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Geschrieben von Pedalritter am 05.05.2010 um 20:46:
| Zitat: |
Original von kuestentanne
Interessant finde ich die total unterschiedliche Berichterstattung und Wahrnehmung in Deutschland und Schweden.
In Deutschland ein Top-Thema in Medien und auch bei Verwandten/Bekannten geht das den Schweden völlig am Arsch vorbei.
In schwedischen Zeitungen muss man richtig nach Artikeln zur Griechen-Krise suchen, außer gestern, da ist einer Zeitung ein Licht aufgegangen, dass Urlaub in Griechenland demnächst spottbillig wird und auch andere EURO-Länder dank der EURO-Schwäche billiger werden. |
Die Griechenlandkrise ist halt eine EUR,Ct Krise. Dashalb kann es den Schweden auch am A... vorbeigehen.
Geschrieben von kuestentanne am 05.05.2010 um 20:48:
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Japan ist im Gegensatz zu Griechenland zu 95% bei seinen Bürgern verschuldet. |
Danke.
Geschrieben von teufelsberg am 05.05.2010 um 20:59:
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Der Rolfing-Beitrag sollte darauf hinweisen, das Teufelsberg von Dingen schreibt, von denen er offensichtlich nichts versteht. Dazu gehört z.B., dass Kredite fristenkongruent refinanziert werden müssen (deshalb ist der Spread auch nur 200 und nicht 400 bps), dass die Ausreichung und Überwachung eines Kredits mit Kosten verbunden ist (von 200 bps Bruttomarge bleiben dann meist nur noch 20% übrig), darüberhinaus mit ebenfalls zu verzinsendem Kapital zu unterlegen sind, was im Ergebnis bedeutet, dass der Nettoertrag für ein Kreditinstitut, dass Geld an Griechenland leiht gering ist. |
Führ doch deine offensichtlichen Diskussionen einfach mnit jemand anderem.
Da ja laut hochoffiziellen Verlautbarungen sonst das Forum implodiert, soll sich der geneigte Leser doch bitte anderweitig informieren.
Kleiner Ansatzpunkt: Rendite für dreijährige deutsche Staatsanleihenansehen, die im Allgemeinen auch von deutschen Banken, auch deutschen Kreditbanken, gekauft werden. Da kann man auch selber rechnen.
Und zur Fristenkongruenz sei ein Blick in die jüngste Geschichte angeraten.
Natürlich kann man auch die These aufstellen, die deutschen Banken kaufen nur aus Patriotismus deutsche Anleihen.
Geschrieben von teufelsberg am 05.05.2010 um 21:20:
Wie schon angedeutet: wichtiger für die Stabilität ist die Leistungs- bzw. Zahlungsbilanz, als das Budgetdefizit des Staates.
Japan ist zwar nicht mal mehr Exportvizeweltmeister, trotzdem mit einem satten Leistungsbilanzüberschuß über Jahrzehnte gesegnet (wie neumerkantilistische Vulgärökonomen sagen, man könnte es auch geschlagen nennen).
http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsbilanzsalden_nach_L%C3%A4ndern
Grob gesagt: die Überschußländer stellen mehr Sachen her, als sie verbrauchen odergegen Importe tauschen wollen; dafür kriegen sie Geld; dafür müssen die Defizitländer Kredite aufnehmen; dieses kriegen sie von den Überschußländern.
Griechenland muss sein gewaltiges Defizit von 13 Prozent des Nettosozialproduktes (nicht verwechseln mit dem Staatsbudget, bekannt aus dem Maastricht-Kriterium) finanzieren, das Geld muss aus dem AUsland kommen.
Japan bringt jedes Jahr Geld ins Ausland.
Die Anleihen besitzen vorwiegend Inländer.
Der andere entscheidende Unterschied ist die Zinslast. Japanische Staatsanleihen rentieren sehr niedrig.
Natürlich ist langfristig auch die japanische Staatsverschuldung ein Problem; allerdings eines, was sich lösen lässt, bspw. mit hohen Steuern auf Zinseinnahmen, völlig ohne Einschaltung von IWF etc.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 05.05.2010 um 22:09:
| Zitat: |
Original von teufelsberg
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Der Rolfing-Beitrag sollte darauf hinweisen, das Teufelsberg von Dingen schreibt, von denen er offensichtlich nichts versteht. Dazu gehört z.B., dass Kredite fristenkongruent refinanziert werden müssen (deshalb ist der Spread auch nur 200 und nicht 400 bps), dass die Ausreichung und Überwachung eines Kredits mit Kosten verbunden ist (von 200 bps Bruttomarge bleiben dann meist nur noch 20% übrig), darüberhinaus mit ebenfalls zu verzinsendem Kapital zu unterlegen sind, was im Ergebnis bedeutet, dass der Nettoertrag für ein Kreditinstitut, dass Geld an Griechenland leiht gering ist. |
Führ doch deine offensichtlichen Diskussionen einfach mnit jemand anderem.
Da ja laut hochoffiziellen Verlautbarungen sonst das Forum implodiert, soll sich der geneigte Leser doch bitte anderweitig informieren.
Kleiner Ansatzpunkt: Rendite für dreijährige deutsche Staatsanleihenansehen, die im Allgemeinen auch von deutschen Banken, auch deutschen Kreditbanken, gekauft werden. Da kann man auch selber rechnen.
Und zur Fristenkongruenz sei ein Blick in die jüngste Geschichte angeraten.
Natürlich kann man auch die These aufstellen, die deutschen Banken kaufen nur aus Patriotismus deutsche Anleihen. |
Um mit Donald Rumsfeld zu sprechen, keine Ahnung davon, dass man keine Ahnung hat. Kleiner Tip, die staatseigene KfW refinanziert sich zu 300 und verleiht zu 500 bps, und das ohne Kapitalanforderungen aus dem KWG. Weitere Diskussionen mit Dir sind Zeitverschwendung bzw Klitschko gegen Raab.
Geschrieben von kartoffeljäger am 05.05.2010 um 22:36:
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Original von Michelin-Männchen
[quote][i]Weitere Diskussionen mit Dir sind Zeitverschwendung bzw Klitschko gegen Raab. |
geht es noch arroganter?
Geschrieben von TEVC am 06.05.2010 um 08:38:
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Original von kartoffeljäger
geht es noch arroganter?
|
Naja... Hinter die Beleidigungen nen freundlichen Smilie setzen macht die Aussage davor auch nicht liebevoller.
Ich möchte hier kurz was sagen: Ich habe keinen Bock drauf diesen Thread (nachdem er nun schon auf Seite 3 angelangt ist) schliessen zu müssen und dann wieder das Gesülze über inkonsequente Moderation zu lesen.
Alle beiteiligten Diskutanten kennen die Regeln. Der Thread ist grenzwertig. Verfallt bitte nicht in die üblichen Egospielchen. Das hat keiner nötig. Egal, wieviel er von Banken und Finanzen verstanden zu haben glaubt.
Geschrieben von schnippler^2 am 06.05.2010 um 08:39:
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Weitere Diskussionen mit Dir sind Zeitverschwendung bzw Klitschko gegen Raab. |
Den Spruch hätte mal Snebo im Fußball-Thread Dir gegenüber bringen sollen.
Geschrieben von blaireau am 06.05.2010 um 09:04:
Strobl. Auch einer, der kapiert, worum es da geht:
http://www.weissgarnix.de/2010/05/04/damliches-manover/#more-4555
| Zitat: |
".... Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sagte eine rasche Bereitstellung des Programms zu.”
Genau so habe ich auch meinen Beitrag zur Handelsblatt Aktion von gestern formuliert. Allerdings als Witz.
Dieser sogenannte Beitrag der Banken ist natürlich keiner. Sie kaufen Anleihen einer Staatsbank, die nur zusammen mit der Bundesrepublik Deutschland untergehen kann. Sie werden also ohne jegliches Risiko an der Rettung Griechenlands partizipieren. Wenn nämlich die Griechen in Zukunft ihre Zahlungsunfähigkeit erklären sollten, tritt für den Ausfall der KfW Kredite der Bund mit seiner Bürgschaft ein. Nun ist den Banken noch nicht einmal der Vorwurf zu machen, dass sie sich ohne jedes Risiko ein Stück vom griechischen Kuchen abschneiden wollen. Es ist ihnen aber der Vorwurf zu machen, die deutsche Öffentlichkeit mit solchen dämlichen Manövern auf den Arm zu nehmen. Die Banken wollen eins verhindern: Dass hier ein Exempel statuiert wird – und die Staatsfinanzierung völlig am Bankensystem vorbei läuft. |
Die Banken sind als Kreditgeber, -überwacher und Bonitätsprüfer offenbar immer die letzten, die begreifen wo was da geht - ob in Bretterbuden in Alabama oder bei Milliardenkredite an Griechenland. Was tun die Risk-Manager der Grossbanken eigentlich den ganzen Tag? Facebooken? Falsche Zahlen in falsche Modelle eintippsen (lassen)?
Geschrieben von tal am 06.05.2010 um 09:49:
| Zitat: |
Original von blaireau
Was tun die Risk-Manager der Grossbanken eigentlich den ganzen Tag? Facebooken? Falsche Zahlen in falsche Modelle eintippsen (lassen)? |
Oder richtige Zahlen in falsche Modelle tippen. Ist aber egal, denn es gibt eh kein Risiko für die Bank. Wenn es (wieder mal) schief geht zahlt eben (wieder mal) der Steuerzahler.
Geschrieben von atreiju am 06.05.2010 um 09:55:
In einem hat MM absolut recht, Privatbanken müssen sich genauso refinanzieren, wie er es geschildert hat und die Marge ist in der regel nur bei ca. 40-60 bps nach Kosten.
Genauso ist es absolut richtig, dass sich öffentliche Banken (Landesbanken und KfW) und Sparkassen genauso wie Genossenschaftsbanken teilweise anders refinanzieren dürfen und es auch tun.
Andererseits ist der Kauf verbürgter Anleihen mit einem AAA-Schuldner wie die KfW nun wirklich kein besonderes Risiko, dass die banken da auf sich nehmen. Ist aber interessant zu beobachten, wie aktuell mal wieder die Schuld einseitig bei den bösen Banken und Kapitalisten gesucht wird, anstelle mal zu hinterfragen, wie ein Staat wie Griechenland auf die Idee kommen kann, dass so eine Politik der Überversorgung von Staatsbediensteten, des völlig überhöhten Anteils an Staatsbediensteten gemessen an der Bevölkerung, der korruption und fehlenden Schwarzarbeit- und -geldbekämpfung gut gehen kann.
Und am allerbesten finde ich, dass die Bevölkerung auch noch massiv und agressiv gegen notwendigste Maßnahmen protestiert. Ich würde die Hilfen solange einfrierenn, bis die erst einmal sichergestellt haben, dass das Volk mitzieht. Aber klar, wer sich gemütlich eingerichtet hat und profitiert, der will natürlich nicht sehen, dass man kurz vor dem kollaps steht und zeigt lieber mit dem Finger auf andere. Gilt übrigens beileibe nicht nur für Griechenland.
Geschrieben von karteikarte am 06.05.2010 um 10:09:
| Zitat: |
Original von atreiju
Und am allerbesten finde ich, dass die Bevölkerung auch noch massiv und agressiv gegen notwendigste Maßnahmen protestiert. Ich würde die Hilfen solange einfrierenn, bis die erst einmal sichergestellt haben, dass das Volk mitzieht. Aber klar, wer sich gemütlich eingerichtet hat und profitiert, der will natürlich nicht sehen, dass man kurz vor dem kollaps steht und zeigt lieber mit dem Finger auf andere. Gilt übrigens beileibe nicht nur für Griechenland. |
| Zitat: |
Original von einigen deutschen Medien
Erst leben die Griechen über ihre Verhältnisse, dann retten wir sie mit unseren Steuergeldern und dann erdreisten sie sich noch, gegen eigene Sparmaßnahmen zu demonstrieren. |
Ein
differenzierter Blick auf die Krise scheint nicht möglich. Teile der Medien haben ganze Arbeit geleistet.
| Zitat: |
| ... Beiträge, die klarmachen, dass es eben nicht der "einfache Grieche" ist, der tatsächlich über seine Verhältnisse gelebt hat, sondern beispielsweise die Armee, die massiv aufgerüstet wurde. Insgesamt sind es eher die Eliten des Landes, die falsche Strukturen geschaffen haben, die für die aktuelle Krise verantwortlich sind. |
Geschrieben von atreiju am 06.05.2010 um 10:18:
Da widerspreche ich aber auf das heftigste, zumal ich zwei Griechen unter meinen Freunden habe und diese die Lage dort sehr gut kennen:
- Mehr als ein Viertel aller Griechen sind Staatsbedienstete (bzw. im öffentlichen dienst) , da geht man mit 53 in rente und erhält 14 Monatsgehälter und 93% des letzten Einkommens als Rente
- es ist nicht nur Sport oder Mode sondern gängige Praxis, dass Griechen an der steuer vorbei arbeiten. Unter den Einzelhändlern und anderen Selbständigen gilt die gängige praxis, wer mehr als 50% der einnahmen offiziell angibt ist doof, Schwarzarbeit ist völlig normal und Kontrollen gab es kaum.
- Die Bauern kassieren seit Jahren und Jahrzehnten Subventionen für Flächen, Tiere, Produkte, die es gar nicht gibt
- in griechenland erhalten sogar geschiedene oder unverheiratete Frauen, deren Eltern im öffentlichen Dienst waren, weiter deren renten, wenn sie sterben.
Und es gibt noch sehr viel mehr, was faul ist im Staate Griechenland. und wer bitte geht denn jetzt als erstes und hauptsächlich auf die Strasse - Angestellte im öffentlichen Dienst und Selbständige - warum wohl ??
Geschrieben von xxEntexx am 06.05.2010 um 10:39:
Ganz recht. Was haben die Griechen denn außer Ouzo und Metaxa groß auf die Beine gestellt die letzten 100 Jahre? Kein Wunder, dass dann alle in den Staatsdienst bzw. -nichtdienst gesteckt werden.
Geschrieben von schnippler^2 am 06.05.2010 um 10:39:
| Zitat: |
Original von atreiju
Da widerspreche ich aber auf das heftigste, zumal ich zwei Griechen unter meinen Freunden habe und diese die Lage dort sehr gut kennen:
- Mehr als ein Viertel aller Griechen sind Staatsbedienstete (bzw. im öffentlichen dienst) , da geht man mit 53 in rente und erhält 14 Monatsgehälter und 93% des letzten Einkommens als Rente
- es ist nicht nur Sport oder Mode sondern gängige Praxis, dass Griechen an der steuer vorbei arbeiten. Unter den Einzelhändlern und anderen Selbständigen gilt die gängige praxis, wer mehr als 50% der einnahmen offiziell angibt ist doof, Schwarzarbeit ist völlig normal und Kontrollen gab es kaum.
- Die Bauern kassieren seit Jahren und Jahrzehnten Subventionen für Flächen, Tiere, Produkte, die es gar nicht gibt
- in griechenland erhalten sogar geschiedene oder unverheiratete Frauen, deren Eltern im öffentlichen Dienst waren, weiter deren renten, wenn sie sterben.
Und es gibt noch sehr viel mehr, was faul ist im Staate Griechenland. und wer bitte geht denn jetzt als erstes und hauptsächlich auf die Strasse - Angestellte im öffentlichen Dienst und Selbständige - warum wohl ?? |
Eigentlich stellt sich dann doch die Frage, wer sie überhaupt in die EURO-Zone gelassen hat. Und die Türkei, die um ein Vielfaches bemühter ist, darf nicht mal in die EU.
Geschrieben von schnippler^2 am 06.05.2010 um 10:40:
| Zitat: |
Original von xxEntexx
Ganz recht. Was haben die Griechen denn außer Ouzo und Metaxa groß auf die Beine gestellt die letzten 100 Jahre? |
EM 2004
Geschrieben von tal am 06.05.2010 um 11:04:
| Zitat: |
Original von atreiju
Mehr als ein Viertel aller Griechen sind Staatsbedienstete (bzw. im öffentlichen dienst) , da geht man mit 53 in rente und erhält 14 Monatsgehälter und 93% des letzten Einkommens als Rente |
Das ist schlicht falsch.
http://print-wuergt.de/2010/05/02/die-rentenluge-folge-192/
| Zitat: |
Original von schnippler^2
Eigentlich stellt sich dann doch die Frage, wer sie überhaupt in die EURO-Zone gelassen hat. |
Gelassen ist gut, geradezu gedrängt hat man darauf. Wer? Exportorientierte Länder wie Deutschland, die endlich ohne behindernde Währungsschwankungen in die Mittelmeerländer exportieren wollten.
Geschrieben von blaireau am 06.05.2010 um 11:51:
| Zitat: |
Original von atreiju
Und es gibt noch sehr viel mehr, was faul ist im Staate Griechenland. und wer bitte geht denn jetzt als erstes und hauptsächlich auf die Strasse - Angestellte im öffentlichen Dienst und Selbständige - warum wohl ?? |
Und das alles konnten die Banken bei der Kreditvergabe nicht merken? Wofür kassieren die denn eine Zinsdifferenz, die sog "Risikoprämie"? Zudem - öffentliche Hand ist schuldenfreudig, und Institutionen in finanz. Schwierigkeiten sind schuldenfreudig. Da klingeln die Alarmglocken bei unsern Bänkern - zuletzt? (Dass Grossbanken geholfen haben, die griech. Bilanzen zu frisieren, dass lassen wir mal weg)
Und die Verwaltung solch reisiger Kredittranchen ist so aufwändig, dass von der Zinsmarge fast nicht übrigbleibt, also die Ausreichung und "Überwachung" ("Wir wachen, aber merken nichts, was nicht in der Zeitung steht") der Kredite eigentlich recht ineffizient ist?
Keine glaubwürdige Risikoprüfung, kein effizientes Verwalten - klingt sehr nach Staatskapitalismus.
Und das ist ja was wir seit der 2008/2009-Krise und ff. gelernt haben - der innovative Finanzsektor (Investmentbanking) ist eine staatlich abgesichertes Spielkasino.
Aber natürlich ist es einfacher, die "faulen" Griechen zu bashen, als die Topbänker, die Geburtstagfeste mit dem Top-Klüngel feiern und die Steuerzahler nach Strich und Faden verarschen.
Geschrieben von atreiju am 06.05.2010 um 12:48:
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Original von tal
| Zitat: |
Original von atreiju
Mehr als ein Viertel aller Griechen sind Staatsbedienstete (bzw. im öffentlichen dienst) , da geht man mit 53 in rente und erhält 14 Monatsgehälter und 93% des letzten Einkommens als Rente |
Das ist schlicht falsch.
http://print-wuergt.de/2010/05/02/die-rentenluge-folge-192/
| Zitat: |
Original von schnippler^2
Eigentlich stellt sich dann doch die Frage, wer sie überhaupt in die EURO-Zone gelassen hat. |
Gelassen ist gut, geradezu gedrängt hat man darauf. Wer? Exportorientierte Länder wie Deutschland, die endlich ohne behindernde Währungsschwankungen in die Mittelmeerländer exportieren wollten. |
und auch nicht jeder Blog hat recht und schreibt die reine Wahrheit..
Meine Freunde berichten beide, dass sie Verwandte haben und zwar mehrere, die mit 53 (ich sage nicht, das ist das Durchschnittsalter, aber es ist möglich) in Rente gegangen sind, Polizisten waren und jetzt 90% des letzten Lohns als Rente erhalten, so um die 1.600-2.200 €. und sie können zusätzlich noch arbeiten gehen, wenn sie wollen, machen sie auch - schwarz natürlich....
die Frage, wer sie in die Euro-Zone gelassen hat, die ist allerdings berchtigt, genauso wie die frage, warum nicht strenger vorher mal auf die Zahlen geschaut wurde.
und nein, ich bin nicht der meinung, wir sollen die Griechen im regen stehen lassen, aber das mindeste ist doch, dass das land sparen will und die Bevölkerung mitzieht.
Geschrieben von conconi am 06.05.2010 um 12:53:
| Zitat: |
Original von blaireau
Aber natürlich ist es einfacher, die "faulen" Griechen zu bashen, als die Topbänker, die Geburtstagfeste mit dem Top-Klüngel feiern und die Steuerzahler nach Strich und Faden verarschen. |
Also gerade auf Banker und fiese Spekuuuulanten zu hauen soll besonders schwierig sein? Hä?
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