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Geschrieben von Cyclish am 09.12.2020 um 17:32:

  Virtuelle Rennen

Jason Osborne aus Deutschland - neuer eSports-Weltmeister der UCI!

Wenn Radsport wie Rudern wäre (nur geradaus und maximale W/kg), wäre er wahrscheinlich auch auf der Straße unschlagbar für alle anderen Profis. Ich bin sehr gespannt, wann er diese unglaubliche Leistungsfähigkeit mal bei einem richtigen Profi-Radrennen unter Beweis stellt.



Geschrieben von Faser am 09.12.2020 um 19:27:

  RE: Virtuelle Rennen

Er ist natürlich ein absolutes Wattmonster und richtig schwer ist er auch nicht.
Im Zeitfahren und bei nicht zu steilen Bergankünften dürfte er sehr gut sein, wenn er sich voll darauf konzentriert. Das Fahren im Feld und die Ausdauerfähigkeiten sind dann eher das Problem, aber das sollte erlernbar sein.
Ich hoffe, dass er es nach Olympia bei den Radfahrern versucht. Einen World Tour Vertrag wird er ohne Probleme bekommen.



Geschrieben von Ocaña am 09.12.2020 um 19:38:

  RE: Virtuelle Rennen

Weiß ja nicht. Das ist ein Rennen von einer Stunde und nicht von mehreren Stunden. Und die Konkurrenz ist jetzt auch nicht gerade beeindruckend. Die beiden DM Rennen, die er gefahren ist waren flach und Technik brauchte man dafür auch nicht. Hätte er die weiter vorne beendet wäre ich wirklich beeindruckt.



Geschrieben von gardener am 09.12.2020 um 19:40:

  RE: Virtuelle Rennen

Zitat:
Original von Faser
Einen World Tour Vertrag wird er ohne Probleme bekommen.


Weil er bei diesem komischen Computerrennen einen Haufen von No-Names besiegt hat und bei seinem letzten echten Straßenrennen - der Zeitfahr-DM 2019 - gerade mal eine Sekunde schneller war als Contifahrer Miguel Heidemann?

Mir sind das in letzter Zeit zu viele angebliche Wattmonster, die ohne jeglichen Leistungsnachweis auf der Straße in Profiteams gespült werden.

Edit: Ocana war schneller. smile



Geschrieben von Faser am 09.12.2020 um 19:58:

  RE: Virtuelle Rennen

Ich glaube viele moderne Teams werden die Werte richtig einordnen können. Er war ja z.B. deutlich schneller als Rutsch, Hollmann und Stork, die jetzt alle in der World Tour sind. Die werden sicher um einiges mehr trainieren auf dem Rad, als er in der Rudersaison.
Bei Teams wie Ineos, Jumbo Visma, Bora Hansgrohe und ich glaube auch DSM wird sehr viel über Leistungsdiagnostik und gesteuertes Training gemacht und die werden sehr schnell merken, dass Osborne nicht nur angeblich ein Wattmonster ist.
Was man daraus auf der Straße dann mit konzentrierten und ausschließlichen Radtraining machen kann, wird sich zeigen. Ich bin mir sicher, dass sich die Teams dieses Experiment nicht entgehen lassen.



Geschrieben von ogkempf am 09.12.2020 um 20:00:

 

Auf der anderen Seite sieht man aber auch gerade wie schnell, wie schnell man aus nichts ausser Watt alles machen kann. Evenepoel und Roglic als beste Beispiele.

Ich finde das schon extrem interessant. Jumbo Devo hat fuer nächstes Jahr auch so einen Wattfussballer eingepackt. Ich denke in ein paar Jahren werden wir sehen ob das ein temporaerer Hype war oder ob wirklich viele Wattmonster sich als Profi haben etablieren koennen.



Geschrieben von Doggie am 09.12.2020 um 20:07:

  RE: Virtuelle Rennen

Zitat:
Original von gardener
Mir sind das in letzter Zeit zu viele angebliche Wattmonster, die ohne jeglichen Leistungsnachweis auf der Straße in Profiteams gespült werden.

Sie liefern halt die Geschichten, auf die Publikum und Medien abgehen. tja....



Geschrieben von Faser am 09.12.2020 um 20:12:

  RE: Virtuelle Rennen

Wenn das so weiter geht, gewinnen irgendwann sogar Quereinsteiger vom Skispringen Radrennen. zahnlos



Geschrieben von Doggie am 09.12.2020 um 20:16:

  RE: Virtuelle Rennen

Haha, wahr. großes Grinsen



Geschrieben von Doggie am 11.12.2020 um 20:04:

 

Ich hatte den Simulations-Weltmeister bisher nur als Zeitfahrer auf dem Schirm... aber er selbst sieht sich offenbar als Bergfahrer:

Zitat:
Chancen rechnet er sich aus. „Ich versuche, jedes Jahr nach L’Alpe d’Huez zu fahren. In diesem Jahr habe ich meine Bestzeit dort noch einmal verbessert und bin in die Top 10 gekommen, etwa eine Minute von Romain Bardet entfernt und im Bereich von Steven Kruijswijk.“ Bardet und Kruijswijk kamen jeweils auf das Podium der Tour de France. Und auch Osborne sieht seine Perspektive vor allem als Bergfahrer.

https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/jason-osborne-wird-erster-virtueller-radsportweltmeister-17095329.html



Geschrieben von Faser am 11.12.2020 um 22:23:

 

Er wird aber auf Strava scheinbar immer von irgendwelchen Trolls (bzw. eine Troll) geflagged und zugespamt, die seine Leistungen für unglaubwürdig halten großes Grinsen Ein schönes Schauspiel kann man beobachten, wenn man auf seinem Stravaprofil rumklickt.
Grundsätzlich ist er schon das ganze Jahr sehr viel im Hochgebirge unterwegs.

Edit:
Habe mal ein wenig gesucht. Hier ist das Alpe d'Huez Segment (404 Watt), 1,5 Minuten hinter der Zeit von Bardet bei der Tour 2018.
https://www.strava.com/activities/4243336739/segments/2772177060901977160


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