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--- Levy vs Uibel oder die üblichen Unstimmigkeiten im deutschen Bahradsport (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=22351)
Geschrieben von Windkante am 07.11.2008 um 19:03:
Levy vs Uibel oder die üblichen Unstimmigkeiten im deutschen Bahradsport
ein Interview mit Levy:
Wie kam es zu den Unstimmigkeiten mit dem Bundestrainer?
Es gibt schon eine Weile Probleme mit der Art, wie er mit uns umgeht. Vor Olympia haben wir nichts gesagt, um die Vorbereitung nicht zu stören. Aber nun ist es genug.
Warum sind Sie gegen den Willen des Bundestrainers zu einem Sechs-Tage-Rennen gefahren?
Weil es auch mal eine Mark reinbringt. Schließlich hat Erdgas mir meinen Sponsorenvertrag gekündigt, weil uns der Verband bei Olympia gezwungen hat, den Helm eines anderen Sponsors aufzusetzen.
Bahnrad-Sprinter Levy sauer auf deutschen Verband
Radsport: Levy ist nicht der erste Unzufriedene
Levy ist ja nun nicht der Erste, der Probleme mit dem BDR hat ...
Geschrieben von ogkempf am 07.11.2008 um 19:18:
Und da der BDR gewoehnlich lieber seine Athleten als seine Funktionaere abschiesst (.......), wird er wohl auch kaum der Letzte sein...
Geschrieben von ulle77 am 07.11.2008 um 19:46:
sieht man doch an kleinmann und sie ist nicht die einzige......bdr ist und bleibt ein sauverein
wer das maul aufreisst bekommt keine einsätze
Geschrieben von cycling kid jo am 07.11.2008 um 20:30:
Auf seiner
Website hat Maxililian Levy ein Interview zum download abgelegt. Sollte man sich mal anhören. Er versucht seine Sicht der Dinge klar zum machen und diese wird dabei hinreichend deutlich. Am eindrücklichsten finde ich dabei die Episode, mit dem Gespräch über seine Zukunft zwischen Sportdirektor, Bundestrainer, Leiter des Olympisstützpunkts und seinem Heimtrainer, zu dem er nicht eingeladen worden war!!! Mit mündigen Athleten hat es der BDR nun wirklich nicht so.
Geschrieben von Windkante am 07.11.2008 um 23:15:
| Zitat: |
Original von cycling kid jo
Auf seiner Website hat Maxililian Levy ein Interview zum download abgelegt. Sollte man sich mal anhören. Er versucht seine Sicht der Dinge klar zum machen und diese wird dabei hinreichend deutlich. Am eindrücklichsten finde ich dabei die Episode, mit dem Gespräch über seine Zukunft zwischen Sportdirektor, Bundestrainer, Leiter des Olympisstützpunkts und seinem Heimtrainer, zu dem er nicht eingeladen worden war!!! Mit mündigen Athleten hat es der BDR nun wirklich nicht so. |
danke - kannte ich noch nicht...
klasse auch, daß Rahmenbedingungen festgelegt wurden, gegen die Maximilian angeblich vorstoßen hat, die er aber nicht kennt

...
diese Nichtkommunikation scheint wohl die Regel sein : Daß er beim Weltcup nicht starten darf, hat er ja auch ohne Begründung durch seinen Heimtrainer erfahren...
Geschrieben von Scotty am 08.11.2008 um 08:33:
Zum Thema Einengen und Kommunikationsdefizite auch Lehmann (ehemals Ista) auf radsport-news.com:
"
In der zweiten Saisonhälfte war von Lehmann nicht mehr viel zu sehen - auch aufgrund Differenzen mit dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR), der den Zeitfahrspezialisten zum reinen Bahnfahrer machen wollte. Womit der aber ganz und gar nicht einverstanden ist: "Auf der Bahn sehe ich meine Zukunft definitiv nicht", so Lehmanns offene Worte. Als weitere Belastung erwies sich die Bundeswehr, wo Lehmann während der Saison seinen Grundwehrdienst leisten musste. "Danach kam ich nicht mehr auf die Beine", so der Zobersdorfer, der dem BDR auch Defizite in der Kommunikation vorwirft."
Armer BDR
Geschrieben von Kette-rechts am 08.11.2008 um 08:56:
Punkt 1)
In einem anderen Forum las ich von der Idee, sich gegen Doper zu solidarisieren und bei Rennen am Start gemeinsam nicht loszufahren, wenn Positiv getestete mit am Start stehen, solange, bis diese von selber gehen.
Punkt 2)
Hier und in den Schreiben verscheidener Sportler (Kleinmann u.a.) lese ich und im Interview mit Maximilian Levy höre ich, dass die Sportler vom BDR nicht wie mündige Menschen behandelt und ausgenutzt werden. Sobald sie sich wehren/etwas sagen bekommen sie große Probleme.
Idee)
Mich würde interessieren, was hier im Forum von der Idee einer "Fahrergewerkschaft" deutscher Rennfahrer gehalten wird, so dass die Rennfahrer eine gemeinsame Stimme haben, koordiniert verschiedene Dinge angehen können und somit nicht mehr alleine dastehen. International für PT-und KPT-Profis gibt es so etwas ja schon.
Geschrieben von yeti am 08.11.2008 um 09:40:
Sowas ähnliches hab ich mir gestern schon gedacht als ich zum ersten Mal in diesem Thread hier gelesen habe.
Gut, zu einer Fahrergewerkschaft kann ich persönlich ja nichts beitragen, aber vielleicht sowas ähnliches wie Fans-gegen-Doping.de.
Wir Fans könnten vielleicht bei Radsportveranstaltungen unseren Unmut über die Willkür des BDR seinen Aktiven gegenüber äußern. Wenn schon den Fahrern nicht zugehört wird dann evtl. wenigstens den Fans die das Geld bringen.
In der Nordischen Kombi gibt es seit dem Sommer eine solche Initative gegen die neuen (und aus unserer Sicht sinnlosen) Regeln und Wettkampfformen.
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