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Geschrieben von kuestentanne am 09.12.2005 um 20:07:

  RE: Giro, Tour und Vuelta aus der ProTour

D-Tour



Geschrieben von steffi am 09.12.2005 um 20:10:

Daumen hoch! RE: Giro, Tour und Vuelta aus der ProTour

Jetzt weiß ich, glaube ich... wenn du dir sicher bist, zu wissen, was sie denken Augenzwinkern



Geschrieben von tusberg am 10.12.2005 um 20:11:

  RE: Giro, Tour und Vuelta aus der ProTour

Zitat:
Original von oleradsport
Zitat:
Original von tusberg
ob die protour 2006 überhaput stattfinden wird?


ja!
denn die gts werden ersetzt von der tour de nrw organiesiert von c. jobb. ein illustres starterfeld wird dann in overath an den start gehen. la, ju, th, und andere "positive" und "verlierer" werden kommen...


















großes Grinsen


zwischensprint in Eckenhagen? zahnlos



Geschrieben von krishiigonzalez am 10.12.2005 um 20:51:

  RE: Giro, Tour und Vuelta aus der ProTour

Zitat:
Wenn sich Giro und Vuelta damit mal nicht ins eigene, sowieso schon schwache, Fleisch schneiden...



...das habe ich mir auch gedacht zumal ich in einem spanischen forum Unai Yus´ meinung dazu gelesen habe:

Pues....yo no lo veo tan positivo. Esto simplemente da más poder AUN a ASO. Es decir pasamos de una dictadura deportiva a otra. Cabezazos contra el muro. Porque....(y os lo digo con conocimiento de causa), Unipublic (o A3) y el Giro...no tienen nada de fuerza.

Übersetzung:

Also...ich sehe das nicht so positiv. Das gibt der ASO einfach nur mehr Macht. Soll heißen, von einer Diktatur zu einer anderen. mit dem Kopf an die Wand Weil...(und das sage ich euch aus Kenntnis des Falls), Unipublic (o Antena3) und der Giro...haben überhaupt nichts zu sagen / überhaupt keine Macht.



Geschrieben von BigMig am 10.12.2005 um 21:03:

 

Was insbesondere Giro und Vuelta da reitet ist mir ein Rätsel. Ich bin mal gespannt was Montag passiert. Wenn man einige Teamchefs wie z.B. Holczer so hört ist man da ja nicht ganz abgeneigt es mal drauf ankommen zu lassen.



Geschrieben von Horatio am 11.12.2005 um 22:53:

 

So kritisch ich der Pro-Tour auch gegenüberstehe, ich halte diese Vorkomnisse für eine mittlere Katastrophe. Zum einen zeigt es mal wieder, wie sehr der Radsport von Partikularinteressen einzelner Machtpersonen bestimmt wird. Aber eine ewige öffentliche Selbstdemontage der "Szene" oder ein weiteres Aufsplittern von Serien, Rennen, etc. sind einfach das letzte, was der gebeutelte Sport gebrauchen kann.

Schuld haben hier alle. Die UCI, die mit Gewalt eine Reform durchdrückt, die in dieser Form kaum jemand haben wollte und die Veranstalter, die sich an ihrer eigenen Wichtigkeit ergötzen.

Was Giro und Vuelta geritten hat, ist mir relativ klar. Man kann nicht eingestehen, weniger beachtet und bedeutend zu sein, als die Tour. Also zieht man eben bei solchen Forderungen, und hofft dass sie einem nicht zu sehr schaden. Hauptsache das Gesicht gewahrt...



Geschrieben von Steamboat am 11.12.2005 um 23:04:

 

Die Organisatoren der Vuelta schneiden sich damit total ins eigene Fleisch.

Erstmal haben die das Problem, dass sich ihre Leute auf dem Podium nicht selten als gedopt herausstellen. Zudem war die diesjährige Austragung eine Veranstaltung unter unfreiweilligem Ausschluss der Öffentlichkeit. Manche Etappe sah mehr Fahrer denn Zuschauer.

An deren Stelle wäre eine Einbettung in die Pro Tour die Sicherheit, auch künftig ein gutes Starterfeld zu haben.



Geschrieben von kuestentanne am 11.12.2005 um 23:21:

 

Das glaube ich auch. Die Vuelta könnte zu fast rein spanischen Rundfahrmeisterschaften verkommen und keiner sieht zu. Eurosport wird bei einem solchen Fahrerfeld es sich bestimmt 3 mal überlegen, ob sie sie dann noch im TV zeigen.

D-Tour, BeNeLux-Rdf. und selbst die Polen-Rdf. werden sich freuen.
Die UCI könnte ja auf die Idee kommen, quasi als Gegenmassnahme diesen Rennen mehr Renntage zu spendieren, nicht schon 2006 aber 2007. Und die D-Tour hätte dann gute Karten.

Die Vuelta-Leute fahren anscheinend die Taktik alles oder nichts und ich tippe eher auf nichts. Augen rollen



Geschrieben von Windkante am 12.12.2005 um 00:25:

 

Zitat:
Original von Steamboat
Die Organisatoren der Vuelta schneiden sich damit total ins eigene Fleisch.

Erstmal haben die das Problem, dass sich ihre Leute auf dem Podium nicht selten als gedopt herausstellen.

das Problem haben Tour und Giro aber auch.


Zitat:
Original von BigMig
Was insbesondere Giro und Vuelta da reitet ist mir ein Rätsel. Ich bin mal gespannt was Montag passiert. Wenn man einige Teamchefs wie z.B. Holczer so hört ist man da ja nicht ganz abgeneigt es mal drauf ankommen zu lassen.

ich glaube nicht an einen allgemeinen Boykott - bei einem Boykott machen doch höchstens die Teams mit, die an den Rennen eh nur gezwungenermaßen teilnehmen und auf die kann man auch verzichten.



Geschrieben von Steamboat am 12.12.2005 um 00:36:

 

Zitat:
Original von Windkante
Zitat:
Original von Steamboat
Die Organisatoren der Vuelta schneiden sich damit total ins eigene Fleisch.

Erstmal haben die das Problem, dass sich ihre Leute auf dem Podium nicht selten als gedopt herausstellen.

das Problem haben Tour und Giro aber auch.



Aber in geringerem Maße.

Die Tour benötigt die Pro Tour nicht. Eher umgekehrt. Die Tour kann selbst Dopingstories verwinden. Da ist zuviel Renomee, als dass die TdF momentan in Gefahr gerät.

Der Giro ist eine Veranstaltung, die ohne Pro Tour durch die italienischen Teams lebt. Sie hätte derzeit die Substanz, die Vuelta auszusitzen und auszustechen.



Geschrieben von badorties am 12.12.2005 um 01:20:

Augenzwinkern McQuaid Interview auf rsn

Der Uci-Boss äußert sich:

Ich jetzt auch... zahnlos

Die UCI ist von ihrem Schnellschuß noch immer überzeugt, obwohl sie sich jetzt ehrenhafterweise um eine Kompromißlösung bemüht. Man hätte das Vorhaben ProTour lieber noch ein Jahr planen sollen, damit wirklich alle, die an einem sinnvollen Pofizirkus interessiert waren, unter einen Hut gebracht hätten werden können. Der jetzige Konfrontationskurs nützt keinem, weder den GTs, noch den Teams und schon gar nicht den Fahrern. Das werden auch die Sponsoren bald merken und mehr als ein Grabträger von Heins Ideen scheint mir McQuaid zur Zeit auch nicht.

Ohne die 11 fehlenden Rennen wird nächstes Jahr zumindest diese unsägliche Pro-Tourwertung gekippt werden... Spassvogel Wenn mich auch das ganze Gezeter ein wenig an das vor der letzten Saison erinnert und ich noch nicht einmal ausschließen möchte, daß man sich dennoch einigt. Nur wird aus der Flickschusterei auch kein stabiler Schuh, wenn man noch weiter an ihr herumbastelt.

Wären die Herren Funktionäre in Aigle geistig nicht so unspontan, würde man in den nächsten zwei, drei Monaten nicht nach einer Minimallösung suchen, bzw. überlegen, wie man die PT ohne Gesichtsverlust zu Grabe trägt. Diese Sorgen hätte man sich dann im Verlauf dieses Jahres gemacht, denn der Streit war ja nach dem letztjährigen Konflikt vorhersehbar. Aber man hatte ja schon genug zu tun, um sich um "die Wahl" zu kümmern und wie es heute scheint, war das auch für 2005 das Hauptinteresse.

Ich hör die Nachtigall schon wieder trapsen und überlege mir, wann eigentlich die letzten Amateurweltmeisterschaften waren... Ohne die Klassiker in der Pro-Tour schreit das ganze nach einem Profiverband, der sich unabhängig von der UCI konstituiert. Das wäre dann wahrscheinlich eine wirkliche ProTour, die allerdings nicht mehr die Verflechtung zur Basis hätte. Das funktioniert auch in anderen Sportarten so (zwar meist nur auf nationaler Ebene) und wenn's im Radsport nicht mehr funktioniert scheint mir das die einzige Alternative: Eine Weltserie nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Die UCI könnte dann auf der Kuala Lumpur Tour, der Brandenburg-Rundfahrt hoffend und anderen kleinen Rennen ihre Teilnehmer für die UCI-WM ermitteln. Zeitgleich wird es aber wahrscheinlich ein anderes 270 km langes Eintagesrennen der Weltserie geben, das einen ähnlichen Zweck erfüllen wird. Ach nein, ich vergaß: die kleinen Rennen habe ich ja schon nach Verkündung der PT-Idee totgesagt und Sponsoren für ein weltweites System mit ca. 150 Profimanschaften aufzutreiben ist ja schon jetzt schwer genug. Also dann doch wieder Amateurweltmeisterschaften...



Geschrieben von Windkante am 12.12.2005 um 01:35:

 

Zitat:
[i]Original von Steamboat
Aber in geringerem Maße.

naja die Doping-TdF 98 + 40 positive Proben von 98, 12 von 99 ( darunter Armstrongs), Ausstieg der Topfvoriten beim Giro 2002 wegen Dopings, nicht zu vergessen die obligatorischen Girorazzien ... pfeifend doper

Zitat:
Die Tour benötigt die Pro Tour nicht. Eher umgekehrt. Die Tour kann selbst Dopingstories verwinden. Da ist zuviel Renomee, als dass die TdF momentan in Gefahr gerät

Der Giro ist eine Veranstaltung, die ohne Pro Tour durch die italienischen Teams lebt. Sie hätte derzeit die Substanz, die Vuelta auszusitzen und auszustechen.

und die Vuelta lebt von den spanischen Teams, dann gibt es noch die Fahrer, die sie zur WM Vorbereitung fahren, auch einige nichtspanische Topteams wie T-Mobile, US-Postal sind in den letzten Jahren lieber die Vuelta als den Giro gefahren...
daß Tour und Giro vom Stellenwert vor der Vuelta kommen ist klar, aber das Dopingproblem haben alle gleichermaßen.



Geschrieben von Windkante am 12.12.2005 um 01:54:

  RE: McQuaid Interview auf rsn

[
Zitat:
]Original von badorties
Ohne die 11 fehlenden Rennen wird nächstes Jahr zumindest diese unsägliche Pro-Tourwertung gekippt werden... Spassvogel Wenn mich auch das ganze Gezeter ein wenig an das vor der letzten Saison erinnert und ich noch nicht einmal ausschließen möchte, daß man sich dennoch einigt. Nur wird aus der Flickschusterei auch kein stabiler Schuh, wenn man noch weiter an ihr herumbastelt.
ach wie schön wär das :die alte WRliste und vor allem den Weltcup zurück und endlich wieder Fahrer, die auf Wertung fahren hoffend - aber bei diesem Verein hab ich die Befürchtung, daß wir jedes Jahr irgendeine neue nicht genug durchdachte Wertung bekommen. schmollend



Geschrieben von ogkempf am 12.12.2005 um 09:40:

 

Ich frage mich nur, was die PT Teams machen werden. Da hängt mMn die Zukunft der (Rest PT) ab. Die hatten immerhin mit der PT Lizenz eine Startgarantie für die Tour (+Giro und Vuelta) gekauft. Für einige der PT Teams könnte die TdF Teilnahme mit dem Abgang der GTs in weite Ferne rücken.
Eine PT Teilnahme mit den ganzen daran gebundenen Verpflichtungen wären für diese Teams demnach nicht mehr interessant und aus dem Vertrag kann man sicher unter diesen Umständen schnell wieder aussteigen.



Geschrieben von Chiappucci am 12.12.2005 um 10:23:

  RE: McQuaid Interview auf rsn

Ein Schlüsselsatz von McQuaid scheint mir:
"Der Tag, an dem man kommerzielle Aspekte das Reglement diktieren lässt, wird ein trauriger Tag für den Sport"

Das hört sich zwar nett an, aber der Tag lag lange vor der Gründung von Tour und Co.
Der "primär am kommerziellen Aspekt orientierte Profiradsport" ist älter als die "olympische" Idee, und spätestens seit den Coca Cola festspielen von Atlanta hat er diese Idee überlebt.
Was soll diese Geschichtsvergessenheit?

Haltet ihr es für denkbar, dass es in wenigen Jahren Profiradsport mit Tour und Co gänzlich ohne UCI gibt?
Patrice Clerc hat kaum ein Problem sich das vorzustellen.



Geschrieben von teufelsberg am 12.12.2005 um 10:33:

 

Zitat:
Original von Windkante
Zitat:
Original von Steamboat
Die Organisatoren der Vuelta schneiden sich damit total ins eigene Fleisch.

Erstmal haben die das Problem, dass sich ihre Leute auf dem Podium nicht selten als gedopt herausstellen.

das Problem haben Tour und Giro aber auch.



Webmistress Keule

wir haben aber hier doch ( dank unermüdlichen einsatzes fachkundiger user) gelernt, zwischen irgendwelchen schäbigen unbewiesenen anschuldigungen und ordentlich überführten dopingsündern zu unterscheiden. Augen rollen



Geschrieben von Horatio am 12.12.2005 um 12:52:

 

Es dürfte zweifelsfrei klar sein, dass ein tatsächlicher Ausstieg dieser Rennen das definitive Ende der PT wäre. Diese Lizenzen und die Erfüllung ihrer Auflagen kosten ein Schweinegeld. Das zahlt man definitiv nicht für einen garantierten Startplatz bei der D-Tour oder der Polen-Rundfahrt, niemals, keine Chance. Man wird sich schnell einigen müssen, wie es weitergeht, entweder mit einer (reformierten) ProTour oder einer Rückkehr zum alten System, andernfalls wird es für den Straßenradsport, wie wir ihn kennen, verdammt eng. Doch egal wie es ausgeht, der Schaden den der Sport durch diese Vorkommnisse nimmt, dürfte jetzt noch gar nicht zu überblicken sein. In der Öffentlichkeit verfestigt sich einmal mehr das Bild eines chaotischen, kaum zu überblickenden, von Misswirtschaft gekennzeichneten Dickichts und potentielle Sponsoren werden durch die chaotischen Zustände vielleicht noch auf Jahre abgeschreckt.



Geschrieben von Windkante am 12.12.2005 um 23:23:

 

Zitat:
[i]Original von teufelsberg[/

Webmistress Keule

wir haben aber hier doch ( dank unermüdlichen einsatzes fachkundiger user) gelernt, zwischen irgendwelchen schäbigen unbewiesenen anschuldigungen und ordentlich überführten dopingsündern zu unterscheiden. Augen rollen

meines Wissens zählen z.B. Rumsas, Zülle, Virenque, Garzelli zu den ordentlich überführten Dopingsündern.
Simoni ist natürlich unschuldig, wie wir wissen. zahnlos


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