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Geschrieben von KuT am 01.06.2018 um 13:37:

 

Da werden von Sport und Radsport manchmal Geschwindigkeiten in Urteilsfindung und Exekution gefordert, die in keinem anderen Gesellschaftsbereich erreicht werden und meistens nicht mal gewünscht sind.


Zitat:
Original von renner
Da kann ich nur sagen: Lieber 30 Heuchler als 5 Nihilisten.

Mir nicht.



Geschrieben von renner am 01.06.2018 um 15:51:

 

Zitat:
Original von KuT
Da werden von Sport und Radsport manchmal Geschwindigkeiten in Urteilsfindung und Exekution gefordert, die in keinem anderen Gesellschaftsbereich erreicht werden und meistens nicht mal gewünscht sind.


Zitat:
Original von renner
Da kann ich nur sagen: Lieber 30 Heuchler als 5 Nihilisten.

Mir nicht.


OK! Wenn ein Offizieller o.g. Statement abgeben würde, käme er wohl selbst in den Verdacht ein H. zu sein. Dann könntest du immerhin sagen: Er kapituliert doch nur vor den Sachzwängen einer juristisch hochkomplexen Materie. Dann würde ich sagen: Wer’s glaubt, wird selig. Dann könntest du sagen: Immerhin handelt es sich um einen schon über Jahrzehnte bewährten Glauben. Da würde ich sagen: Genau so isses!

Gibt es schönere Übereinkünfte?! Augenzwinkern



Geschrieben von spitzen_matze am 02.06.2018 um 11:16:

 

Zitat:
Original von renner
Was gibt es dazu mehr zu bemerken? Höchstens der Umstand, dass die Sache wohl wieder auf der Ebene juristischer Fisimatenten entschieden wird.


Ich geb Dir recht, die Sache iist für alle höchst unbefriedigend.
Trotzdem leben wir (auch im Sport) in einem Rechtsstaat, und das finde ich gut.
Es müssen halt schwammige Regeln weg oder feste Zeitrahmen bestimmt werden.

Ich bleibe dabei. Die Aberkennung des Vuelta Siegs wäre Strafe genug gewesen und dann gäbe es das
Theater nicht.



Geschrieben von fassa am 02.06.2018 um 14:43:

 

Ich sage nur: Pep Guardiola.
2001 auf Handrollen getestet, zwei Mal.
Geld- und Haftstrafe. Letztere nie angetreten.
2009 im Berufungsgericht freigesprochen. (Ich habe mal läuten hören, seine Anwälte hätten Verfahrensfehler geschickt ausgenutzt.)

8 Jahre also. Also dann 2025 mit Freispruch für Froome. großes Grinsen



Geschrieben von renner am 05.06.2018 um 10:00:

 

Zitat:
Original von spitzen_matze
Trotzdem leben wir (auch im Sport) in einem Rechtsstaat, und das finde ich gut.
Es müssen halt schwammige Regeln weg oder feste Zeitrahmen bestimmt werden.


Recht erschöpft sich ja nicht in der regelgeleiteten Logik von Verfahren! Aber so hindeichseln kann man es schon. Wie das geht? Ganz einfach: Man ziehe Frau Justitia die Binde ab, verpasse ihr stattdessen einen Nasenring und führe sie drei Runden durch die Arena. Wenn alle rufen: „So ist’s recht!“, herrscht das Recht!

Solche Verfahren lassen sich natürlich auch wissenschaftlich begründen. Zu 15 % steht weder eine Manipulationsabsicht, noch Fahrlässigkeit dahinter. Deshalb dürfen Sport-Salbutamolisten auch weiterhin hoffen - sofern sie einen langen Atem haben, versteht sich! Augenzwinkern



Geschrieben von Scorpio am 06.06.2018 um 05:54:

 

Tour de France - Froome wird zum Problem
(quelle/ (c) sportschau.de v. 05.06.2018, autor: Michael Ostermann

im artikel video: Radsport - Medizinische Ausnahmeerscheinungen
(quelle/(c) sportschau.de / WDR sport inside | 02.05.2018 | 12:34 Min.)


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