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Geschrieben von xxEntexx am 28.08.2012 um 17:09:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
tick tick tick... BOOOOOOOOOOOM
Geschrieben von yeti am 28.08.2012 um 17:11:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
Hier ein Zitat aus der SZ:
| Zitat: |
15:43 Uhr
Kollege Andreas Schubert hat mal recherchiert, was das überhaupt für eine Bombe ist, die da in Schwabing gefunden wurde. Ergebnis: Im Zweiten Weltkrieg setzten sowohl die Amerikaner als auch die Briten Bomben mit chemischem Langzeitzünder ein. Vereinfacht dargestellt funktionierte diese so: Um die zeitlich verzögerte Explosion zu erreichen, war der Schlagbolzen, mit Kunststoffscheiben aus Zelluloid und sogenannten Haltekugeln gesichert. Der Zünder befand sich am Heck der Bombe, damit er beim Aufprall nicht beschädigt wurde. War die Bombe vom Flugzeug ausgeklinkt, so begann sich durch die anströmende Luft des freien Falls ein Propeller zu drehen, der die sogenannte Auslösespindel in das Zündergehäuse schraubte. Dabei zerstörte sie eine Glasampulle mit dem Lösungsmittel Aceton. Wurde dieses freigesetzt, weichte es das Zelluloid auf. Je nachdem wie hoch das Aceton konzentriert war, wie viele Scheiben eingebaut oder wie dick diese waren, verzögerte sich die Explosion. War das Zelluloid ausreichend weich, drangen die Haltekugeln unter Federdruck in die Kunststoffmasse. So wurde die Schlagbolzenbefestigung frei und die Federung schnellte den Schlagbolzen auf den Detonator. Das macht die Entschärfung so schwierig und gefährlich. Denn die Zünder waren mit einer Ausbausperre versehen, die noch heutigen Sprengmeistern Probleme verursacht. Beim Versuch, den Zünder von der Bombe abzudrehen, lösen sich die Haltekugeln ebenfalls und der Schlagbolzen schnellt auf den Auslöser. |
Geschrieben von gardener am 28.08.2012 um 18:18:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
Bei
Wikipedia steht noch nix?
Geschrieben von yeti am 28.08.2012 um 18:24:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
Es gibt auch eine U-Bahn-Station die so heißt. Benannt nach einer Widerstandsgruppe im Zweiten Weltkrieg.
Geschrieben von begbie am 28.08.2012 um 19:25:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
| Zitat: |
Original von gardener
Bei Wikipedia steht noch nix?
|
Geschrieben von Pedalritter am 28.08.2012 um 19:40:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
| Zitat: |
| Draussen vor der großen Stadt stehen die Nutten sich die Füße platt... |
...trifft dan heute wohl nicht zu.
Geschrieben von Rieper am 28.08.2012 um 19:42:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
Geschrieben von yeti am 28.08.2012 um 19:57:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
Das Lied ist nicht von der Münchner Freiheit!
Geschrieben von yeti am 28.08.2012 um 21:55:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
Bombe wurde soeben gesprengt! War noch 7,5 km weit zu hören!
Geschrieben von Hansi.Bierdo am 28.08.2012 um 22:13:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
Die Situation ist noch nicht ausgestanden!
Liveticker
Geschrieben von yeti am 28.08.2012 um 22:19:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
Und jetzt auch noch starker Wind..wo bleibt der Regen wenn man ihn braucht...
Ich sag euch der Knall vorhin ging durch Mark und Bein!
Ich habe hier zwei Liveticker laufen...
Geschrieben von Faser am 28.08.2012 um 22:33:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
In dem Schuppen war ich auch öfters... Scheint eine ziemliche Explosion gewesen zu sein.
Geschrieben von Faser am 28.08.2012 um 22:42:
RE: Bombe an der Münchner Freiheit
Die Bombensplitter und das Stroh haben wohl die umliegenden Häuser in Brand gesetzt. Es brennen wohl 4 Häuser.
Geschrieben von yeti am 16.09.2012 um 14:12:
Kaum ist in Schwabing alles so weit ausgestanden taucht nördlich von Ismaning das nächste Ding auf - wieder mit dem gleichen teuflischen Säurezünder...und diese ist doppelt so groß...120 kg Sprengstoff.
http://www.br.de/polizeireport/polizei-408.html
Zwei S-Bahn-Stationen von mir entfernt...
Edit: Da in der Nähe ist der Garchinger Forschungsreaktor...mir wird grad ganz kalt....
Geschrieben von Rieper am 16.09.2012 um 19:25:
An sich nichts
besonderes.
Geschrieben von yeti am 16.09.2012 um 20:28:
Man vermutet jetzt dass da damals einer seine Bomben abgeworfen hat um Ballast loszuwerden, mit scharfen Bomben durfte ja nicht mehr gelandet werden.
Weil außer Krautfeldern gabs und gibts nicht wirklich viel da draußen.
Auf dem Feld könnten also noch wesentlich mehr Bomben liegen.
Das Ding lag nur 50 cm tief im Boden - ich glaub der Bauer, dem das Feld gehört ist grad auf dem Weg zur nächsten Wallfahrtskirche, seinem Herrgott danken...
http://www.ismaninger.de/2012/09/fliegerbombe-zwischen-ismaning-und-hallbergmoos-gefunden/#comments
Geschrieben von yeti am 16.09.2012 um 20:53:
Alles wird gut bzw. ist gut.
Bombe wird grad abtransportiert. Konventioneller Zünder.
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