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Geschrieben von Ocaña am 18.07.2016 um 10:49:

 

Zitat:
Original von gardener
Poels hat mit 22 schon Grand-Colombier-Etappen gewonnen...


Eigentlich ist da keiner im Team, der nicht in irgendeiner Form früh und stark auf sich aufmerksam machen konnte. Alles andere sind Glaubenssätze, die kann man verändern oder eliminieren.

Andere müssen schauen, wo und wie sie ihr Leicester City erfinden können.



Geschrieben von jonas am 18.07.2016 um 10:53:

 

Zumal es sicher einfacher ist da vorne rumzufahren, wenn man die erste Woche ausklinken kann. Ich glaube nicht, dass Poels als Kapitän um den Toursieg mitfahren könnte. Top-10 vielleicht, aber auch nur im hinteren Bereich.



Geschrieben von schnippler^2 am 18.07.2016 um 11:04:

 

Irgendwie lustig, dass jedes Jahr in der Tour ein offener Kampf an der Spitze erwartet wird (wie bei Giro und Vuelta). Man sollte doch meinen, dass die Menschen nach 30 Jahren "Langweile" irgendwann passend konditioniert sind. Augenzwinkern

Und nein, früher war das nicht besser. Vielleicht ganz früher, zu schwarz-weiß Zeiten ...



Geschrieben von xxEntexx am 18.07.2016 um 11:05:

 

Man hofft es halt. Die Tour ist aber - im Gegensatz zu Giro & Vuelta - ein Mio-Geschäft. Das merkt man dann auch an der Präparation.



Geschrieben von Herr Doepfel am 18.07.2016 um 11:15:

 

Zitat:
Original von Ocaña
Eigentlich ist da keiner im Team, der nicht in irgendeiner Form früh und stark auf sich aufmerksam machen konnte.

Der Patron himself? großes Grinsen

Außer natürlich, man zählt Salzburg 2006.



Geschrieben von Ocaña am 18.07.2016 um 11:40:

 

Zitat:
Original von Herr Doepfel
Zitat:
Original von Ocaña
Eigentlich ist da keiner im Team, der nicht in irgendeiner Form früh und stark auf sich aufmerksam machen konnte.

Der Patron himself? großes Grinsen

Außer natürlich, man zählt Salzburg 2006.


Stimmt. Augenzwinkern Da war wenig.

Zitat:
Original von schnippler^2
Irgendwie lustig, dass jedes Jahr in der Tour ein offener Kampf an der Spitze erwartet wird (wie bei Giro und Vuelta). Man sollte doch meinen, dass die Menschen nach 30 Jahren "Langweile" irgendwann passend konditioniert sind. Augenzwinkern

Und nein, früher war das nicht besser. Vielleicht ganz früher, zu schwarz-weiß Zeiten ...


Wenn die Tour einen Dominator hatte, war das doch immer in irgendeiner Form wenig spannend. Jedenfalls um den Gesamtsieg. Der Unterschied war, dass z.B. die Kolumbianer unter Hinault oder Fignon auf den Flachetappen so viel an Zeit verloren hatten, dass sie in den Bergen fahren durften und so für Unterhaltung sorgten. Das suggerierte irgendwo Spannung, wird heute vielleicht verklärt und dennoch war der Dachs doch nie wirklich in Gefahr. Die erste Woche siebte alles aus.

Am Ende ist es an uns. Bemessen wir dem Kampf um den Etappensieg eine hohe Bedeutung zu, dann war das gestern eine wirklich tolle Etappe mit einer interessanten Gruppe & vielen kleinen Duellen, die sich immer wieder neu auftaten. Am Ende unterliegt der bessere Bergfahrer gegen den besseren Abfahrer. Das kann man kaum besser schreiben.
Schaut man nur auf die Gesamtwertung, dann war das gestern eine recht zähe Etappe. Also vielleicht auch mal anders schauen und bewerten. Augenzwinkern Also weniger Star-Fixierung.



Geschrieben von Moreau am 18.07.2016 um 12:03:

 

Zitat:
Original von Magnum
Ich denke man müsste die Mannschaften drastisch verkleinern. Mehr Teams und nur noch 5-6 Starter. Sky macht das Rennen kaputt mit seinem Skytrain. Wer will da noch angreifen gegen einen Poels, Nieve, Landa...die alle selbst Top 5 kandidaten wären. Aru und Valv konnten nichtmal ein löchlein reissen.


Guter Gedanke! sehr fröhlich



Geschrieben von Bugno am 18.07.2016 um 12:17:

 

Außerdem war Froome bis jetzt noch nicht gezwungen, seine tatsächliche Stärke zu zeigen, wer weiß also, ob er wirklich der Dominator ist? Rauf nach Andorra konnte er jedenfalls niemanden distanzieren.



Geschrieben von ogkempf am 18.07.2016 um 12:24:

 

Zitat:
Original von Herr Doepfel
Zitat:
Original von Ocaña
Eigentlich ist da keiner im Team, der nicht in irgendeiner Form früh und stark auf sich aufmerksam machen konnte.

Der Patron himself? großes Grinsen

Außer natürlich, man zählt Salzburg 2006.


Ich bin noch immer stolz, dass ich der erste war, der ihn - abgesehen von Ergebnislisten - in diesem Forum erwaehnt hat:

Zitat:
Original von ogkempf nach der ZWM in Salzburg 2006
Der Kenianer Chris Froome ist mit einem Polizisten kollidiert und gestürzt. Wenn man sich dann seine Zeit anguckt, ist die gar nicht mal so verkehrt! Natürlich hätte er mit seinen mehr als 3 Minuten Rückstand keinen Spitzenplatz erzielt, aber er wäre wohl in Regionen gelandet, in denen sich Leute mit Profiambitionen und -verträgen befinden. Kam Po Wong



Geschrieben von schnippler^2 am 18.07.2016 um 12:39:

 

Zitat:
Original von ogkempf
Zitat:
Original von Herr Doepfel
[quote]Original von Ocaña
Eigentlich ist da keiner im Team, der nicht in irgendeiner Form früh und stark auf sich aufmerksam machen konnte.

Der Patron himself? großes Grinsen

Außer natürlich, man zählt Salzburg 2006.


Ich bin noch immer stolz, dass ich der erste war, der ihn - abgesehen von Ergebnislisten - in diesem Forum erwaehnt hat:

Zitat:
Original von ogkempf nach der ZWM in Salzburg 2006
Der Kenianer Chris Froome ist mit einem Polizisten kollidiert und gestürzt. Wenn man sich dann seine Zeit anguckt, ist die gar nicht mal so verkehrt! Natürlich hätte er mit seinen mehr als 3 Minuten Rückstand keinen Spitzenplatz erzielt, aber er wäre wohl in Regionen gelandet, in denen sich Leute mit Profiambitionen und -verträgen befinden. Kam Po Wong
[/quote]

Wahrscheinlich hast Du im Lauf der Zeit einfach so viele Namen in den Raum gehauen, dass zwangsläufig ein Treffer dabei sein musste. Raus! Buh! Pfui! Keks großes Grinsen



Geschrieben von xxEntexx am 18.07.2016 um 13:28:

 

War Hajo Seppel nicht zuletzt auch in Kenia unterwegs....? tja.... :froomboi:



Geschrieben von Herr Doepfel am 18.07.2016 um 14:02:

 

Zitat:
Original von ogkempf
Ich bin noch immer stolz, dass ich der erste war, der ihn - abgesehen von Ergebnislisten - in diesem Forum erwaehnt hat:

Zitat:
Original von ogkempf nach der ZWM in Salzburg 2006
Der Kenianer Chris Froome ist mit einem Polizisten kollidiert und gestürzt. Wenn man sich dann seine Zeit anguckt, ist die gar nicht mal so verkehrt! Natürlich hätte er mit seinen mehr als 3 Minuten Rückstand keinen Spitzenplatz erzielt, aber er wäre wohl in Regionen gelandet, in denen sich Leute mit Profiambitionen und -verträgen befinden. Kam Po Wong

ziehe den hut

Ich werde mich dafür einsetzen, dass das in der Forumsendabrechnung honoriert und z.B. gegen das "größte deutsche Rundfahrttalent seit Klöden" aufgerechnet wird. *unschuldigtu*



Geschrieben von Nuclear11 am 18.07.2016 um 17:00:

 

Zitat:
Original von Bugno
Außerdem war Froome bis jetzt noch nicht gezwungen, seine tatsächliche Stärke zu zeigen, wer weiß also, ob er wirklich der Dominator ist? Rauf nach Andorra konnte er jedenfalls niemanden distanzieren.


Das ist die richtige Einstellung. 2015 und insbesondere 2013 hat Froome gleich alles zersägt. Dieses Jahr greift er an, hat aber nicht den letzten Kick. Nicht nur Quintana scheint etwas schwächer, auch Froome. Dafür ist die 2. Garde teilweise näher aufgerückt.

Ich verstehe einen Mollema auch noch. Aber Quintana muss hier gewinnen. Vergleichen wir ihn mit Froome. In den Abfahrten ist Froome mindestens genauso gut, im ZF sowieso besser. Bei Windkanten auch. Trotzdem liegt Quintana nur 3 Minuten zurück. Wo könnte Nairo einen leichten Vorteil haben? In den Bergen...richtig...dann muss er auch alles auf eine Karte setzen, seine einzige große Stärke voll ausspielen und JEDE Bergetappe dazu nutzen, Froome auf den Zahn zu fühlen.
Damit meine ich auch nicht Etappen wie die auf den Ventoux - Berg am Ende, Wattzahlen auf die Pedale.
Etappen der alten Schule...wie nach Andorra...nach Culoz...da MUSS Nairo die Etappe in einen Höllenritt verwandeln.
Jetzt bleibt ja eigentlich nur noch Morzine, denn nach dem beinharten Bisanne sind 30 km flach bis zum Mont Blanc.

Kann ja durchaus mal nach hinten losgehen. Dann verliert Quintana mal 5 Minuten und landet aufm 7.Platz, statt auf Platz 3. Na und?

Schade, dass in den 90ern das Doping so hochdosiert war (so weit verbreitet ist ja heute auch noch). Ich bin mir sicher....mit den gleichen Mitteln wie heute...das Feld hätte solch eine Teamdominanz niemals so hingenommen. Einstellungssache.



Geschrieben von xxEntexx am 19.07.2016 um 08:49:

 

Gab schon damals dominante Teams wie Mapei oder Gewiss. Allerdings waren die Leute in diesen Teams keine Arschkriecher, sondern Gegner. Berzin und Ugrumov beim Giro 95 - ein tolles Duell, abgesehen davon, dass natürlich alle randvoll waren damals.

Heute sind Teams wie Sky halt in der Lage, die Fahrer so gut zu bezahlen, dass die Abkehr der eigenen Ambition damit schlichtweg vertraglich festgelegt ist. Und wohl auch nicht weiter schwer fällt.... ;-)


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