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Geschrieben von Donald Duck am 17.06.2009 um 00:18:
Rene Haselbacher...
...über ihn gibts hier noch keinen Thread.
Es gibt viele Fahrer die schlecht auf dem Rad sitzen, die immer wieder stürzen, sich schlecht im Feld bewegen, und dauernd ausfallen.
Schleck (der ältere), Moncoutie, sind zwei berühmte. Evans kanns auch nicht so, obwohl er vom MTB kommt.
Aber der Hit ist auf jeden Fall Hasi. Hasi schafft es in manchen Jahren, so oft so schwer zu stürzen, dass es eigentlich um das An- und Rückreisegeld schade ist. Auch dieses Jahr ist wieder der Wurm drin. Keine drei Tage an der TdS, schon draußen. Bei der Picardie am ersten Tag draußen. In Flandern nach 50 km draußen.
Hasi ist einfach kult!!
Hopp, Hasi, bis zur Ö-Tour bist Du wieder fit... Mal schauen, wie viele Etappen es dann wieder dauert!
Geschrieben von Alfred am 17.06.2009 um 08:36:
Und ich dachte schon, dass für ihn die Unschuldsvermutung nicht mehr gilt.
Die Stürze, die haben seinem Marktwert nicht geschadet.
Geschrieben von yeti am 17.06.2009 um 15:22:
@Donald Duck: Woran liegt deiner Meinung nach diese mangelnde Beherrschung des Arbeitsgerätes?
Fahrer sieht schlecht? Koordinationsstörung? einfach weniger Talent für die ganze Sache?
Würde mich wirklich mal interessieren!
Geschrieben von Donald Duck am 17.06.2009 um 15:58:
| Zitat: |
Original von yeti
@Donald Duck: Woran liegt deiner Meinung nach diese mangelnde Beherrschung des Arbeitsgerätes?
Fahrer sieht schlecht? Koordinationsstörung? einfach weniger Talent für die ganze Sache?
Würde mich wirklich mal interessieren! |
Ich glaube, mit den Jahren bringt die Erfahrung sicherlich Sicherheit. Wenn einer ewig dabei ist und sich trotzdem schwertut, hat er einfach Defizite mit der Koordination, also von Natur aus mangelndes Talent dafür. AUßerdem wird heute an sowas auch im Jugendbereich nicht speziell mehr gearbeitet. Kraft und Ausdauer dominieren die Trainings, taktisches Gespür lernt man bei älteren Rennfahrern, aber die Radbeherrschung wird kaum extra trainiert, da wird erwartet dass man das dann mit der Zeit einfach kann.
Ganz oben kennen sich die Fahrer eher, man meidet es, neben gewissen Leuten zu fahren. Im Jugend und U23-Bereich trifft man auch mal auf Fahrer, mit denen man ein Rennen fährt und dann nie wieder. Die bunt gewürfelten Felder plus die mangelnde Erfahrung machen das dann gefährlich.
Im Profibereich ist es eher so, dass gewisse Rennphasen sturzgefährlich sind, weil man teilweise in den Positionskämpfen extrem viel riskieren muss.
Probleme haben traditionell Kontaktlinsenträger, Fothen hat sich deshalb zB lasern lassen.
Zülle war starker Brillenträger und kam mit Kontaktlinsen nicht zurecht, er hatte deshalb im Regen große Probleme (acht Dioptrien oder so).
Geschrieben von T-MobileR am 17.06.2009 um 16:06:
Donald, verrat jetzt endlich mal wer du bist
Geschrieben von yeti am 17.06.2009 um 17:00:
Danke erstmal für die Antwort.
Koordinations- bzw. Gleichgewichtstraining wäre aber doch notwendig bzw. es bringt so viel.
Hier ein Beweis aus einer anderen Sportart- Skifliegen heuer in Planica, der finnische Nachwuchsspringer Ville Larinto (damals 18 Jahre alt):
http://www.youtube.com/watch?v=l8V42W1L0Mg
In einem Interview nach dem Sprung meinte er,das Gleichgewichtstraining habe ihm sehr geholfen in der Situation.
Geschrieben von raser am 17.06.2009 um 21:31:
es kommt auch sicherlich drauf an, wie sehr man am Limit fährt oder schon darüber hinaus ist.
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