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Geschrieben von arno¹ am 29.05.2008 um 21:43:
Training
Falls ihr trainiert, was trainiert ihr denn so? Z.B. viel lange und wenig intensiv oder eher intensiv usw.? Überhaupt irgendwie strukturiert, Blöcke, Periodisierung oder einfach nach Gefühl?
Geschrieben von MiniMops am 29.05.2008 um 22:28:
RE: Training
| Zitat: |
Original von arno¹
Falls ihr trainiert, was trainiert ihr denn so? Z.B. viel lange und wenig intensiv oder eher intensiv usw.? Überhaupt irgendwie strukturiert, Blöcke, Periodisierung oder einfach nach Gefühl? |
Du solltest mit gutem Beispiel voran gehen.
Geschrieben von arno¹ am 29.05.2008 um 22:36:
RE: Training
Ich versuche zumindest Wochenend-Blöcke mit Fr. abends 5 x 30 sek. Sprints, Sa. 5 x 5 min. Anschlag, So. 2 x 20 min. Zeitfahren, jeweils dazwischen Rumrollen.
Wegen Fun, z.B. die samstägliche Runde mit den Bikern oder dem einen oder anderen längeren Ausritt mit Leuten am Sonntag ist das aber nicht allzu genau zu nehmen.
Zur Zeit kann ich (nicht zuhause) unter der Woche noch KA-Einheiten am Berg machen.
Mir fehlen im Moment allerdings so ein bisschen die Ziele - außer nicht wie ein Schluck Wasser auf dem Rad zu hängen. Am meisten Spaß, auch das Trainieren, machts auf jeden Fall mit Leuten.
Geschrieben von zabelfan am 29.05.2008 um 22:58:
RE: Training
Was bezeichnest du denn als Training? Ich bin ein großer Fan von einfach nach Gefühl in der Gegend rumfahren. Hat bei mir eigentlich immer den größten Erfolg gebracht. Es ist ein super Gefühl wenn man sich vom Druck von Pulsmesser und besonders Tacho befreit hat.
Ansonsten hängt es ja immer ab worauf man trainieren oder wo man sich verbessern möchte. Beim Zeitfahren fange ich immer mit Intervallen von z.B. 2min Zeitfahrgeschwindigkeit und 3min Pause an und verkürze die Pausen bzw. verlängere die Belastung immer abwechselnd. Wobei das mit den Zeiten immer so ne Sache ist- ganz ohne Tacho...

. Bei Sprints hab ich jetzt nicht so wirklich ne Planung, meistens lossprinten, kurz ausrollen lassen wieder lossprinten und so weiter bis nicht mehr geht. Bergtraining- keine Ahnung, sowas gibts hier nicht so wirklich. Bei den Hügeln die wir haben versuch ich eigentlich nur viele und dann möglichst im Sitzen hochzufahren.
Meistens fahre ich aber wie gesagt einfach so rum und integriere mal etwas sprinten oder Hügelfahren wenn mir danach ist.
Geschrieben von diamant am 29.05.2008 um 23:23:
RE: Training
Ich "trainiere" meistens nach Wetter(!), Lust und Laune.
In der Gruppe kommt dabei meistens eine eher längere, halbwegs entspannte Runde raus, die wohl laut Trainingslehre als GA1/GA2, garniert mit einigen EB-/SB-Einlagen durchgehen würde.
Wenn ich alleine fahre, dann meistens kurze Strecken und oft mit dem Tourenrad (da (teilweise verlängerte) "Dienstfahrten"). Das fühlt sich dann insgesamt manchmal etwas angestrengter an, weil ich dann solche Sachen wie Gegenwindtraining mache (z.B. "von einem Dorf zum nächsten Dorf 3km weiter das Tempo unter keinen Umständen unter 30 km/h fallen lassen").
Geschrieben von MiniMops am 30.05.2008 um 09:15:
Was im einzelnen traininert wird, ist zunächst egal. Enscheidend ist M.E., das die Quantität des Trainings angemessen bleibt, also Intensität und Umfang nicht völlig überzogen sind.
Daher halte ich mich grds. an kurz und hart oder lang und locker.
Harte Einheiten nur kurze Blöcke von 2 Tagen, lockere Einheiten bis zu 10 Tagen (zB. Trainingslager), spätestens nach dem 3 Tag kann man sowieso nur noch GA fahren, sonst haut man sich den ganzen Block kaputt.
Geschrieben von Moreau am 30.05.2008 um 12:09:
grundsätzlich nur nach lust und laune. bin ja kein profi.
Geschrieben von Donishäusle am 30.05.2008 um 13:03:
Training
Bei mir ist der Grossteil des Trainings ja durch den Weg zu Arbeit vorgegeben. Zusätzliche Einheiten baue ich dann meist mit Blick auf kommende Rennen ein. Jetzt im Moment steht der GPS an, da kommen dann solche "morgens noch auf den Kandel" Aktionen in Spiel.
Grundsätzlich versuche ich innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (etwa 2wochen) Belastung, und Regeneration in einem sinnvollen Gleichgewicht zu halten, da ich im Moment viele Rennen fahre, sind dann oft die restlichen Tage schon grob determiniert. Einen festen Plan habe ich dabei aber nicht. Meist spüre ich auch (meine zu spüren), ob eine weitere Belastung noch sinnvoll ist oder besser nur regenerativ trainiert wird.
Während der Trainingsfahrten richte ich mich dann aber nicht sklavisch nach dem Pulsmesser, sondern schau mir das Ganze meist retrospektiv an.
Geschrieben von arno¹ am 11.12.2008 um 13:37:
Sprinttraining
Hallo Paristours, ich habe ja keine große Ahnung von regulärem Sprinttraining und denke, da kommt es ganz sicher auf die sportlichen Ziele an.
Bei mir ist es so, das ich einfach nach Lust und Laune und wenn es die Gesundheit wieder zulässt hier die Hügelchen hochknalle. Wichtig ist glaube ich, in so nem Uphill wirklich auch mal zu platzen, damit man sich an diese Grenzbereiche gewöhnt.
Ich denke das ist recht cyclocross-spezifisch und wäre deswegen passend. Aber wie gesagt, mache ich aus dem Bauch raus, kein reguläres Training. Ich fahr einfach ;p
Hier und auf den folgenden Seiten gabs mal ne interessante Diskussion dazu und jede Menge gute Beschreibungen, wie man das als normaler Radsportler machen kann ohne hinter nem Auto herzufahren und in den Wind zu springen.
Ed.: Hier noch was zu "
Unspezifischem Sprinttraining".
Geschrieben von Paristours am 13.12.2008 um 00:23:
@Arno1,
Danke für den Link. Das sind jedoch so viele verschiedene Informationen/Trainingsmöglichkeiten aufeinmal, dass mich das eher verwirrt. Was ich mehrmals gelesen habe, waren diese 30-Sekunden-Sprints. Was heißt 30 Sekunden? Ist die Beschleunigung dort schon in der Zeit miteinberechnet? Bei mir würde das bedeuten, dass ich von meinem Grundtempo, sagen wir mal 30km/h bei Windstille, ca.15 Sekunden um auf 50 zu beschleunigen brauche, und dann diese Geschwindigkeit etwa 15 Sekunden halten muss, oder? Hatte ich schon ein paar mal ausprobiert, allerdings gehen mir auf den letzten 15 Fahrsekunden dabei etwa 2 km/h verloren - ist das normal? Oder sollte man das eher so machen wie @discman es in dem anderen Beitrag beschrieben hat, voerst so ca.auf 40km/h das Tempo steigern und dann zum Schluß eventuell immer schneller werden? Dass die Intervalle ca.350-400m lang sein müssen, ist mir schon klar, habe auch eine gute 500m-lange Strecke, wo sogar eine Strassenbahn mit etwa 52-55km/h-Spitzentempo im 10-Minuten-Rhythmus daneben fährt

- jedoch verleiht mich dies eher die erste Variante zu nehmen, denn sonst werde ich gnadenlos überholt und das ist für einen Sprinter schon sehr deprimierend

.
Naja, mein Ziel ist es, so schnell wie möglich zu fahren und zwar möchte ich so trainieren, dass das möglichst schnell vorangeht mit der Temposteigerung (nicht irgendwann mal erst mit 30 Jahren schnell fahren) - ich muss für mich die optimale Trainingsmethode herausfinden und wäre für weitere Tipps von Eurer Seite echt dankbar.
Die Sache, dass die Maximalgeschwindigkeit etwa 10km/h unter dem Zeitfahrtempo liegen müsste - ist bei mir ganz anders. Mit dem Rennrad sind es bei mir etwa 34-35km/h bei einem 20km-Zeitfahren. Etwa 18-19 km/h wäre ich bei einem windstillen Sprint mit Klickpedalen (Rennrad) schneller, was ist mit mir los?
Geschrieben von arno¹ am 13.12.2008 um 02:10:
RE: Sprinttraining
Ich würde mir gar nicht so viele Gedanken machen, was denn jetzt nun das alleinig Richtige sei. Im wirklichen Leben kommen ja auch alle Sprintvarianten vor. Einfach erst mal testen, was dir aktuell gut liegt und wie der Stand ist.
Um dann eine Linie da hinein zu bringen: du musst dich systematisch an die geforderten Umfänge
sowie Intensitäten der Sprints gewöhnen.
An einem Tag ist der Inhalt also mehrfach sagen wir drei Minuten ein Tempo auf jeden Fall halten, an einem anderen Tag wäre der Inhalt mehrfach die jeweils absolute Maximalgeschwindigkeit zu erzielen, und wenn es nur kurz ist. Dann gibt es an einem anderen Tag den Inhalt, die gewonnenen Erfahrungen zusammenzuführen, also sagen wir nur zwei Drittel oder besser die Hälfte der langen Distanz fast das Maximaltempo zu halten. (BTW: die Straßenbahn lenkt nur ab).
Das dann turnusmäßig durchführen mit in deinem Alter alle fünf Wochen einer Ruhewoche. Mit verkürzten Umfängen, nicht weniger intensiv.
Das Interessante wäre zunächst, herauszufinden, wie gut du das Training verträgst, also wie schnell der Muskelkater nicht mehr in der nächsten Einheit stört. Ein bis zwei Pausentage sind sicher angemessen. Zumal es mit reinem Sprinteinheiten nicht getan ist: hinzu kommt eigentlich abwechselnd noch sprintorientierter Muskelaufbau im Studio oder mit Hantel und unspezifisches Training der Neuromuskulären Stimulation durch u.a. Sprungtraining (das geht aber immer recht fix).
Das Ganze musst du ja dann mit deinem ausdauerorientierten Programm unter einen Hut bringen ohne dich langfristig zu überfordern und ins Übertraining zu kommen.
Diese Balance finden kann man natürlich nur durchs Machen
Geschrieben von arno¹ am 13.12.2008 um 20:21:
RE: Sprinttraining
Anmerkung noch: durch reines Sprinttraining wird man kein guter Straßensprinter. Was nützt es dir, wenn du in der zweiten Runde abgehängt wirst? Und wohl kaum fährt man gemütlich zum Ziel und erst auf den letzten 500 Metern kommt dann der Sprint; das Tempo steigt natürlich zum Ziel hin entsprechend an.
Außerdem: Straßensprint ist fast immer ne Mannschaftsangelegenheit. Vielleicht wäre es ja für dich interessant, mal örtliche Vereine zu checken. Da gibts dann ggf. auch erfahrene Trainer. Wenns mehr die Bahn sein soll: hast du in der Gegend eine, wo du mal zuschauen kannst, was da so im Training läuft? Und mit Leuten reden usw. ...
Was mir auch noch aufgefallen ist, du testest und machst jetzt vielleicht schon mal Erfahrungen, aber die sportlichen Ziele, wo das Training zu einem Höhepunkt geführt würde, sollten doch in 2009 liegen.
Also, Latte nicht zu hoch legen. Aufbauarbeit (Ausdauer, Muskelaufbau, Sprungtraining) mit ein paar Spitzen versehen.
Und Leute suchen, mit denen du was machen kannst!
Geschrieben von Paristours am 24.12.2008 um 11:04:
RE: Sprinttraining
| Zitat: |
Original von arno¹
An einem Tag ist der Inhalt also mehrfach sagen wir drei Minuten ein Tempo auf jeden Fall halten, an einem anderen Tag wäre der Inhalt mehrfach die jeweils absolute Maximalgeschwindigkeit zu erzielen, und wenn es nur kurz ist. Dann gibt es an einem anderen Tag den Inhalt, die gewonnenen Erfahrungen zusammenzuführen, also sagen wir nur zwei Drittel oder besser die Hälfte der langen Distanz fast das Maximaltempo zu halten. (BTW: die Straßenbahn lenkt nur ab).
Das dann turnusmäßig durchführen mit in deinem Alter alle fünf Wochen einer Ruhewoche. Mit verkürzten Umfängen, nicht weniger intensiv.
Das Interessante wäre zunächst, herauszufinden, wie gut du das Training verträgst, also wie schnell der Muskelkater nicht mehr in der nächsten Einheit stört. Ein bis zwei Pausentage sind sicher angemessen.
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So, gestern habe ich meine erste Sprinteinheit (erstmals mit Klickpedalen) ausprobiert. 5x30 Sekunden (fast max.Geschwindigkeit) mit 10 Minuten-Pausen dazwischen, hat also insgesamt 40 Minuten gedauert. Ich habe die Zeit ab dem Zeitpunkt gestoppt wo ich von ca.32-34 km/h angetreten bin. 8 Sekunden Beschleunigung/ 22 Sekunden-Tempohalten. Höchstlgeschwindigkeit wäre ca.54-55km/h, wenn ich nur einmal und dann 100%-ig gefahren wäre. So ist es gelaufen:
1. -> max.51,5km/h auf 49km/h runter
2. -> max.50,6km/h auf 47km/h runter
3. -> 46-47km/h durchgängig
4. -> 49,5km/h durchgängig
5. -> max.48,2km/h auf 47km/h runter
Heute bin ich wieder einigermassen erholt, aber ich denke mal, diese Art von Intervalltraining wäre bei mir nur ein Mal in der Woche möglich. Für mich wars das Extremste überhaupt - die ersten 2-3 Minuten nach dem letzten Intervall hat es schon sehr weh getan.
Deshalb werde ich zwischendurch langsamere Einheiten jedoch mit kürzeren Pausen machen, dafür aber 10-14 Mal x 30 Sekunden und mit 60 Sekunden Pause (mit 38-39 - also 10km/h langsamer).
Wird ja auch anhaltend kälter zum Ende der Woche (auch in Norddeutschland). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei 0 Grad sowieso nicht länger als 1-2 Minuten Pause machen darf, weil man sonst zu sehr auskühlt, gestern Abend waren es noch 6 Grad.
Das Schwierige ist, die Länge der Pausen anhand des Intervalltempos zu bestimmen. In dem Beitrag hat doch jemand geschrieben, 20 Minuten Pausen zwischen solchen höchstintensiven Intervallen wären empfehlenswert. Aber da ich gestern erst um 20:30 mit dem Training angefangen hatte, wollte ichs mit 10 Minuten probieren, damit es nicht bis 22:30 dauert. Und es hat ja auch gerade so gereicht von der Erholungszeit...

war das.
Dass man ohne Ausdauertraining kein guter Straßensprinter werden kann, ist mir klar. Wie soll man 60-65 in der Spitze fahren, bzw.50-55 im Windschatten auf den letzten 5-10km, wenn man im Schnitt nur 30km/h ohne Windschtten schafft, so wie bei mir momentan der Fall ist.
In diesem Herbst hab ich ja mit dem ausdauernden Lauftraining begonnen, und da habe ich auch super Laufpartner. Wir machen nicht nur reine Ausdauer, sondern auch verschiedene Einheiten im anaeroben Bereich - morgen z.B. stehen 700m-lange Bergläufe auf dem Programm. Dadurch könnte ich bestimmt den anaeroben Bereich bei geringerer Intensität fürs Radfahren trainieren. Würde mir auf den letzten 10km eines Radrennens doch bestimmt helfen oder?
Frage, was bedeutet neuromuskuläre Stimulation, kenne mich da noch nicht so aus?
Geschrieben von arno¹ am 24.12.2008 um 22:11:
RE: Sprinttraining
| Zitat: |
Original von Paristours
Deshalb werde ich zwischendurch langsamere Einheiten jedoch mit kürzeren Pausen machen, dafür aber 10-14 Mal x 30 Sekunden und mit 60 Sekunden Pause (mit 38-39 - also 10km/h langsamer). |
Ja, das ist auch gut. Und wie oben schon geschrieben, sollte man das Ganze auch mit der anderen Richtung 3 Min. Sprintintervallen kreuzen. Das entspräche der maximalen anaeroben Kapazität.
Bei der Neuromuskulären Stimulation geht es um die Innervierung der Muskelfasern, also wieviel Input du an die Muskeln schicken kannst. Das ist außer für Maximalkraft und Maximalkraftausdauer auch relevant für Ausdauerleistung, weil bei AL die benutzten Muskelfasergruppen reihum abgewechselt werden und je größer der Pool an Muskelfasern ist, dem Du wechselweise Input schicken kannst, desto später ermüdest du.
Übrigens ist auch Sprintraining mit einem hohen Impakt, sprich Trainingseffekt, auf das aerobe System verbunden (Kapillarisierung, Sauerstoffverwertung usw.) .
Hast Du mal nach nem Verein geschaut? Mit Leuten machts auch mehr Spaß.
Geschrieben von Hansi.Bierdo am 25.12.2008 um 00:52:
RE: Sprinttraining
| Zitat: |
Original von Paristours
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei 0 Grad sowieso nicht länger als 1-2 Minuten Pause machen darf, weil man sonst zu sehr auskühlt, gestern Abend waren es noch 6 Grad. |
Wie sehen denn deine Pausen aus? Hälst du da etwa an das du auskühlst? Normalerweise fährt man zwischen den Intervallen im GA Pulsbereich mit etwa 90er Trittfrequenz. Ich kühl dabei nicht aus...
Geschrieben von Niggel am 25.12.2008 um 11:49:
RE: Sprinttraining
Also, die Leute (Jugend, C, B-Lizens) bei uns im Verein trainieren jetzt im Winter anders. Und Die sind inzwischen richtig gut. (Die trainieren übrigens eher klassisch)
Auch die Sprinter fahren allgemein entweder sehr viel ruhiger, oder heizen volle Kanne mit dem MTB kurze Einheiten durch den Wald.
Es ist Winter. Da wird gefahren, wie es Spass macht. Auch alternative Sachen wie z.B. Laufen, Skilanglauf oder Muckibude sind angesagt.
Ich persönlich habe den Eindruck, der Arno schreibt nur die Foren voll, kann aber nix.
Andere, die nach den Trainingsmethoden arbeiten, die er zu beschreiben versucht, schreiben viel weniger, haben es aber dafür drauf. (z.B. Peso, Donishäusle...)
Ich persönlich trainiere ehr nach klassischen Methoden. Bevor jetzt wieder eine Diskussion gegen GA1 losgeschlagen wird, auch im klassischen Training wird heute leistungsorintiert trainiert.
Arno hatte z.B. mal so schön was von "Steady" im Sinn von "LSD" geschrieben.
Steady heisst einfach nur steady, egal welche Intensität. Man kann auch mit 70 w gleichmässig (Leistung) trainieren. Wenn man das 6 Std macht, hat man auch was getan (Ausdauertraining).
Intensiv, z.B. mit 300-400 w wird nur kurz trainiert, aber die Leitung sollte dann auch gleichmässig erbracht werden.
Wie schon geschrieben, hat sich die Trainingsmethode mit gleichbleibender Leistung je nach Trainingsbereich, auch im klassischen Training rundgesprochen.
@Arno:
Bitte nicht böse sein, ich bin nur der Meinung, du solltest einfach mehr aktiv die Sachen ausüben und weinger schreiben. Die Trainingsmethoden sind sehr komplex.
Auch kommt es drauf an, wo die individuellen Stärken des Sportlers sind. Ein guter Trainer kann das im Laufe der Zeit erkennen.
Zudem lässt sich ohne Leistungstest ein genaues Training nicht bestimmen. Es sei denn man hat jehrelange Erfahrung und kann genauestens in seinen Körper reinhorchen.
Geschrieben von arno¹ am 30.12.2008 um 21:31:
RE: Sprinttraining
| Zitat: |
| Ich persönlich trainiere ehr nach klassischen Methoden. Bevor jetzt wieder eine Diskussion gegen GA1 losgeschlagen wird, auch im klassischen Training wird heute leistungsorintiert trainiert. |
Wer will denn hier ne Diskussion anfangen, wenn nicht du?
"Klassisches Training", oh Gott was soll ich damit? Und dann noch ein bunter Kessel von allem anderen dabei, das bringts dann auch nicht. Ich trainiere übrigens nicht, ich fahre lediglich möglichst wettkampfspezifisch, wenn ich etwas Zeit habe. Mache dazu gezielte Sachen für die allgemeine Fitness und laufe, wenn ich ganz wenig Zeit habe.
Ich habe im letzten Jahr einen Weg für mich gesucht, mit flottem Radsport weiter machen zu können, ohne Zeit. Dabei bin ich auf so interessante Leute wie
Gösta Holmer,
Sebastian Coe,
Timothy Noakes und
Matt Fitzgerald gestoßen.
Leider kennt die kaum einer und die für uns relevanten Grundprinzipien - besonders im überkommenen Radsporttraining. Deswegen erübrigt sich meistens auch die Diskussion. Was Leute wie Peso und Donishäusle darüber wissen, maß ich mir nicht an zu beurteilen. Glaube kaum, daß die das groß interessiert, fährt ja eh jeder so seine Schiene.
Am Besten, du leihst dir mal nen Crosser und wir treffen uns im Winter mal in der Mitte, etwa an der
Mos
el.
Geschrieben von Floeri am 31.12.2008 um 10:33:
RE: Sprinttraining
Training, herrlich, Training
Klassisch trainiere ich folgendermaßen:
Alleine fahre ich einen Puls von 135. Wenn ich darunter komme, dann schlafe ich nach 2 Stunden fast ein, aber ich kann dieses Training dafür an 4 Tagen hintereinander mit jeweils 100-120km fahren, ohne dass meine Beine andeuten, ich bräuchte mal ne Pause.
Fahre ich mit den Leipzigern ohne die TZretmaschinen, dann ist mein Puls bei 145 auf 80-100km. Das kann ich allerdings nur noch 2mal hintereinander fahren, da die Spitzen über den Hügeln schon bei 180-185 liegen.
Kommen nun peso, barus und ein paar andere Brecher hinzu, dann trainiere ich absoluten Spitzensport für mich. Meist endete das Anfang 2008 mit völliger Hingabe aller meiner Kraft, einem Durchschnitspuls jenseits der 155, Spitzenpuls bei 197 und Schiebetechnik nach Hause bei einer 2%-Steigung (peso ist dafür zuständig; für ihn ein tolles Krafttraining). Danach lasse ich mich auf der Strasse 2 Tage nicht mehr blicken.
Das alles zusammen ist doch absolut klassisches Radfahren, mal schneller mal langsamer. Ok, die Jungs heißen nicht Gösta-Sebastian-Timothy und Matt

, aber dafür können sich meine Jungs mit mir über meine 2008 errungene Leistungssteigerung unterhalten

.
Anlesen bringt mir kein leistungsteigerndes Radsporttraining, aber das, was Donishäusle, Niggel, Peso und Barus so trainieren und was ich davon ableiten kann, wenn ich (mal) mit ihnen mitfahre / trainiere, DAS bringt mir den Fun, den ich dann für die Rennen/RTFs benötige
Und mit nem Crosser bei Niggel nen Kraftvergleich machen zu wollen:
R : E : S : P: E : K : T
Geschrieben von arno¹ am 31.12.2008 um 11:59:
RE: Sprinttraining
Bisschen hochsterilisiert ... fände ich Niggel gegenüber anmaßend.
Ich meinte eher die anderen Inhalte beim Crossen, wo offensichtlich auch kaum einer was von versteht. Das heißt etwa eine Stunde am Anschlag, mit sehr viel Fahrtechnik und Laufen. Was soll ich da mit klassischer Langzeitausdauer?
Aber so ein Treffen Mitte, Ende Januar an der Mosel wär doch lustig. In Cochem gibts z.B. eine Cross-Strecke. Neujahrstour wär für mich zu früh, ich weiß ja noch nicht mal, ob ich schon wieder intensiv fahren darf.
Übrigens, Floeri, ein bisschen was anlesen schadet wirklich nicht, tut nich weh ... von Deinem Peso z.B. weiß ich, daß er sich intensiv mit
Andrew Coggan beschäftigt hat.
Ed.: Schade, Niggel ohne Interesse, dich mal von der Praxisnähe meiner Beiträge zu überzeugen

? Cochem wäre deutlich näher zur Obermosel als zum Niederrhein. Ein Bike würde übrigens auch gehen, wenn Du keinen Crosser auftreiben kannst.
Geschrieben von arno¹ am 03.01.2009 um 10:54:
Erkältung
Wie soll man es eigentlich mit Sport bei Erkältung halten?
Also, weil man ja bei der Gelegenheit von jeder Seite panisch auf die Möglichkeit von Herzmuskelentzündung hingewiesen wird, habe ich mich wegen der ständigen Erkältungen mal was damit beschäftigt.
Zum Beispiel gibt es aus dem Pariser Großraum (etwa 8 Mio Einwohner) über die gesamten neunziger Jahre eine gesetzliche Erhebung über plötzlichen Herztod bei Sport, wo zwei Fälle aufgrund Herzmuskelentzündung dokumentiert werden. Im gleichen Zeitraum, gleiches Erhebungsgebiet gibt es etwa 250 Fahrrad-Verkehrstote. Das Myokarditis-Problem scheint also vergleichsweise selten zu sein.
Meine Meinung zu der Sache ist inzwischen, das leichter regenerativer Sport bei einer Erkältung ohne Fieber durchaus die Heilung beschleunigen könnte, siehe z.B.
hier.
Habe ich auch schon gemacht, hatte den Eindruck, es funzt
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