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--- Giro d'Italia 2009 - 5. Etappe San Martino di Castrozza - Alpe di Siusi/Seiseralm (125 Km) (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=22866)
Geschrieben von Ocaña am 11.05.2009 um 18:49:
Giro d'Italia 2009 - 5. Etappe San Martino di Castrozza - Alpe di Siusi/Seiseralm (125 Km)
Mittwoch, 13. Mai 2009
Streckenskizze
Höhenprofil
Zeitplan
GPM 2 - Passo Rolle (Kilometer 8,2)
GPM Arrivo - Alpe di Siusi
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Nach 1954 der zweite Etappenstart in San Martino di Castrozza. Wie heute überquerte man zuerst den Passo Rolle. Sieger am Bergpreis war der Italiener Giancarlo Astrua.
Auf dem Weg nach Bolzen folgten Pordoi und Gardena und eine der letzten Coppi Soloritte. Im Ziel war der Campionissimo 1'52" vor Astrua, Koblet und dem späteren Gesamtsieger Carlo Clerici. Seit 1991 ist der Passo Rolle fest in kolumbianischer Hand. Nelson Rodriguez und zweimal Fredy González konnten sich dort Bergpunkte sichern.
Der knapp
25 Kilometer lange Schlussanstieg hingegen feiert sein Debüt beim Giro.
http://www.seiseralm.it/de/service/veranstaltungen/5460.html
Geschrieben von begbie am 13.05.2009 um 22:09:
RE: Giro d'Italia 2009 - 5. Etappe San Martino di Castrozza - Alpe di Siusi/Seiseralm (125 Km)
mein tip: menschov machts knapp vor di luca und loevkvist.
Geschrieben von kartoffeljäger am 13.05.2009 um 22:11:
Haben wohl nicht allzu viel verpasst. War wieder eine eher langweilige Etappe. Liquigas fährt 30 Mann den Berg hinauf ohne dass jemand sich traut anzugreifen. Man hatte auf den letzten KM fast den Eindruck dass Basso ein Wasserträger von Di Luca ist. Haben die Italiener noch nicht begriffen dass sie Leipheimer vor dem ZF abhängen müssen; Zeitbonis bringen da nicht viel.
Geschrieben von Ocaña am 13.05.2009 um 22:16:
| Zitat: |
Original von kartoffeljäger
Haben wohl nicht allzu viel verpasst. War wieder eine eher langweilige Etappe. Liquigas fährt 30 Mann den Berg hinauf ohne dass jemand sich traut anzugreifen. Man hatte auf den letzten KM fast den Eindruck dass Basso ein Wasserträger von Di Luca ist. Haben die Italiener noch nicht begriffen dass sie Leipheimer vor dem ZF abhängen müssen; Zeitbonis bringen da nicht viel. |
Liquigas hat Lampre heute eliminiert. So schlimm also auch nicht.
Das Zeitfahren ist kein normales Zeitfahren. Das kann man meiner Meinung nach mit keinem Zeitfahren der letzten zehn/fünfzehn Jahre vergleichen. Kletterfähigkeiten und Radbeherrschung über 90 Minuten. Schwere Abfahrten, mit Kurven etc. Das ist ein Zeitsprung in die Zeitfahren der 60er Jahre. Über die Position auf dem Zeitfahrrad kommt da jedenfalls nichts. Mag auch darabn liegen, dass man mit Straßenrädern fährt.
Geschrieben von kartoffeljäger am 13.05.2009 um 22:20:
| Zitat: |
Original von Ocaña
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Original von kartoffeljäger
Haben wohl nicht allzu viel verpasst. War wieder eine eher langweilige Etappe. Liquigas fährt 30 Mann den Berg hinauf ohne dass jemand sich traut anzugreifen. Man hatte auf den letzten KM fast den Eindruck dass Basso ein Wasserträger von Di Luca ist. Haben die Italiener noch nicht begriffen dass sie Leipheimer vor dem ZF abhängen müssen; Zeitbonis bringen da nicht viel. |
Liquigas hat Lampre heute eliminiert. So schlimm also auch nicht.
Das Zeitfahren ist kein normales Zeitfahren. Das kann man meiner Meinung nach mit keinem Zeitfahren der letzten zehn/fünfzehn Jahre vergleichen. Kletterfähigkeiten und Radbeherrschung über 90 Minuten. Schwere Abfahrten, mit Kurven etc. Das ist ein Zeitsprung in die Zeitfahren der 60er Jahre. Über die Position auf dem Zeitfahrrad kommt da jedenfalls nichts. Mag auch darabn liegen, dass man mit Straßenrädern fährt.
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Trotzdem sollen die jede Gelegenheit ergreifen Fahrer wie Sastre, Leipheimer und Lövkist frühzeitig abzuhängen. Und das geht nur über eine offensive Fahrweise und nicht indem man bis 2 Km vor dem Ziel wartet, so wie gestern und heute.
Geschrieben von blaireau am 13.05.2009 um 23:43:
| Zitat: |
Original von kartoffeljäger
Haben wohl nicht allzu viel verpasst. War wieder eine eher langweilige Etappe. Liquigas fährt 30 Mann den Berg hinauf ohne dass jemand sich traut anzugreifen. Man hatte auf den letzten KM fast den Eindruck dass Basso ein Wasserträger von Di Luca ist. Haben die Italiener noch nicht begriffen dass sie Leipheimer vor dem ZF abhängen müssen; Zeitbonis bringen da nicht viel. |
Ich find's immer gut, wenn man diesen Anfängern mal richtig einidruckt, wie der richtige Radsport funktioniert: "Fahrt's schneller, Jungs! Abhängen ist die schlaue Taktik!"
Nun aber zum Sport:
Ich hab' die letzte Tour nicht verfolgen können. Täuscht es, oder wird es seit zwei, drei Jahren immer schwieriger, Abstände zu schaffen? Wenn ja, warum ist das sot?
Geschrieben von blaireau am 13.05.2009 um 23:48:
Ich sag mal: behaltet's Menchov im Auge. Er hat schon mal eine GR gewonnen, und wie er heute DiLuca hat stehen lassen, das deutet auf eine wirklich, wirklich gute Form hin.
Geschrieben von Perry am 14.05.2009 um 00:01:
Cunego wie immer auf der ersten Bergetappe seit 2004. Wobei es heute noch ein bisschen krasser war. Ist er in den letzten Jahren immer ziemlich zu Beginn der Anstiege zurückgefallen, hat er dann aber immer seinen Rhytmus gefunden und konnte noch ein paar Fahrer aufrollen. Heute wurde er sogar noch von einigen aufgerollt. Armstrong wird noch stärker werden und Menchov macht sich zumindest zu einem ganz heißen Kandidaten aufs Podium. Aber eine wirkliche Prognose kann man nach dem heutigen Tag noch nicht abgeben.
Geschrieben von Q_18 am 14.05.2009 um 00:59:
| Zitat: |
Original von blaireau
Ich sag mal: behaltet's Menchov im Auge. Er hat schon mal eine GR gewonnen, und wie er heute DiLuca hat stehen lassen, das deutet auf eine wirklich, wirklich gute Form hin. |
Ich frag mich bei ihm nur ob ihm nicht wieder seine Abfahrqualitäten in den Weg kommen.
Ansonsten würde es mich absolut nicht wundern, wenn er das Ding abschießt.
Aber 60 km Zeitfahren mit gaaaaanz viel steuern...
normalerweise würde ich sagen das er auf die Distanz Tschüss sagt zu Simoni und Di Luca, also endgültig aber so?
Geschrieben von El Chaba am 14.05.2009 um 09:39:
Perry, ich denke Cunego's Problem liegt in seinem Kopf.
Geschrieben von Perry am 14.05.2009 um 09:56:
| Zitat: |
Original von El Chaba
Perry, ich denke Cunego's Problem liegt in seinem Kopf. |
Ganz sicher? Er wirkt doch schon lange nicht mehr so spritzig, ich habe schon ewig keine Attacke mehr von ihm gesehen, auch nicht bei den Klassikern. Er geht immer nur mit, sein Stil wirkt irgendwie zu behebig. 2006 da hat er Basso mal angegriffen bilde ich mir ein, auf der ersten Bergetappe und seitdem rollt er nur noch mit/hinterher.
Er hat sich halt auch ein wenig zum Eintagesfahrer entwickelt, aber das heißt nicht, dass man nicht beim Giro vorne reinfahren könnte (siehe Di Luca )...was genau in seinem Kopf blockiert ihn denn? Er hat sich doch dieses Jahr nicht wirklich unter Druck gesetzt?
Geschrieben von Offi am 14.05.2009 um 11:08:
| Zitat: |
Original von Perry
Er hat sich doch dieses Jahr nicht wirklich unter Druck gesetzt? |
Weiß man's?
Geschrieben von panni am 14.05.2009 um 11:19:
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Original von blaireau
Ich sag mal: behaltet's Menchov im Auge. Er hat schon mal eine GR gewonnen, und wie er heute DiLuca hat stehen lassen, das deutet auf eine wirklich, wirklich gute Form hin. |
Aber ist das bei ihm nicht immer so dass er gerade am Anfang einer GT extrem stark startet und dann im Verlauf etwas nachlässt? Ich habe das jedenfalls so bei mir abgespeichert. Ähnliches konnte man bisher auch bei Lövkvist beobachten, aber der ist ja noch sehr jung und kann sich mit den Jahren entwickeln.
Geschrieben von blaireau am 31.05.2009 um 17:28:
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Original von blaireau
Ich sag mal: behaltet's Menchov im Auge. Er hat schon mal eine GR gewonnen, und wie er heute DiLuca hat stehen lassen, das deutet auf eine wirklich, wirklich gute Form hin. |
Ich weiss, gehört sich eigentlich nicht.
Geschrieben von T-MobileR am 31.05.2009 um 17:30:
Naja Menchov als einen Favorit auf den Gesamtsieg zu sehen war schon nicht schwer. Nach der 5. Etappe schon gar nicht
Geschrieben von RH1986 am 01.06.2009 um 15:17:
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| Original von panni Aber ist das bei ihm nicht immer so dass er gerade am Anfang einer GT extrem stark startet und dann im Verlauf etwas nachlässt? Ich habe das jedenfalls so bei mir abgespeichert. Ähnliches konnte man bisher auch bei Lövkvist beobachten, aber der ist ja noch sehr jung und kann sich mit den Jahren entwickeln. |
Ist natürlich immer etwas hypothetisch zu sagen, aber ich vermute, Lövkvist fährt sauber; vielleicht wird das dann mit sich bringen, dass er bei einer dreiwöchigen Rundfahrt im GK nie ganz vorne reinfahren wird.
Ein Rennen wie die Tour de Suisse wird er aber irgendwann abschießen, da bin ich recht sicher...
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