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Geschrieben von karteikarte am 24.07.2002 um 18:07:

  Sachsen-Rundfahrt

Pressemitteilung Team Gerolsteiner

"Paco" Wrolich kommt gut aus der Rennpause

Entscheidung um Gesamtsieg reduziert sich auf 41 Fahrer / Hauptfeld über 25
Minuten später im Ziel

24. Juli 2002. Der erste Tag der Sachsen-Tour verlief für das Team
Gerolsteiner äußerst durchwachsen. Während die eigentlichen Favoriten für
ein vordere Platzierung auf der heutigen Flachetappe mit 25-minütiger
Verspätung im Hauptfeld ins Ziel kamen, sprintete Peter Wrolich in der
Spitzengruppe um den Etappensieg. Der Österreicher überquerte den Zielstrich
nach 179,5 Kilometern etwa als Zehnter (alle gleiche Zeit). Stärkster Fahrer
und damit erster Träger des gelben Trikots war der Niederländer Bobbie
Traksel (Rabobank), der das deutsche Duo Robert Förster (Nürnberger) und
Steffen Radochla (Team Coast) auf die Plätze Zwei und Drei verwies.

Die Vorentscheidung des heutigen Teilstücks rund um Leipzig fiel bereits
nach cirka 50 Kilometern. Bei wechselhaften Wetterbedingungen mit starken
Winden nutzten 41 Fahrer eine Windkante, um sich vom Hauptfeld zu lösen -
mit dabei auch der Österreicher Peter Wrolich. Der Vorsprung der
Spitzengruppe wuchs sehr schnell und betrug bereits nach zehn Kilometern
über fünf Minuten - das Rennen war für das Hauptfeld bereits zu diesem
Zeitpunkt gelaufen.

"Natürlich freue ich mich über das gute Ergebnis von Peter Wrolich, der nach
einer Erholungspause heute sein erstes Rennen bestritt. Gleichzeitig haben
wir aber gleich zu Beginn der Tour weitere gute Chancen auf eine vordere
Platzierung im Klassement verpasst", hielt sich die Freude von Theo Maucher,
Sportlicher Leiter beim Team Gerolsteiner, in Grenzen. "Bei der doch eher
flachen Etappe haben wir eigentlich auf eine Massenankunft spekuliert und
vor allem auf unseren Sprinter Olaf Pollack gesetzt. Dass er gut drauf ist,
hat er bei der ersten Sprintwertung gezeigt, die er für sich entscheiden
konnte. Die Situation bei Kilometer 50 hat uns dann allerdings einen Strich
durch die Rechnung gemacht", so Maucher.

Für morgen rechnet der Teamleiter mit einer Vorentscheidung: "Wenn alles
normal verläuft, werden sich die ersten Plätze auf der bergigen Etappe
"zementieren". Das 187,5 Kilometer lange Teilstück von Oschatz nach
Klingenthal beinhaltet drei Bergwertungen der ersten Kategorie.

Bezüglich der weiteren Aussichten seines Schützlings Wrolich ist der
Sportlicher Leiter vorsichtig: "Eine Prognose ist nur schwer möglich. Viele
Fahrer kommen gerade aus einer Regenerationspause, da weiß man nie so genau,
wer wie gut drauf ist. Aber Peter fühlt sich fit und wohl, insofern bin ich
gespannt, wie es sich bei ihm in den nächsten Tagen weiterentwickeln wird".



Geschrieben von ogkempf am 24.07.2002 um 19:03:

  Böser Bobbie

der gefährdet mein Frösi Trikot traurig



Geschrieben von panni am 24.07.2002 um 19:38:

  Endlich mal wieder positive Nachrichten von TT

Andreas Klöden gibt sein Comeback

Sachsen-Tour statt Tour de France
Er träumte vom Mont Ventoux und den Pariser Champs Elysees. Doch statt bei der Tour de France will sich Telekom-Profi Andreas Klöden ab Mittwoch zwischen Eibenstock und Oschatz bei der Sachsen-Tour (24.-28.7.) bewähren.

"Das wird schwer genug", sagt der Lausitzer und begründet: "Wenn du in dieser Saison kaum ein Rennen gefahren bist, empfindest du das Erzgebirge genauso hoch wie die Pyrenäen."

Behandlung bei Bundesliga-Arzt
Lieber wäre Klöden in Frankreich an den Start gegangen. Groß war die Vorfreude auf das Treffen mit dem dreimaligen Toursieger Lance Armstrong oder den starken Spaniern wie Deutschland-Tour-Gewinner Igor Gonzales de Galdeano und Joseba Beloki (beide Once).

Team-Telekom-Manager Walter Godefroot hatte den Cottbuser schon fest nominiert. Er sollte wegen des Ausfall von Jan Ullrich bei der Tour sogar als Kapitän antreten. "Leider hielt mein Knie nicht. Bei der ersten schweren Bergetappe der Katalonien-Rundfahrt bekam ich gleich wieder Schmerzen und musste aufgeben", sagte Klöden, der daraufhin im Juni von Dr. Thamke, dem Team-Arzt des Fußballbundesligisten Energie Cottbus, behandelt wurde.

Klöden bereit für neue Taten
"Jetzt fühle ich mich wieder fit und bin bereit, ins Renngeschehen einzugreifen", erklärt der 27 Jahre alte Cottbuser angriffslustig. Der Optimismus des Paris-Nizza-Siegers des Jahres 2000 scheint nicht übertrieben: "In den letzten Wochen konnte ich mich wieder voll belasten und bin heiß auf Wettkämpfe."

Der Rund- und Zeitfahrspezialist baut nach einem verkorksten Frühjahr auf einen goldenen Herbst: "Ich will unbedingt die Vuelta bestreiten, im Oktober bei der WM am Start sein und überall möglichst vorn mitmischen."

Aber zunächst will er sich bei der Sachsen-Tour in Szene setzen. "Mein primäres Ziel ist es, durchzukommen, wenn möglich sogar mit einer guten Platzierung."

Ich drücke ihm die Daumen, dass sein gutes Gefühl nicht trügt. Vielleicht kann er ja tatsächlich im Herbst noch ein paar Erfolge für TT einfahren.



Geschrieben von Tourmalet am 24.07.2002 um 19:40:

Daumen hoch! Was Klöden

anbetrifft, so fand ich es schon mal gut, dass er überhaupt zur Gruppe die sich gebildet hat gehörte. Wenn er nun endlich verletzungsfrei sein sollte, dann bin ich mir sicher dass er eine gute Vuelta und (Zeitfahr) WM fahren kann.



Geschrieben von Niki2000 am 24.07.2002 um 19:46:

  Gibts

denn immer noch kein ergebnis oder bin ich blind?



Geschrieben von Glgnfz am 24.07.2002 um 19:48:

Pfeil irgendwo

stand dass traksel, frösi und radde gewonnen haben...
oder traksel, radde und frösi?!?

auf jeden fall ist die offizielle seite großer humbug!! da findet man noch nix!



Geschrieben von Tourmalet am 24.07.2002 um 19:48:

  Von RSN

1. Bobbie Traksel (Ned/Rabobank) 4:05:41 Stunden
2. Robert Förster (Leipzig/Nürnberger) + 01
3. Steffen Radochla (Leipzig/Coast)
4. Werner Riebenbauer (Österreich)
5. Enrico Poitschke (Gera/Wiesenhof)
6. Klaus Mutschler (Konz/Cologne) alle gleiche Zeit



Geschrieben von Niki2000 am 24.07.2002 um 19:50:

  danke

tourmalet, den rest wusst ich auch schon von cycling4all glgnfz!



Geschrieben von Glgnfz am 24.07.2002 um 19:51:

traurig jetzt

bräuchte der onkel nur noch die trikotwertungen, dann könnte er mal loslegen...

gelb wird wohl bobbbbbiiiiiiiiieee sein, oder?!?



Geschrieben von Tourmalet am 24.07.2002 um 19:55:

  Ist

er.

Gesamtwertung:

1. Bobbie Traksel (Niederlande) 4:05:31 Stunden
2. Robert Förster (Leipzig/Nürnberger) + 05
3. Steffen Radochla (Leipzig/Coast) 07
4. Roberto Lochowski (Leipzig/Fakta) 09
5. Werner Riebenbauer (Österreich) 10
6. Enrico Poitschke (Gera/Wiesenhof) 11


wieder von rsn



Geschrieben von Cyclist am 24.07.2002 um 20:00:

  @onkel, papa oder was auch immer

die einzelnen Wertungen habe ich ins TS-Forum gepostet



Geschrieben von panni am 24.07.2002 um 20:02:

  RE: Was Klöden

Zitat:
Original von Tourmalet
anbetrifft, so fand ich es schon mal gut, dass er überhaupt zur Gruppe die sich gebildet hat gehörte. Wenn er nun endlich verletzungsfrei sein sollte, dann bin ich mir sicher dass er eine gute Vuelta und (Zeitfahr) WM fahren kann.


So sehe ich das auch. Klöden gehört ja bekanntlich auch nicht zu den Fahrern, die mit solchem Wetter (es soll wohl regnerisch und stark windig gewesen sein) gut zurecht kommen. Wenn er nach seiner langen Rennpause bei diesen Bedingungen in der vorderen Gruppe war, stimmt mich das doch recht optimistisch. Bin mal gespannt wie er die morgige bergige Etappe übersteht.



Geschrieben von ogkempf am 24.07.2002 um 20:03:

  Ausreiseversuch?

oder hat er den Jungs eine Sekunde weggesprintet? Glaube ich nicht...

Aber Frösi schlägt Radde, der ja gerade sehr gut in Form ist geschockt



Geschrieben von Checker am 24.07.2002 um 22:01:

  Ausblick

Morgen gibt's Butter bei die Fische - dreimal Aschberg im Finale ist ein hartes Brot. Bin bloß mal gespannt, was die Organisatoren machen, wenn es auf dieser 10-km-Runde zu Überrundungen kommen sollte... blinzelnd

Und die Freitags-Etappe beinhaltet zwar nur zwei Bergwertungen, aber die Strecke entlang der B101 ist wie ein Wellblech - und die Steigungen teilweise ein paar Kilometer lang. Ganz ekelhaftes Profil.



Geschrieben von panni am 24.07.2002 um 22:30:

 

Was genau muss man sich unter Aschberg vorstellen?keine ahnung



Geschrieben von Checker am 24.07.2002 um 22:51:

großes Grinsen Eine Steigung...

Der eigentliche Aschberg ist 950 Meter hoch, aber bis ganz nach oben fahren die Profis nicht, denn dort geht es nicht mehr weiter und sie müssten umkehren, um wieder nach Klingenthal zurückfahren zu können. Augenzwinkern

Ich bin den Anstieg erst einmal gefahren - und zwar nach unten großes Grinsen . Ist etwa 4 km lang, unten fängt es mit etwa 10% Steigung an, in der Mitte gibt es ein kurzes Flachstück, bevor es noch mal zweistellig ansteigt. 1998 bei der FF hat hier Uwe Ampler mit seinem Mroz-Team Steffen Wesemann versenkt und ihm das Gelbe abgenommen.



Geschrieben von panni am 24.07.2002 um 23:03:

  Also mit allem hätte ich gerechnet,

aber nicht mit ´ner Steigung. geschockt . Wieviel Kilometer vor dem Ziel befindet sich denn die letzte Steigung?



Geschrieben von Checker am 24.07.2002 um 23:08:

  Muss ehrlich gestehen,

dass ich mit dem Parcours der Tour de France wesentlich besser vertraut bin großes Grinsen - aber diese Schlussrunde (3mal zu fahren) ist etwa 11 km lang, also sind es vom Gipfel bis zum Ziel höchstens 7 Kilometer, und die führen größtenteils bergab.



Geschrieben von panni am 24.07.2002 um 23:12:

 

Danke.



Geschrieben von Glgnfz am 25.07.2002 um 17:40:

Pfeil laut c4all

hat ösi carmenzind die zweite etappe gewonnen und die gesamtführung übernommen!


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