.2009 um 15:23:
RE: Alterserscheinungen (?) ...
Regen, Sturm, Knieschmerzen, Elberadweg - Komponenten einer perfekten Ausfahrt...
Gestern hätte mich niemand auf einen Sattel gebracht. Ich habe der Funktionsfaser beim Trocknen zugesehen und Peso mit Tee beheizt.
Geschrieben von Checker am 12.10.2009 um 15:54:
RE: Alterserscheinungen (?) ...
Der Elberadweg war ja im Allgemeinen recht erträglich, da bei dieser Witterung eher dünn besetzt - v. a. früh morgens um 8 Uhr. Und dann gab es noch diesen tollen Moment, als in Fürstenau plötzlich die Sonne heraus kam und der Wind ermattete. Das Mückentürmchen in zwei Kilometer Entfernung gleichzeitig in bedrohliches schwarz-grau gehüllt - beinahe magisch.
Im übrigen kamen trotzdem noch 134 Kilometer zusammen.
Geschrieben von peso am 12.10.2009 um 16:01:
RE: Alterserscheinungen (?) ...
| Zitat: |
Original von Checker
Im übrigen kamen trotzdem noch 134 Kilometer zusammen. |
Ich weiß.
Aber ich hole mir das Beileid (oder den Beifall) auch manchmal doppelt ab.
Die Lichtstimmungen der letzten Tage (eigentlich Wochen) waren wirklich beeindruckend. Erst ein postkartenklebriger Sonnenuntergang nach dem nächsten, jetzt eben die Gewitterlichtspiele.
Ich bin letzte Woche übrigens mehr gefahren als im November und Dezember 2008 zusammen.
Geschrieben von Moreau am 18.10.2009 um 14:59:
gestern :
mit der gruppe hb-lilienthal-fischerhude-ottersberg-otterstedt-taaken--bittstedt-mulmshorn
--horstedt-winkeldorf-bülstedt-wilstedt-grasdorf-lilienthal-hb, mit einer gesamtdistanz von 93 km gefahren. zwischen wilstedt und grasdorf hatte ich probleme

dann lief es wieder besser.
hobbyradl mit hungerast oder außer form...

einmal haben wir auf ihn gewartet. dann dauerte es keine 5 minuten, und er war schon wieder aus der gruppe herausgefallen. nun nicht mehr gewartet.
heute :
alleine im dreieck bremen-thedinghausen-ahausen geradelt.
63 km, 58 höhenmeter, maximale steigung 3%, durchschnittliche steigung 1%, irgendwie fühle ich müdigkeit.
Geschrieben von Flahute am 18.10.2009 um 15:48:
Jenseits der Havel
| Zitat: |
Original von Glandon
übrigens: am winterpokal kann man auch als einzelkämpfer teilnehmen. |
An einer RTF kann man auch als Einzelkämpfer teilnehmen.
Jedenfalls wenn man durch einen Plattfuß noch vor dem Start selbigen verpasst.
Die Demontage des Reifens ging dabei noch ohne größere Probleme von statten
(lediglich ein blutender Finger erinnerte mich daran, was es mit dem Begriff "Messerspeichen" auf sich hat
), aber die Schlauchreparatur wurde durch einen überalterten Rennrad-Flicken verkompliziert, sodass ich sie mit einem klobigen MTB-Flicken wiederholen musste.
Den Start in der Lutoner Straße habe ich dadurch jedenfalls verpasst. Und so machte ich mich letztlich als einsamer Nachzügler auf den Weg von Spandau aus. Auf Mitfahrer traf ich weder an den Kontrollpunkten - die dort wartenden Fahrer schienen das nicht bloß als kurzen "Auftank-Stopp" zu verstehen, sondern als Einladung zum Kaffee- (bzw. Tee-) Klatsch -, noch unterwegs auf der Strecke, da sämtliche Grüppchen, auf die ich im Verlaufe der Runde auffuhr, deutlich langsamer unterwegs waren als ich und auch nicht den Versuch unternahmen, sich in meinen Windschatten zu hängen.
Ich bin zwar nur die 75er-Runde gefahren, komme mit An- und Abfahrt aber auf insgesamt 115 km und muss ehrlicherweise gestehen, dass das für meine heutigen "Bedürfnisse" durchaus genug war...
Und weil mir das mit dem Platten kurz vor dem Start so gut gefallen hatte, hatte ich auf dem Nach-Hause-Weg gleich noch einen...
Geschrieben von ThomasOH am 18.10.2009 um 22:43:
RTF-Saison-Abschluss
Hallo Flahute
Haben wir zwei uns dann am Ende der Tour heute kurz gesprochen?
Wenn man schon mit den Rad in die Hauptstadt fährt, dann sollte man ja auch noch die RTF gleich um die Ecke von der Unterkunft besuchen.
Ich habe es mit meinem Mitstreiter Dirk vom RSC Kattenberg anders herum gemacht, wir waren heute morgen zu früh am Start (9:00 Uhr) und da das Ticket für die Bahn zurück Richtung Hamburg schon gebucht war, ging es eben wie geplant auf die Runde "Jenseits der Havel". Bei dem sonnigen Wetter heute war das auch eine wirklich schöne Tour zum Abschluss und trotz des Frühstarts waren die Kontrollpunkte immer schon besetzt und wir wurden bestens versorgt.
Nur waren wir etwas langsamer als in den Vorjahren unterwegs, hinzu kam die gute Verpflegung, da wurde es dann doch recht eng mit dem Erreichen des Zuges, aber auch das hat noch "Just-in-time" geklappt.
Denn ich musste ja noch dorthin zurück, wo ich Samstag früh am Morgen meine Auto hatte stehen lassen um das Zeitfahren Hamburg-Berlin zu bestreiten.
Aufgrund der Wetterprognose hatte ich das "Vergnügen" als letzter Mohikaner eines Fünf-Mann-Team's an den Start zu gehen.
Am Start hatte es noch etwas getropfen und auch auf der Strecke gab es noch ein wenig Feuchtes von oben, das meiste Wasser kam aber dann immer von den Reifen des Vordermannes. Ich war zwar allein auf die Strecke gegangen, doch relativ schnell rollte das hinter mir gestartete Team mit C4F-Kollege Cervelo auf mich auf und ich schloss mich denen wie von Anfang an geplant an.
Die kühle Witterung, die segelähnliche Regenjacke und die krampfenen Beine von Mitfahrer Johan sorgten dann trotz guter Windverhältnisse für einen Schnitt von unter 30. In 9 Stunden und 13 Minuten Fahrzeit hatten wir dann die knapp 270 Kilometer bis Alt-Gatow zurück gelegt.
Fast eine ganze Stunde mehr als mit dem ganzen Team im Vorjahr.
Und wie es dann nach einer warmen Dusche und einem guten Essen immer ist, hinterher war es gar nicht so schlimm.
Mal schauen was die zu Hause gebliebe Warmduscher dazu meinen!
Geschrieben von Flahute am 19.10.2009 um 18:12:
RE: RTF-Saison-Abschluss
| Zitat: |
Original von ThomasOH
Hallo Flahute
Haben wir zwei uns dann am Ende der Tour heute kurz gesprochen? |
Richtig. Ich wollte mich ja noch vorstellen, aber da musstest Du schon weg, Deinen Zug erwischen...
Geschrieben von ThomasOH am 19.10.2009 um 23:57:
RE: RTF-Saison-Abschluss
Ja leider, war wirklich schade, denn da ich nicht so häufig durch die Lande tingel habe ich auch selten die Gelegenheit auf andere Forums-Teilnehmer zu treffen.
Vielleicht dann im nächsten Jahr?!
Wenn alles funxt dann gibt es als Anhang noch das Zielfoto vom Zeitfahren am Samstag mit der halben C4F-Crew an der Havel.
Geschrieben von Sprintstar am 23.10.2009 um 12:19:
RE: RTF-Saison-Abschluss
Gestern 53 km, 30er Schnitt... 2 Runden a etwa 23 km über Vorbergshügel (500 Meter a' 5-6 %), einige kleine Wellen und "Wand von Altenberge" (500 m a' 9 %, max. lt. Compi 13 %)...
Wenig Wind, wenn auch frisch und Sturz am Ende....
Geschrieben von fassa am 24.10.2009 um 12:00:
RE: RTF-Saison-Abschluss
Arschkalt war es heute! Mittendrin mal so eben von 10Celsius auf 8 runter. Naßkalt, diesig und mehr Wind als angekündigt (subjektive Empfindung). Knappe 70km in 2:45:00. In Anbetracht der Tatsache, daß ich minimum 3 Wochen nicht gefahren bin geht das noch gerade so.
Ab November also gemülich Rolle im WARMEN!!!

Oder mal kurze Fahrten im Wald auf MTB.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 24.10.2009 um 13:25:
Mo/Di zur Arbeit, seit Mittwoch jeden Tag fuer 60 min auf einem Radtrainer im Hotel Gym. Ich finde ja diese Radtrainer ziemlich frustrierend, zeigen sie einem doch, wie wenig Kalorien man bei dieser Anstrengung verbrennt, wie wenig Watt man auf die Pedale bringt, wie schnell das Herz dabei schlaegt.
Der Winterpokal kann kommen.
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