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Geschrieben von KuT am 23.08.2026 um 20:30:

 

Wenn ich mal nicht mehr nur ein älter werdender Mann, sondern ein ganz alter Mann, der sich immer noch für Radsport interessiert, sein werde, dann werde ich den Jüngeren mit einiger Freude erzählen, dass ich zuschauen durfte, als Pogacar jeden einzelnen Renntag auf sein Maximum ausgetestet hat.



Geschrieben von zilpzalp am 23.08.2026 um 22:01:

 

Naja, kommt drauf an, wie du "Maximum" definierst. Das persönliche Maximum austesten muss er ja offenbar nicht mehr, eher spielt er mit seiner Überlegenheit und definiert seine Ziele neu. Bei der TdF war es eher das Team-Maximum als das rein persönliche. Und ebenso traue ich ihm zu, dass er es ehrlich meinte, wenn er gestern Tarling eigentlich den Etappensieg überlassen wollte und erst ab dem Moment voll auf eigene Rechnung gefahren ist, als Hayter die Bestzeit hatte.



Geschrieben von Damn True am 24.08.2026 um 17:42:

 

Das waren echt dicke Hagelkörner Das glaub ich ja nicht!



Geschrieben von PassoGiovo am 24.08.2026 um 18:52:

 

Man liest wieder den einen oder anderen Kommentar, der der Orga vorwirft, dass sie da eher das Rennen hätte neutralisieren muss. Aber so ganz einfach ist das bei der Wettersituation wohl nicht. Wenn man das macht, dann mindestens 30 min im Voraus. Was nützt es, das 5 min vor dem Extrem-Hagel am Berg zu machen, wenn da nix ist, wo man in der Kürze der Zeit die Fahrer hinbringen kann. So war es Glück im Unglück, dass da ein Hotel war, wo doch viele Unterschlupf gefunden haben. Will man das ganz verhindern, darf man bei angekündigtem Gewitter kein Rennen mehr fahren.

Zum Sport: Morgen der Collada de Beixalis 50 km vor dem Ziel. Eigentlich die perfekte Startrampe für Pogi und ein Solo (hatte ich mir so angemerkt, als noch gar nicht klar war, dass er überhaupt startet). Mal sehen, ob das so kommt und wer das von denen nutzt, die auch auf das Podium schielen, da mitzuschwimmen.



Geschrieben von KönigderBernina am 25.08.2026 um 16:18:

 

Zitat:
Original von PassoGiovo


Zum Sport: Morgen der Collada de Beixalis 50 km vor dem Ziel. Eigentlich die perfekte Startrampe für Pogi und ein Solo (hatte ich mir so angemerkt, als noch gar nicht klar war, dass er überhaupt startet). Mal sehen, ob das so kommt und wer das von denen nutzt, die auch auf das Podium schielen, da mitzuschwimmen.


Da hattest du den richtigen Riecher.
Man kann für Gall da nur hoffen, dass er da nicht kurz überzogen hat.
Die Taktik, Pogi einfach komplett zu ignorieren, ist auf jeden Fall die Richtige.



Geschrieben von Damn True am 25.08.2026 um 16:24:

 

Mal schauen ob Pogi da jetzt schon richtig durchzieht und es einen sehr großen Abstand gibt.



Geschrieben von raser am 25.08.2026 um 17:05:

 

Scheint so.

Das mit den "zwei Geschwindigkeiten" kommt mir ständig ins Gedächtnis.



Geschrieben von TEVC am 25.08.2026 um 17:22:

 

Fuckin‘ freakshow SPAM



Geschrieben von KönigderBernina am 25.08.2026 um 17:35:

 

Zitat:
Original von Damn True
Mal schauen ob Pogi da jetzt schon richtig durchzieht und es einen sehr großen Abstand gibt.


3 Minuten mit angezogener Handbremse.



Geschrieben von Damn True am 25.08.2026 um 17:36:

 

Ja da hatte Pogi noch Erbarmen. Da wäre auch mehr Abstand drin gewesen.



Geschrieben von PassoGiovo am 25.08.2026 um 18:49:

 

Pogi profitiert aber hier auch nicht unwesentlich davon, dass der Rest den Kampf um P1 bereits aufgegeben haben und eher darauf schielt, gegen die schlagbare Konkurrenz nicht ins Hintertreffen zu geraten. Da wird vermutlich einer sehr gut aussehen, der über die nächsten 2,5 Wochen wenig Kraft verschwendet, hinter Pogi herzufahren. Mas hat das heute schon mal sehr gut demonstriert.



Geschrieben von blaireau am 25.08.2026 um 20:03:

 

Zitat:
Original von TEVC
Fuckin‘ freakshow SPAM


Nachdem sie (z.B. Evenepoel auch!) die Alpe-Rekord-Zeiten von EPOntani und Farmstrong wegradiert haben ist alles klar. Ich habe keine Ahnung was sie machen, aber dass sie es machen ist eigentlich sonnenklar. Eine Sauerstoffaufnahme (im wesentlichen genetisch vorgegeben) wie Anden-Hochlandziegen. Und die UCI im Heini&Lenzi-Gedenkmodus. Und wieder mal donnern nationale Wellen durchs Peloton, in Mode seit dem Anfang der EPOche (erst Spanier,, dann Engländer, Deutsche, Amis, jetzt plotzlich Slowenen, oft Quereinsteiger. Lenzi war ein erbärmlicher Zeitfahrer. Dank Krebs ist er dann zum ZF-Superstar aufgestiegen. (L.A. Confidentiel ist übrigens eine interesantes Buch über Lenzi und seine Machenschaften). Und einige waren erst todkrank (Armrstrong, Froome) natürlich. Kerngesunde haben null Chance im härtesten Sport der Welt. Schwere Asthmatiker sind sowieso fast alle. Die UCI-Funktionäre, die an der TdS handgreiflich wurden, weil die CH-Kontrolleure die Proben vor dem langen Besuch im Mannschaftsbus nehmen wollten. Der motorisierte Fäbu Cance ist schon richtig originell, der verstorbene Eigenblut-Zwilling von Tyler Hamilton richtig witzig. Das unglückliche Rindersteak des Pistolero wollen wir natürlich auch nicht vergessen. Und natürlich der "Alle die strengen Kontrollen waren immer negativ"-Rominger. Undundund, endlos.

Und andere Sportarten sind genauso lustig. Nadal, der 2009 in Paris früh ausschied, nachdem die franz. Dopinagentur sich erfrecht hatte, die Kontrollen an sich zu reissen, oder die Winter-OS 2006 in Turin, als wegen der Chaos-Italos die Kontrollen um eine Stunde verzögert wurden, und die sorgfältig gesenkten Hämatokritwerte darum durch die Decke gingen.

Hingegen bei Federer bin ich mir echt nicht sicher, weil ich nicht wüsste, dank welchem Mittel man zum Nurejev des Tennis werden könnte. Roger hat z.B. am drittemeisten Asse aller Tennisspieler geschlagen, und er ist weder besonders gross noch schlug er besonders hart auf. Ziemlich einmalig, das. Einer sagte mal: "Der Roger beherrscht 12 verschiedene Aufschläge, und Du hast keine Ahnung,,welchen er zückt". Für sowas wüsste ich echt kein Medikament, dank dem man sowas plötzlich könnte. Er hat übrigens nie eine Partie aufgegeben in seiner Karriere und liess sich in seinem allerletzten ATP-Match (mit kaputtem Knie, notabene) lieber noch mit 0:6 verprügeln. Kein Wunder, war er bei allen beliebt (Wie Miguelon Indurain, BT, der in Gelb nie auf Etappe ging, ausser in den ZF. Null Hang zum Kannibalismus wie z.B. Pogi)

Und natürlich beim echten Dachs. Nicht mal ein Verdacht. Hinault brauchte aber noch jämmerliche 44 Minuten für die Alpe, nicht 38 wie Pantani&Co. Eine richtige Weltreise.

Man sollte Nummern für die Doping-Stories vergeben, dann müsste man viel weniger schreiben, obwohl es (mir jedenfalls) richtig Spass macht, die Gags dieses Komödienstadels aufzuzählen.

NB
Langer Beitrag, aber ich bin mittlerwele Rentner, hab viel Zeit und mir ist grad langweilig. Ein netter Zeitvertreib für mich



Geschrieben von hermann am 25.08.2026 um 21:25:

 

Zitat:
Original von blaireau
Zitat:
Original von TEVC
Fuckin‘ freakshow SPAM


Nachdem sie (z.B. Evenepoel auch!) die Alpe-Rekord-Zeiten von EPOntani und Farmstrong wegradiert haben ist alles klar. Ich habe keine Ahnung was sie machen, aber dass sie es machen ist eigentlich sonnenklar. Eine Sauerstoffaufnahme (im wesentlichen genetisch vorgegeben) wie Anden-Hochlandziegen. Und die UCI im Heini&Lenzi-Gedenkmodus. Und wieder mal donnern nationale Wellen durchs Peloton, in Mode seit dem Anfang der EPOche (erst Spanier,, dann Engländer, Deutsche, Amis, jetzt plotzlich Slowenen, oft Quereinsteiger. Lenzi war ein erbärmlicher Zeitfahrer. Dank Krebs ist er dann zum ZF-Superstar aufgestiegen. (L.A. Confidentiel ist übrigens eine interesantes Buch über Lenzi und seine Machenschaften). Und einige waren erst todkrank (Armrstrong, Froome) natürlich. Kerngesunde haben null Chance im härtesten Sport der Welt. Schwere Asthmatiker sind sowieso fast alle. Die UCI-Funktionäre, die an der TdS handgreiflich wurden, weil die CH-Kontrolleure die Proben vor dem langen Besuch im Mannschaftsbus nehmen wollten. Der motorisierte Fäbu Cance ist schon richtig originell, der verstorbene Eigenblut-Zwilling von Tyler Hamilton richtig witzig. Das unglückliche Rindersteak des Pistolero wollen wir natürlich auch nicht vergessen. Und natürlich der "Alle die strengen Kontrollen waren immer negativ"-Rominger. Undundund, endlos.

Und andere Sportarten sind genauso lustig. Nadal, der 2009 in Paris früh ausschied, nachdem die franz. Dopinagentur sich erfrecht hatte, die Kontrollen an sich zu reissen, oder die Winter-OS 2006 in Turin, als wegen der Chaos-Italos die Kontrollen um eine Stunde verzögert wurden, und die sorgfältig gesenkten Hämatokritwerte darum durch die Decke gingen.

Hingegen bei Federer bin ich mir echt nicht sicher, weil ich nicht wüsste, dank welchem Mittel man zum Nurejev des Tennis werden könnte. Roger hat z.B. am drittemeisten Asse aller Tennisspieler geschlagen, und er ist weder besonders gross noch schlug er besonders hart auf. Ziemlich einmalig, das. Einer sagte mal: "Der Roger beherrscht 12 verschiedene Aufschläge, und Du hast keine Ahnung,,welchen er zückt". Für sowas wüsste ich echt kein Medikament, dank dem man sowas plötzlich könnte. Er hat übrigens nie eine Partie aufgegeben in seiner Karriere und liess sich in seinem allerletzten ATP-Match (mit kaputtem Knie, notabene) lieber noch mit 0:6 verprügeln. Kein Wunder, war er bei allen beliebt (Wie Miguelon Indurain, BT, der in Gelb nie auf Etappe ging, ausser in den ZF. Null Hang zum Kannibalismus wie z.B. Pogi)

Und natürlich beim echten Dachs. Nicht mal ein Verdacht. Hinault brauchte aber noch jämmerliche 44 Minuten für die Alpe, nicht 38 wie Pantani&Co. Eine richtige Weltreise.

Man sollte Nummern für die Doping-Stories vergeben, dann müsste man viel weniger schreiben, obwohl es (mir jedenfalls) richtig Spass macht, die Gags dieses Komödienstadels aufzuzählen.

NB
Langer Beitrag, aber ich bin mittlerwele Rentner, hab viel Zeit und mir ist grad langweilig. Ein netter Zeitvertreib für mich


Hinault hatte häufih Tendinitis welche mit Cortison behandelt wurde was damals schwer nachzuweisen war, Cortison war aber seit 1978 verboten. Er hat au schon eine Dopingkontrolle verweigert.
Trotzdem zählt er auch für mich zu den Größten, mit Eddy und Fausto.



Geschrieben von wagenge am 25.08.2026 um 22:11:

 

Zitat:
Original von blaireau
Zitat:
Original von TEVC
Fuckin‘ freakshow SPAM


...

Und andere Sportarten sind genauso lustig. Nadal, der 2009 in Paris früh ausschied, nachdem die franz. Dopinagentur sich erfrecht hatte, die Kontrollen an sich zu reissen, oder die Winter-OS 2006 in Turin, als wegen der Chaos-Italos die Kontrollen um eine Stunde verzögert wurden, und die sorgfältig gesenkten Hämatokritwerte darum durch die Decke gingen.

Hingegen bei Federer bin ich mir echt nicht sicher, weil ich nicht wüsste, dank welchem Mittel man zum Nurejev des Tennis werden könnte. Roger hat z.B. am drittemeisten Asse aller Tennisspieler geschlagen, und er ist weder besonders gross noch schlug er besonders hart auf. Ziemlich einmalig, das. Einer sagte mal: "Der Roger beherrscht 12 verschiedene Aufschläge, und Du hast keine Ahnung,,welchen er zückt". Für sowas wüsste ich echt kein Medikament, dank dem man sowas plötzlich könnte. Er hat übrigens nie eine Partie aufgegeben in seiner Karriere und liess sich in seinem allerletzten ATP-Match (mit kaputtem Knie, notabene) lieber noch mit 0:6 verprügeln. Kein Wunder, war er bei allen beliebt (Wie Miguelon Indurain, BT, der in Gelb nie auf Etappe ging, ausser in den ZF. Null Hang zum Kannibalismus wie z.B. Pogi)

Und natürlich beim echten Dachs. Nicht mal ein Verdacht. Hinault brauchte aber noch jämmerliche 44 Minuten für die Alpe, nicht 38 wie Pantani&Co. Eine richtige Weltreise.

Man sollte Nummern für die Doping-Stories vergeben, dann müsste man viel weniger schreiben, obwohl es (mir jedenfalls) richtig Spass macht, die Gags dieses Komödienstadels aufzuzählen.


Und was sagst du zu Werros kratzen am 800m-Staatsdoping-WR? ... mal mit Schweizer Brille betrachtet großes Grinsen



Geschrieben von Manny Calavera am 26.08.2026 um 00:28:

 

Nur zum Verständnis: Merckx war also der coole, heroische Kannibale, der alles gewinnen durfte, gerne auch mit 100km-Soli und zig Minuten Vorsprung?

Der 1.86m-Panzer und EPO-Jünger der ersten Stunde Indurain durfte locker mit den Bergziegen mitfahren, die Zeitfahren mit 3 Minuten Vorsprung gewinnen, aber war der edle und beliebte Patron, weil er ein paar Etappen nicht auf Sieg gefahren ist?

Der böse und im Peleton so unbeliebte Pogacar, der alle Monumente + Strade Bianchi + WM fährt und den Rennen somit noch größere Bedeutung gibt, ist aber der übernatürliche Freak, der uns allen den Radsport verdirbt?

Ja, das sind alles rhetorische Fragen.



Geschrieben von blaireau am 26.08.2026 um 05:35:

 

Ich kenn mich nicht mehr aus. Ich schau lieber Quiz, ehrlich gesagt, das unterhält mich heute besser. Sowas wie die Pogi-Freakshow eh nicht. Ich glaub, die Spiele der Spanier der letzten WM (HF und F) sind die letzten Sportereignisse, die ich richtig verfolgte. Ein Traumfussball, mein Favorit der ersten Stunde. Fussball ist aber oft ein mühsamer Sport, denken wir z.B. nur an Otto Rehakles und sein Team.

Gelegentlich noch Tennis, vor allem wenn Carlito spielt. Auf die Jungen bei den US-Open bin ich auch gespannt, vielleicht gelingt einem der grosse Coup. Wär schön.



Geschrieben von blaireau am 26.08.2026 um 05:43:

 

Die 86er Tour hätt er locker gewinnen können, glaub ich. Er hatte Sie aber im Vorjahr Lemon versprochen, und ein Hinault hält sein Wort. 6. Tour-Sieg hin- oder her. Dafür veranstaltete er eine Riesenshow, als Entschädigung.



Geschrieben von blaireau am 26.08.2026 um 08:36:

 

Zitat:
Original von Manny Calavera
Nur zum Verständnis: Merckx war also der coole, heroische Kannibale, der alles gewinnen durfte, gerne auch mit 100km-Soli und zig Minuten Vorsprung?

Der 1.86m-Panzer und EPO-Jünger der ersten Stunde Indurain durfte locker mit den Bergziegen mitfahren, die Zeitfahren mit 3 Minuten Vorsprung gewinnen, aber war der edle und beliebte Patron, weil er ein paar Etappen nicht auf Sieg gefahren ist?

Der böse und im Peleton so unbeliebte Pogacar, der alle Monumente + Strade Bianchi + WM fährt und den Rennen somit noch größere Bedeutung gibt, ist aber der übernatürliche Freak, der uns allen den Radsport verdirbt?

Ja, das sind alles rhetorische Fragen.


Merckx war leider vor meiner Fan-Zeit. Natürlich auch gedopt, und aber sein Talent war einmalig, das Doping seiner Aera war jedenfalls nicht besonders wirksam, kein Vergleich zur Blutmanipulation.

BigMig hat nicht eine einzige Etappe in Gelb gewonnen, ausser in ZF. Natürlich war er deswegen sehr beliebt. Aber kein einziges Monument abgeräumt in seiner Karriere, und musste erst jahrelang reifen. Locker war er selten bergauf, und hat auch mal harte Niederlagen einstecken müssen.

Und jawohl, Pogi verdirbt mir den Radsport. Ich habe keine Ahnung, wie er das macht, aber immer nur Pogi, Pogi und nochmals Pogi ist wirklich nicht lustig.



Geschrieben von hermann am 26.08.2026 um 09:00:

 

Ich denke auch das Mercks gedopt war, genauso wie die anderen seiner Epoche. Wer glaubt, dass ein Mensch ohne Dopung die Leitungen von Pogacar bringen kann ist naiv oder blind.Der Unterschied zu Merckx? Merckx hatte die gleichen Mittel wie seine Konkurrenz, heute hat eine Handvoll Fahrer Möglichkeiten welche andere nicht haben und bei Pogacar greifen diese Mittel besonders gut.
Ein ganz großer Unterschied zwischen Pogacar und den ganz großen Merckx, Hinault und Coppi: Pogacar erreicht fast pfeifend das Ziel während die großen drei fast vom Fahrrad fielen. Ich habe während meiner gesammten Zeit als Radsportfan, und die reicht zurück zur Zeit vor Merckx, niemals einen Fahrer gesehen der so frisch im Ziel ankommt wie Pogacar.
Indurain kann man nicht mit den anderen vergleichen, der ist 2 Klassen tiefer.



Geschrieben von blaireau am 26.08.2026 um 09:41:

 

Bravo hermann! Messerscharf! Bis bald mal in der Deutschen Gemeinschaft, auf ein Glas schönen Weins. Wir haben ein winziges Häuschen in einer hübschen Hafenstadt in Westfriesland. Das behalten wir noch eine Weile, wir sind Klimaflüchtlinge geworden. Niederländisch gelernt (ich als Schweizer klinge wie ein Flame, sagen sie), viele Freunde gefundein in unserm Stamm-Krug (mit grossem Billard-Tisch, natürlich, für 3-Banden-Billard). Natürlich lieben wir "Hollandse Nieuwe", finden aber beim Bier Bitburger oder Jever einiges besser als das schraale Heineken, das aufs schnelle Zapfen optimiert ist.
Und uns gehört auch noch ein wunderschöner, 99-jähriger Schlepper (ein vaarend momument, war mal "sleepboot van het jaar") mit einem sechs Tonnen schweren Dreizylinder mit herrlichem 3-Takt-Klang (Kartoffel, Kartoffel, Kartoffel macht er) mit 40 Liter Hubraum und gerade mal 90 PS draus. Das hier ist unsere Höllenmaschine https://m.youtube.com/watch?v=N6VUz8HZTVM

Diesmal ist die Zeit leider knapp, aber wir kommen aber wieder, keine Frage. Die Schären bei Südschweden zwischen Göteborg und Oslo wollen ja auch mal bereist werden.

Tot kijk, blaireau!


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