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Geschrieben von Moreau am 28.08.2007 um 20:20:
Südtirol
Von Oberrasen durch das Antholzer Tal. Die ersten Km teilweise flach , dann einige Steigungen. Eine Biathletin beim Training auf Rollenskier überholt.
Ab Antholzer See dann steil , die rote Ampel für Autos ignoriert und nach einigen Serpentinen den Staller Sattel auf 2052 m erreicht.
Da es frisch war sofort die Jacke angezogen und mit Schwung zurüch nach Oberrasen.
42 km und 992 Höhenmeter.
Von Oberrasen über Welsberg ins Altprager Tal. Ab Vallone kontinuierliche Steigung bis nach Altenplätz, allerdings gut zu fahren. Mit leichtem Regen weiter hoch bis nach Plätzwiesen, die letzten Kehren nun im starken Regenschauer. Beim Dürrenstein auf 1933 Meter in einer Schutzhütte schnell in die Windjacke geschlüpft und wieder im Platzregen hinab ins Tal.
Durchgefroren und plitschnaß dann im trockenen Pustertal

zurüch nach Oberrasen.
57 km mit 1120 Höhenmetern
Von Oberrasen rüber nach Olang und dann hinauf zum Furkelsattel auf1784 Metern.
Wunderschöne Strasse mit vielen Kehren, traumhaften Ausblicken und steilen Abschnitten. Wollte eigentlich noch von der anderen Seite hochfahren , aber einige schwarze Wolken bewogen mich zur Rückkehr.
34 km und 962 Höhenmeter
Das Auto in La Villa abgestellt und dann Richtung Corvara geradelt. Die erste Steigung zum Passo di Campolongo auf 1875 m schnell bewältigt und oben kurz ein Foto gemacht. Auf dem Passschild steht nicht mal die Höhe , naja, war wirklich nicht sehr anspruchsvoll für einen Alpenpass.
Abfahrt nach Arraba und nach der Ortsdurchfahrt sofort wieder in der Steigung. Diese Steigung deutlich anstrengender aber mit recht gleichmäßigen Steigungsprozenten. Auf 2239 m den Passo Pordoi erreicht und dann erst mal die imposante Bergwelt der Sellagruppe bewundert,
Dann ging es wieder hinab und kaum war ich unten ging es sofort wieder nach oben , keinen Meter Erholung...

Die Auffahrt zum Sellajoch ähnlich der Pordoisteigung , gut zu fahren , auf 2214 m war der Pass erreicht.
Altes Spiel , Abfahrt und anschließende Kletterei zum letzten Pass der Sellarunde, zum Grödner Joch auf 2121 m Höhe. Wieder runter nach Corvara , dort kleine Stadtrunde gedreht und von dort abwärts zum Startpunkt La Villa rollen lassen.
62 Km mit 1774 Höhenmetern
Hatte gehörigen Respekt vor den Bergen in Südtirol da mir die Landkarte doch einige Steigungen von über 15 % versprach. Da die Auffahrten jedoch recht kurz sind im Vergleich z.B. zu den Savoyer Alpen, kam ich gut zurecht. Störend ist allerdings der enorme Verkehr. Im August ist diese Gegend nicht zu empfehlen.
Hier noch ein Geheimtipp, das Würzjoch ist knorke. Bin ich zwar nur mit dem Autogefahren , aber diese Bergstrasse ist sensationell schön und verkehrsarm.
Geschrieben von Donishäusle am 28.08.2007 um 21:27:
Es kann nur einen geben....
| Zitat: |
Original von peso
"Schwarzwald" |
Geschrieben von Barus am 28.08.2007 um 22:05:
RE: Es kann nur einen geben....
Heute ein wenig Kulturhistorie in Thüringen: Es ging rund um die Drei Gleichen. Ich tauge leider nicht zum Touren Planen, denn verlockende Straßennamen in Bischleben, wie z.B. Am Butterberg, Pfaffenstieg und Rosenküche sind eigentlich nur mit schweren Bergsteigerequipment gefahrlos passierbar. (Man stelle sich einfach einen ausgetrockneten Gebirgsbach vor.)
Vor den Drei Gleichen ging es noch schnell auf den Seeberg, dessen Anstieg natürlich eine Pflasterstrasse ist.
Die Burgruine Gleichen ist nicht vernünftig befahrbar.
In Mühlberg - vorbei an der Ölmühle und dem Bratwurstmuseum - führt ein gepflasterter Weg den Berg hoch, während oben auf dem Kamm nur noch Schotter liegt. Für die Burgruine Mühlburg wurde Eintritt verlangt, und so kehrte ich ihr wieder schnell den Rücken...
Zur dritten, voll erhaltenen Burg, der Wachsenburg führt vergleichsweise eine Autobahn.
Nun führte mich mein Weg in Schleifen in Richtung Arnstadt, als es in Espenfeld plötzlich keinen Weg mehr gab. Downhill mit dem Rennrad die Zweite... Das 'Dach' der Tour sollte der Riechheimer Berg bilden: die Anfahrt ist gut, der Rest wieder nur Schotter. Das Motto des Tages: 'Alle guten Dinge sind Drei.'
Geschrieben von diamant am 28.08.2007 um 22:24:
RE: Heutige Radtour
| Zitat: |
Original von Barus
Navigieren, Spaziergänger, Schotter ganz oben...
|
Den Schotter-Abschnitt ganz oben bin ich (bzw. auch meine Mitfahrer) bei meiner Erstbefahrung des Wurmberges am 6. August gar nicht gefahren. Zählt damit meine Wurmberg-Befahrung überhaupt als solche

?
Geschrieben von Barus am 28.08.2007 um 22:57:
RE: Heutige Radtour
Dann hast ja Du das Beste verpasst: Schotter bei 12...13% ist wie Laufen auf rohen Eiern... Entweder hat man hinten richtig Traktion, und das Vorderrad hebt immer wieder ab, oder umgedreht. Abwärts ist es auch nicht besser.
Geschrieben von peso am 29.08.2007 um 00:08:
RE: Es kann nur einen geben....
| Zitat: |
Original von Donishäusle
| Zitat: |
Original von peso
"Schwarzwald" |
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Keine Sorge. Ich bin so nüchtern wie die Karte korrekt.
Ist der Hunsrück nicht ohnehin ein ausgedehnter Bergrücken, bei dem einzelne Erhebungen eher schwer auszumachen sind?
@ Barus
Interessant. Wie kam es denn ausgerechnet zu dieser Tour?
Geschrieben von Barus am 29.08.2007 um 01:29:
RE: Es kann nur einen geben....
| Zitat: |
Original von peso
Interessant. Wie kam es denn ausgerechnet zu dieser Tour? |
Die Burgen sehen von der Autobahn immer so imposant und erhaben aus; die Anstiege selbst sind aber erstaunlich kurz.
Geschrieben von Kalmit am 29.08.2007 um 08:18:
RE: Es kann nur einen geben....
| Zitat: |
Original von Donishäusle
"Schwarzwald"
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| Zitat: |
Original von peso
Keine Sorge. Ich bin so nüchtern wie die Karte korrekt.
Ist der Hunsrück nicht ohnehin ein ausgedehnter Bergrücken, bei dem einzelne Erhebungen eher schwer auszumachen sind? |
Stimme peso zu, im Hunsrück gibt es gleich mehrere schwarze Wälder

- den größten an der Grenze zwischen Saarland und RLP - und was die Topographie angeht hast du auch recht - absolut gesehen erreicht man zwar auch gerne mal 700 bis 800m üNN - aber die Starthöhe ist meist auch schon bei 300 bis 400 angesiedelt, weswegen die Kalmit im Pfälzerwald z. B. der deutlich höhenmeterreichste Anstieg in RLP ist, obwohl 144m absolut niedriger als der Erbeskopf. Von der Mosel aus kann man auch etwas länger berghoch fahren, aber da ist meistens auch nach 300 bis 400 HM Schluss und die durchschinttliche Steigung eher mau oder man hat kleine Zwischenabfahrten bzw. Flachstücke - dafür gibt's aber auch sehr schöne Rampen in den Weinbergen an der Mittelmosel, die ich auch irgendwann mal mitnehmen will. Dennoch echt ne schöne Gegend - und recht fordernd, da wellig ohne Ende und kaum mal ein wirklich flacher Meter. Die meisten HM vorgestern hab ich wohl eher im welligen auf und ab geholt, als an den "richtigen" Anstiegen.
Geschrieben von hawkeye_76 am 29.08.2007 um 09:51:
RE: Es kann nur einen geben....
| Zitat: |
Original von Barus
Das 'Dach' der Tour sollte der Riechheimer Berg bilden: die Anfahrt ist gut, der Rest wieder nur Schotter. |
Nix da, in Riechheim an der Bushaltestelle in eine kleine Straße Richtung der Kneipe durch den Wald, ist prima geteert.
Geschrieben von Barus am 29.08.2007 um 11:25:
RE: Es kann nur einen geben....
Ich bin die Bergstraße hochgefahren, und dann immer geradeaus...
Schotter war auf der anderen Seite in Richtung Hohenfelden.
Geschrieben von Barus am 30.08.2007 um 20:00:
RE: Heutige Radtour
Heute waren es noch einmal 130km/1400hm.
Geschrieben von discman am 30.08.2007 um 23:09:
Noch 24 Tage bis zum CityRennen
Dienstag: Mit 3-5 Vereinsmitgliedern (also eine vergleichsweise große Gruppe!) etwa 750hm auf 75km mit einem 28er Schnitt geradelt. Im Programm waren 3 Sprints und ein paar Tempoverschärfungen, die ich eigentlich ziemlich gut überstanden habe. Meine Form scheint langsam noch zu kommen.
Heute: Alleine eine langweilige Tour über 45km und einem 27er Schnitt. Über HM brauchen wir nicht zu reden, war nur ein Anstieg drin. Ansonsten bin ich zwei Sprintserien á 5 Sprints und mit sehr hoher TF gefahren, damit die Spritzigkeit für meinen Saisonhöhepunkt - das Limburger CityKriterium, welches unser Verein ausrichtet - nicht fehlt.
Geschrieben von Kalmit am 01.09.2007 um 09:50:
RE: Noch 24 Tage bis zum CityRennen
Mittwoch: Termin in Dahn, da das Rad noch im Auto lag ne Trinkflasche und die Klamotten mit und ne kurze hüglige Runde durch das Dahner Felsenland. 45 km.
Donnerstag: morgens arbeiten, aber den Rucksack mit Badetuch und Lesestoff mitgenommen, die Firma lag auf der Strecke. Bei strahlendem Sonnenschein von Sonnenauf- bis untergang danach nochmal an den Schöntalweiher. 64 km. Wasser Eiskalt.
Freitag: Nochmal morgens ein wenig gejobbt, danach ne Runde durch den Pfälzerwald über Orleberg, Leimen, den Galgenberg, Höheinöd und Höhfröschen. 89 km mit rund 1000 HM. Wieder recht angenehm warm, den langen Ärmeln musste ich mich recht bald entledigen.
Geschrieben von teufelsberg am 01.09.2007 um 15:55:
dahn
eine freundin von mir hatte auch mal einen (ausgedehnten) termin in dahn.
was führt dich denn dahin?
Geschrieben von Barus am 01.09.2007 um 19:23:
RE: dahn
Heute ging es zu dritt durch Zschopautal: 133km/3100hm.
Geschrieben von Donishäusle am 01.09.2007 um 21:28:
RE: dahn
Bin heute im Angesicht des morgen anstehenden ZF nur etwa 45min kurze Intervalle gefahren, ging ganz ordentlich. Bin aber zum Rufdienst hier verdonnert worden, so da sich auf eine ruhige Nacht hoffen muss
@Barus: 133km un 3100hm! Guter Quotient
Geschrieben von peso am 01.09.2007 um 22:23:
RE: dahn
| Zitat: |
Original von Donishäusle
Bin heute im Angesicht des morgen anstehenden ZF...
|
Bin gespannt.
| Zitat: |
@Barus: 133km un 3100hm! Guter Quotient
|
Ganz ordentlich. Profil im Anhang.
Haben wir irgendetwas ausgelassen, Checker?
Geschrieben von Kalmit am 02.09.2007 um 10:35:
RE: dahn
| Zitat: |
Original von teufelsberg
eine freundin von mir hatte auch mal einen (ausgedehnten) termin in dahn.
was führt dich denn dahin? |
Aus dem fernen Berlin nach Dahn? Kur? Vom Jungfernsprung gehüpft? Ich war mich jedenfalls nur wo vorstellen...

Ist ja auch nicht so weit weg von daheim und gehört zu den üblichen Trainingsgebieten...
Gestern lief's irgendwie gar nicht, auf ner Runde durch Frankreich. Der Wind kam immer irgendwie aus der Richtung, in die ich grade fuhr - und die Temperatur schwankte genau zwischen noch erträglich und zu kühl... 78 km. Wenn ich mir meine Taschentücher so ansehe, könnte ich zu dem schluss kommen, dass ich etwas erkältet bin... mal wieder...
@Barus/peso: Immer wieder verwundert, dass man 1. überhaupt so viele HM in so wenig KM packen kann - und 2. die dann auch noch so problemlos oft im Jahr fahren kann...
Geschrieben von Barus am 02.09.2007 um 20:17:
RE: dahn
Warum nicht? Man sollte nur ab und zu einen richtigen Ruhetag einlegen...
Heute waren es 120km/2000hm im Vogtland.
Geschrieben von Arno am 02.09.2007 um 21:06:
RE: Heutige Radtour
... ich machs wohl oder übel genau anders herum
Gestern und heute habe ich mich immer so richtig vollregnen lassen - ich konnte wohl das saubere Rad nicht ertragen. Lieber im Mud sudeln
Ab sofort wieder Lang/Lang - nächste Woche wird es richtig kalt. Puuh das war der
beschissenste Sommer seit langem.
Die Chancen auf einen "Altweibersommer" sind übrigens laut WetterOnline stark gesunken. Und so einen "Goldenen Oktober" wie 2005 kann man sich glaube ich auch abschminken - der Polare Jetstream ist dieses Jahr zu weit südlich. Wir werden wohl Januar oder so mal was näher zum Äquator fliegen ...
Egal. Was eigentlich heute interessieren täte, wäre was Donishäusle heute gemacht hat
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